
Neues Edelstahlbecken, neue Decke, energieeffiziente Wasseraufbereitungsanlage – das sind einige der erfolgten Sanierungsmaßnahmen im Therapiebad des Immanuel Krankenhauses in Wannsee. Foto: Markus Legiehn
Das Immanuel Krankenhaus in Wannsee hat nach einer 15-monatigen Sanierungsphase sein Therapiebad wiedereröffnet. Das Bewegungsbad ist vollständig erneuert worden und entspricht nun den modernsten Standards der Physiotherapie.
Das Krankenhaus hatte diesen Therapiebereich im Mai 2016 schließen müssen, weil er nach einem Wasserschaden durchfeuchtet war. „Für uns gab es jedoch zu keinem Zeitpunkt die Option, das Bewegungsbad dauerhaft zu schließen. Die Notwendigkeit eines Therapiebades für die von uns behandelten Patienten stand beim Sanierungsvorhaben immer im Fokus“, betont Roy J. Noack, Geschäftsführer des Immanuel Krankenhauses.
„Die Therapie im Bewegungsbad besitzt eine besondere Bedeutung in der Rheumatologie. Die Krankengymnastik im Bewegungsbad bietet als einzige Maßnahme die Möglichkeit, zentrale Therapieprinzipien miteinander zu kombinieren. Bewegung im warmen Wasser ermöglicht die Entspannung der Muskulatur, die Bewegung der Gelenke ohne Belastung und ein dosiertes, auf die individuellen Möglichkeiten der Patienten abgestimmtes Muskeltraining mit Muskelaufbau“, erklärt Prof. Dr. med. Andreas Krause, Chefarzt der Abteilung für Rheumatologie und klinische Immunologie am Immanuel Krankenhaus.
2015 nutzten im Durchschnitt täglich 70 bis 80 Patienten das Wannseer Therapiebad in Gruppen- wie auch Einzelangeboten. Auch die Deutsche Rheuma-Liga soll im neu eröffneten Therapiebad bald wieder Kurse anbieten.
„Mit der Sanierung des Bewegungsbades stellen wir uns bewusst gegen den Berliner Trend, Therapiebäder aus Kostengründen zu schließen“, hebt Roy J. Noack hervor. Die Zahl der Bewegungsbäder nimmt in Berlin aufgrund der hohen Betriebs- oder Sanierungskosten kontinuierlich ab. „Dieser Entwicklung stellen wir uns entgegen – im Interesse einer ganzheitlichen und auf den Patienten fokussierten Versorgung“, begründet Noack.
Die Kosten für sämtliche Neubau- und Sanierungsmaßnahmen des Therapiebades betrugen 1,4 Millionen Euro. Neben Fördermitteln und externen Finanzierungen hat das Krankenhaus 500.000 Euro aus Eigenmitteln für die Sanierung beigesteuert.
(sn)












Foto: Haus der Jugend Zehlendorf[/caption]
Jugendliche zwischen 15 und 27 Jahren können vom 19. Bis 23. Oktober an einer Fahrt nach Krakau und zu den Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau teilnehmen. Interessierte können sich bis zum 22. Juni anmelden.
In einem gemeinsamen Projekt wollen vier Steglitz-Zehlendorfer Jugendeinrichtungen ein „starkes Zeichen für die Stärkung der Erinnerungskultur und die Förderung der Gedenkstättenpädagogik“ setzen. Vom 19. Oktober bis 23. Oktober findet eine Bildungsfahrt nach Krakau statt, bei der die Teilnehmenden die historischen Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau besuchen sowie eine Stadtführung in Krakau erleben werden.
Zielgruppe sind Jugendliche im Alter von 15 bis 27 Jahren, die durch diese Reise nicht nur wertvolles Wissen über die Geschichte des Holocaust erlangen, sondern auch die Möglichkeit erhalten, sich aktiv mit den Themen Erinnerung, Verantwortung und Zivilcourage auseinanderzusetzen.
Geplant sind zwei Exkursionen mit fachkundigen Führungen in das Auschwitz Stammlager sowie Auschwitz-Birkenau mit der Chance auf tiefe Einblicke in die Geschichte und die Auswirkungen des Holocaust. In Krakau steht eine Stadtführung auf dem Programm, bei der die Teilnehmenden mehr über die kulturellen und historischen Hintergründe der Stadt und die jüdische Community erfahren.
Wichtig: die Anmeldefrist endet am 22. Juni. Alle Infos: