Am Donnerstag, 7. September, verlegt der Künstler Gunter Demnig zehn Stolpersteine in der Düppelstraße in Steglitz, Hausnummern 39a und 32.
Die erste Verlegung für Walter Merory findet vor der Hausnummer 39a, Düppelstraße Ecke Hermann-Ehlers-Platz, um 14.45 Uhr im Beisein einer Angehörigen statt. Walter Merory wurde 1942 in der Tötungsanstalt Hartheim ermordet.
Weitere neun Steine werden vor der Hausnummer 32 verlegt. Sie erinnern an Menschen wie Heinz Lewin und seine Schwestern Gertrud und Gerda, die 1942 nach Riga deportiert und dort ermordet wurden, sowie an seine Frau Agathe Lewin, die 1943 nach Auschwitz deportiert wurde und zu einem unbekannten Zeitpunkt starb. Weitere Steine werden für Angehörige der Familien Ruhl und Friede verlegt.
Gegen 15.30 Uhr findet eine Gedenkfeier mit Information und Gesprächen in den Räumen der Rosenkranz-Basilika, Kieler Straße 12, 12163 Berlin statt.
Weitere Informationen zu den Biografien der Menschen, für die Stolpersteine verlegt werden, gibt es unter www.kirchenkreis-steglitz.de/erinnerung.
(sn)













Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Damit auch alles glatt läuft für die Radfahrer, wurde jetzt das Kopfsteinpflaster abgefräst.
Vor gut einem halben Jahr wurde auf dem Tietzenweg zwischen Unter den Eichen und Gardeschützenweg die Fahrradstraße fertiggestellt. Hier haben Radfahrer Vorrang, Kraftfahrzeuge werden als Anlieger weiterhin zugelassen. Radfahrerinnen und Radfahrer dürfen nebeneinander fahren, für alle gilt die Geschwindigkeitsbeschränkung auf maximal 30 km/h. Ausnahmen gelten für Müllfahrzeuge, Rettungswagen sowie für Polizei und Feuerwehr.
Eine Weiterführung der Vorrangstraße für Radfahrer ist ab dem Gardeschützenweg perspektivisch bis zum Hindenburgdamm vorgesehen. Damit Radfahrer in Richtung Augustastraße weiter komfortabel unterwegs sein können, wird derzeit das Kopfsteinpflaster geglättet. Zunächst hat sich die große Maschine durch den Tietzenweg zwischen Gardeschützenweg und Viktoriastraße gescheppert. Derzeit wird das nächste Teilstück bis zur Augustastraße fertiggestellt.
Im Zuge dessen wird die Kreuzung Tietzenweg/Sophienstraße/Viktoriastraße asphaltiert und barrierefrei ausgebaut. Gehwegvorstreckungen sollen die Wegebeziehungen verbessern und Übergänge sicherer machen.
Die Kosten für die bisherigen Maßnahmen liegen bei rund 800.000 Euro. Nach Angaben des zuständigen Stadtrats Urban Aykal (Grüne) wurden für den ersten Abschnitt 155.000 Euro ausgegeben. Für den zweiten Teil werden insgesamt 650.000 Euro fällig, davon alleine 300.000 Euro für das Abfräsen des Pflasters.
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Frisch gefrästes Kopfsteinpflaster: eben und mit kleinen Rillen. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
In einem dritten Abschnitt soll im nächsten Jahr der dritte Bauabschnitt bis zum Hindenburgdamm fertiggestellt werden. Das Ziel ist es, so Stadtrat Aykal, „eine sichere Radverbindung von Lankwitz und Lichterfelde zur FU und zur City West zu schaffen“. Auch vor dem Hintergrund, dass an der Drakestraße aufgrund der geringen Breite kein Radweg angelegt werden könne, sei das „sehr wichtig“.
Als Urban Aykal die Ideen im Juni vergangenen Jahres erstmals im Rahmen des Runden Tisches vorstellte, sprach er von einem „Campus Lichterfelde West“. Gemeint sind verkehrliche Maßnahmen für die dortigen 10 Schulen und zahlreichen Kitas mit ihren rund 10.000 Kindern und Jugendlichen.
Der Tietzenweg, der Teil des Berliner