
Zahlreiche Bands spielten in den vergangenen Jahren bei „Rock am Kanal“ in Teltow. Archiv-Bilder: Veranstalter
Am kommenden Samstag ist es wieder so weit: Von 15 bis 24 Uhr findet das mittlerweile traditionelle Benefizkonzert „Rock am Kanal“ auf dem Parkplatz Zehlendorfer Straße/Ecke Zeppelinufer in Teltow statt. Die Erlöse aus den Eintritts- und Sponsorengeldern kommen auch in diesem Jahr wieder Kinder- und Jugendprojekten aus der Region zugute.
Das jährlich stattfindende Benefizkonzert „Rock am Kanal“ wurde 2013 von Torsten Höricke, Michael Ritter und weiteren Teltower Musikern ins Leben gerufen. Das Ziel der Veranstaltung ist es, die regionale Musikszene für einen Tag in den Vordergrund zu stellen und den erspielten Erlös den Kinder- und Jugendprojekten aus Teltow, Kleinmachnow, Stahnsdorf und dem Südwesten Berlins zur Verfügung zu stellen. Letztes Jahr kam ein großer Teil der Spenden der Kulturwerkstatt des KiJuNa aus Lichterfelde zugute.
Alle Musiker, die beim Benefizkonzert auftreten, spielen ohne Gage. Dieses Jahr darf sich das Publikum auf folgende Bands freuen: Provisorium, Vorsicht!Rückspannung, Rock’n Roll Suicide, Five On The Rocks, Handgezapft, Toni Kruse Band und Silverback.
Die Stadt Teltow unterstützt die Veranstaltung unter anderem in Bezug auf die Bereitstellung des Veranstaltungsortes, der Sanitäreinrichtungen, Absperrung und Strom.
In den letzten Jahren wurden die Projekte, die die Spenden erhalten sollen, bereits im Vorfeld festgelegt. Die diesjährigen Förderprojekte stehen dagegen noch nicht fest. Die Organisatoren möchten sich dieses Mal erst nach der Veranstaltung endgültig entscheiden, um den Bearbeitungsaufwand vor dem Konzert etwas geringer zu halten. Außerdem wisse man hinterher genau, wie viel Geld zusammengekommen sei und könne so besser ein passendes Projekt finden, heißt es. Vorschläge aus der Bevölkerung sind willkommen. Wer also ein Kinderprojekt kennt, das finanzielle Unterstützung braucht, kann seine Vorschläge gerne telefonisch unter 0172 312 43 96 oder per E-Mail an micha@handgezapft.de einreichen.
(sn)












Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Damit auch alles glatt läuft für die Radfahrer, wurde jetzt das Kopfsteinpflaster abgefräst.
Vor gut einem halben Jahr wurde auf dem Tietzenweg zwischen Unter den Eichen und Gardeschützenweg die Fahrradstraße fertiggestellt. Hier haben Radfahrer Vorrang, Kraftfahrzeuge werden als Anlieger weiterhin zugelassen. Radfahrerinnen und Radfahrer dürfen nebeneinander fahren, für alle gilt die Geschwindigkeitsbeschränkung auf maximal 30 km/h. Ausnahmen gelten für Müllfahrzeuge, Rettungswagen sowie für Polizei und Feuerwehr.
Eine Weiterführung der Vorrangstraße für Radfahrer ist ab dem Gardeschützenweg perspektivisch bis zum Hindenburgdamm vorgesehen. Damit Radfahrer in Richtung Augustastraße weiter komfortabel unterwegs sein können, wird derzeit das Kopfsteinpflaster geglättet. Zunächst hat sich die große Maschine durch den Tietzenweg zwischen Gardeschützenweg und Viktoriastraße gescheppert. Derzeit wird das nächste Teilstück bis zur Augustastraße fertiggestellt.
Im Zuge dessen wird die Kreuzung Tietzenweg/Sophienstraße/Viktoriastraße asphaltiert und barrierefrei ausgebaut. Gehwegvorstreckungen sollen die Wegebeziehungen verbessern und Übergänge sicherer machen.
Die Kosten für die bisherigen Maßnahmen liegen bei rund 800.000 Euro. Nach Angaben des zuständigen Stadtrats Urban Aykal (Grüne) wurden für den ersten Abschnitt 155.000 Euro ausgegeben. Für den zweiten Teil werden insgesamt 650.000 Euro fällig, davon alleine 300.000 Euro für das Abfräsen des Pflasters.
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Frisch gefrästes Kopfsteinpflaster: eben und mit kleinen Rillen. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
In einem dritten Abschnitt soll im nächsten Jahr der dritte Bauabschnitt bis zum Hindenburgdamm fertiggestellt werden. Das Ziel ist es, so Stadtrat Aykal, „eine sichere Radverbindung von Lankwitz und Lichterfelde zur FU und zur City West zu schaffen“. Auch vor dem Hintergrund, dass an der Drakestraße aufgrund der geringen Breite kein Radweg angelegt werden könne, sei das „sehr wichtig“.
Als Urban Aykal die Ideen im Juni vergangenen Jahres erstmals im Rahmen des Runden Tisches vorstellte, sprach er von einem „Campus Lichterfelde West“. Gemeint sind verkehrliche Maßnahmen für die dortigen 10 Schulen und zahlreichen Kitas mit ihren rund 10.000 Kindern und Jugendlichen.
Der Tietzenweg, der Teil des Berliner