Tiny House für Steglitz-Zehlendorf

Tiny House für Steglitz-Zehlendorf

Bezirksbürgermeisterin Cerstin Richter-Kotowski und Michael Pawlik (Leiter der Wirtschaftsförderung Steglitz-Zehlendorf) vor einem Tiny House (Bild: Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf)

 

Am 03.11.2021 hat visitBerlin jeweils ein Tiny House an drei Berliner Bezirke übergeben: Neben Lichtenberg und Tempelhof-Schöneberg konnte das Konzept aus Steglitz-Zehlendorf überzeugen.

Alle drei Bezirke dürfen ihr Tiny House, kleine mobile Pavillons von bis zu 16,4 Quadratmetern, nun dauerhaft zur Umsetzung ihrer Projektideen nutzen. Begeistert nahmen Bezirksbürgermeisterin Cerstin Richter-Kotowski und Michael Pawlik, Leiter der Wirtschaftsförderung, den symbolischen Schlüssel von visitBerlin COO Sabine Wendtund Christian Rickerts, Staatssekretär in der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe in Empfang.

In Steglitz-Zehlendorf wird das Häuschen als mobiles, multifunktionales PopUp Tourismus-Besucher-Zentrum eingesetzt – insbesondere an der Glienicker Brücke, bis dort voraussichtlich im Jahr 2025 das Tourismus-Besucherzentrums (TBZ) Glienicke fertiggestellt wird.

Cerstin Richter-Kotowski, Bezirksbürgermeisterin von Steglitz-Zehlendorf erklärte:

„Das Tiny House ist eine tolle Gelegenheit, den Berliner Südwesten bis zur Fertigstellung des Tourismus-Besucher-Zentrums im Jahr 2025 touristisch darzustellen. Es wird den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern als nützlicher Anlaufpunkt dienen, um sich in einem innovativen Präsentationsformat über die Angebote in der Region zu informieren. Ich freue mich sehr, dass wir das Haus zu uns in den Bezirk holen konnten.“

Geplant ist eine Öffnung des Pop-Up Besucherzentrums in der touristischen Hauptsaison von Anfang April bis einschließlich September immer an den Wochenenden von Freitag bis Sonntag.

Besucherinnen und Besucher erhalten dann im kleinen Info-Pavillon aktuelles Informations- und Werbematerial zu touristischen und kulturellen Highlights, auch Gastronomie- und Hotelleriebetriebe können hier werben. Während der Öffnungszeiten können persönliche Beratungen angeboten und Tickets gebucht werden. Gleichzeitig werden im Tiny House auch das zukunftsweisende Großprojekt TBZ Glienicke und die ursprüngliche Idee des Berliner Senats für das TinyHouse-Pilotprojekt als nachhaltige Präsentationsfläche der Bezirke vorgestellt.

Außerdem soll der PopUp-Info-Pavillon an weiteren gut besuchten Orten im Bezirk und auf besonderen Veranstaltungen wie bei Jubiläen, Wochenmärkten, bei der Steglitzer Woche oder der Landesgartenschau genutzt werden.

 

(BA Steglitz-Zehlendorf)

 

 

 

 

 

 

 

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Tietzenweg wird fahrradfreundliche Strecke

[caption id="attachment_104236" align="aligncenter" width="622"] Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]   Damit auch alles glatt läuft für die Radfahrer, wurde jetzt das Kopfsteinpflaster abgefräst. Vor gut einem halben Jahr wurde auf dem Tietzenweg zwischen Unter den Eichen und Gardeschützenweg die Fahrradstraße fertiggestellt. Hier haben Radfahrer Vorrang, Kraftfahrzeuge werden als Anlieger weiterhin zugelassen. Radfahrerinnen und Radfahrer dürfen nebeneinander fahren, für alle gilt die Geschwindigkeitsbeschränkung auf maximal 30 km/h. Ausnahmen gelten für Müllfahrzeuge, Rettungswagen sowie für Polizei und Feuerwehr. Eine Weiterführung der Vorrangstraße für Radfahrer ist ab dem Gardeschützenweg perspektivisch bis zum Hindenburgdamm vorgesehen. Damit Radfahrer in Richtung Augustastraße weiter komfortabel unterwegs sein können, wird derzeit das Kopfsteinpflaster geglättet. Zunächst hat sich die große Maschine durch den Tietzenweg zwischen Gardeschützenweg und Viktoriastraße gescheppert. Derzeit wird das nächste Teilstück bis zur Augustastraße fertiggestellt. Im Zuge dessen wird die Kreuzung Tietzenweg/Sophienstraße/Viktoriastraße asphaltiert und barrierefrei ausgebaut. Gehwegvorstreckungen sollen die Wegebeziehungen verbessern und Übergänge sicherer machen. Die Kosten für die bisherigen Maßnahmen liegen bei rund 800.000 Euro. Nach Angaben des zuständigen Stadtrats Urban Aykal (Grüne) wurden für den ersten Abschnitt 155.000 Euro ausgegeben. Für den zweiten Teil werden insgesamt 650.000 Euro fällig, davon alleine 300.000 Euro für das Abfräsen des Pflasters.   [caption id="attachment_104237" align="aligncenter" width="622"] Frisch gefrästes Kopfsteinpflaster: eben und mit kleinen Rillen. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]   In einem dritten Abschnitt soll im nächsten Jahr der dritte Bauabschnitt bis zum Hindenburgdamm fertiggestellt werden. Das Ziel ist es, so Stadtrat Aykal, „eine sichere Radverbindung von Lankwitz und Lichterfelde zur FU und zur City West zu schaffen“. Auch vor dem Hintergrund, dass an der Drakestraße aufgrund der geringen Breite kein Radweg angelegt werden könne, sei das „sehr wichtig“. Als Urban Aykal die Ideen im Juni vergangenen Jahres erstmals im Rahmen des Runden Tisches vorstellte, sprach er von einem „Campus Lichterfelde West“. Gemeint sind verkehrliche Maßnahmen für die dortigen 10 Schulen und zahlreichen Kitas mit ihren rund 10.000 Kindern und Jugendlichen. Der Tietzenweg, der Teil des Berliner Radvorrangnetzes ist, ist ein Anfang. „Für diesen Bereich werden wir eine Verkehrsuntersuchung beauftragen, sobald die Baumaßnahme am Hindenburgdamm abgeschlossen ist“, so der Stadtrat. Dies solle nach Auskunft der Berliner Energie und Wärme (BEW) Ende 2027 der Fall sein. „Es geht mir darum, für Kinder und Familien in diesem Bereich mit weiteren kleinteiligen Maßnahmen die Verkehrssicherkeit und Verkehrsberuhigung zu erhöhen“, sagt Aykal. Da wäre es naheliegend, die Dürerstraße als Verbindung zwischen Drakestraße und Hindenburgdamm mit einzubeziehen – oder nicht? Auf diese Frage antwortet der Dezernent eher zurückhaltend. Die Dürerstraße sei weder Teil des Radvorrang- noch des Radergänzungsnetzes. Sie könne jedoch „im späteren Verlauf“ einbezogen werden, um die beiden Hauptverkehrsstraßen miteinander zu verbinden.

Daniela von Treuenfels

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