Überarbeitung des Johann-Baptist-Gradl-Grünzugs abgeschlossen

Überarbeitung des Johann-Baptist-Gradl-Grünzugs abgeschlossen

Infotafel über „Wildbienen auf der Wiese“ an der Scheelestraße (Bild: Utz Keil)

 

Mit dem Abschnitt zwischen Blanckertzweg und Lichterfelder Ring wurden in den letzten neun Monaten zwei Drittel des Johann-Baptist-Gradl-Grünzugs in Lichterfelde grundlegend überarbeitet.

Die Wege wurden instandgesetzt und verbreitert und die Sport- und Spielflächen erneuert. So entstanden zwei neue Bolzplätze an der Blochmannstraße und an der Osdorfer Straße. Auch wurden drei Spielflächen komplett erneuert. Diese befinden sich an der Blochmannstraße sowie an der Scheelestraße. Neben dem Spielplatz Scheelestraße wurde zudem ein besonderes Plus durch Einbeziehung der Deutschen Wildtierstiftung ermöglicht: Eine Wildblumenwiese zur Förderung der Biodiversität fand hier einen geeigneten Standort. Eine Schautafel informiert hierzu.

Diese Maßnahme, die ca. 1 Million Euro gekostet hat, wurde aus dem Förderprogramm „Investitionspakt Soziale Integration im Quartier“ mit Mitteln des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat und der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen finanziert. Mitarbeitende des Fachbereichs erstellten den Entwurf zur Überarbeitung des Grünzugs. Der Entwurf wurde durch ein Landschaftsarchitekturbüro umgesetzt und von einer Firma für Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau ausgeführt.

Bezirksstadträtin Maren Schellenberg:

Diese Sanierung ist ein gelungenes Projekt, das die Aufenthaltsqualität nachhaltig verbessert.

 

 

(BA Steglitz-Zehlendorf)

 

 

 

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Tietzenweg wird fahrradfreundliche Strecke

[caption id="attachment_104236" align="aligncenter" width="622"] Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]   Damit auch alles glatt läuft für die Radfahrer, wurde jetzt das Kopfsteinpflaster abgefräst. Vor gut einem halben Jahr wurde auf dem Tietzenweg zwischen Unter den Eichen und Gardeschützenweg die Fahrradstraße fertiggestellt. Hier haben Radfahrer Vorrang, Kraftfahrzeuge werden als Anlieger weiterhin zugelassen. Radfahrerinnen und Radfahrer dürfen nebeneinander fahren, für alle gilt die Geschwindigkeitsbeschränkung auf maximal 30 km/h. Ausnahmen gelten für Müllfahrzeuge, Rettungswagen sowie für Polizei und Feuerwehr. Eine Weiterführung der Vorrangstraße für Radfahrer ist ab dem Gardeschützenweg perspektivisch bis zum Hindenburgdamm vorgesehen. Damit Radfahrer in Richtung Augustastraße weiter komfortabel unterwegs sein können, wird derzeit das Kopfsteinpflaster geglättet. Zunächst hat sich die große Maschine durch den Tietzenweg zwischen Gardeschützenweg und Viktoriastraße gescheppert. Derzeit wird das nächste Teilstück bis zur Augustastraße fertiggestellt. Im Zuge dessen wird die Kreuzung Tietzenweg/Sophienstraße/Viktoriastraße asphaltiert und barrierefrei ausgebaut. Gehwegvorstreckungen sollen die Wegebeziehungen verbessern und Übergänge sicherer machen. Die Kosten für die bisherigen Maßnahmen liegen bei rund 800.000 Euro. Nach Angaben des zuständigen Stadtrats Urban Aykal (Grüne) wurden für den ersten Abschnitt 155.000 Euro ausgegeben. Für den zweiten Teil werden insgesamt 650.000 Euro fällig, davon alleine 300.000 Euro für das Abfräsen des Pflasters.   [caption id="attachment_104237" align="aligncenter" width="622"] Frisch gefrästes Kopfsteinpflaster: eben und mit kleinen Rillen. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]   In einem dritten Abschnitt soll im nächsten Jahr der dritte Bauabschnitt bis zum Hindenburgdamm fertiggestellt werden. Das Ziel ist es, so Stadtrat Aykal, „eine sichere Radverbindung von Lankwitz und Lichterfelde zur FU und zur City West zu schaffen“. Auch vor dem Hintergrund, dass an der Drakestraße aufgrund der geringen Breite kein Radweg angelegt werden könne, sei das „sehr wichtig“. Als Urban Aykal die Ideen im Juni vergangenen Jahres erstmals im Rahmen des Runden Tisches vorstellte, sprach er von einem „Campus Lichterfelde West“. Gemeint sind verkehrliche Maßnahmen für die dortigen 10 Schulen und zahlreichen Kitas mit ihren rund 10.000 Kindern und Jugendlichen. Der Tietzenweg, der Teil des Berliner Radvorrangnetzes ist, ist ein Anfang. „Für diesen Bereich werden wir eine Verkehrsuntersuchung beauftragen, sobald die Baumaßnahme am Hindenburgdamm abgeschlossen ist“, so der Stadtrat. Dies solle nach Auskunft der Berliner Energie und Wärme (BEW) Ende 2027 der Fall sein. „Es geht mir darum, für Kinder und Familien in diesem Bereich mit weiteren kleinteiligen Maßnahmen die Verkehrssicherkeit und Verkehrsberuhigung zu erhöhen“, sagt Aykal. Da wäre es naheliegend, die Dürerstraße als Verbindung zwischen Drakestraße und Hindenburgdamm mit einzubeziehen – oder nicht? Auf diese Frage antwortet der Dezernent eher zurückhaltend. Die Dürerstraße sei weder Teil des Radvorrang- noch des Radergänzungsnetzes. Sie könne jedoch „im späteren Verlauf“ einbezogen werden, um die beiden Hauptverkehrsstraßen miteinander zu verbinden.

Daniela von Treuenfels

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