
Bezirksbürgermeister Norbert Kopp steckte Cornelius Häußermann das Bundesverdienstkreuz an. Foto: BA Steglitz-Zehlendorf
Seit Montagnachmittag ist Cornelius Gottfried Häußermann Träger des Verdienstkreuzes am Bande. Im Gutshaus Steglitz überreichte ihm Bezirksbürgermeister Norbert Kopp die Auszeichnung.
Seit 1994 ist der studierte Kirchenmusiker Leiter der Berliner Bach Gesellschaft, Kantor und Organist der evangelischen Paulusgemeinde in Berlin-Zehlendorf, Leiter des Orchesters der Berliner Bach Gesellschaft und der Zehlendorfer Pauluskantorei.
Als Kantor und ehrenamtlicher Künstlerischer Leiters der Bach Gesellschaft schuf er im Laufe der Jahre durch intensive Chor- und Orchestererziehung die Grundlagen für ein vielseitiges und über die Gemeindegrenzen weit hinausstrahlendes Konzertleben, lobte Kopp die Arbeit Häußermanns in seiner Rede. Seit 15 Jahren veranstaltet die Bach Gesellschaft in der Adventszeit Benefizkonzerte in der Potsdamer Friedenskirche, deren Erlöse besonders Hilfsbedürftigen wie gehörlosen Kindern oder Mukoviszidose-Patienten zugutekommen. Die Konzertprogramme werden von Häußermann zusammengestellt und von ihm selbst dirigiert.
Besonderen Wert legte der Geehrte auf musikalische und persönliche Kontakte zu Polen, um die deutsch-polnische Verständigung zu fördern. Zahlreiche Konzerte führten die Bach Gesellschaft nach Warschau, Breslau, Schweidnitz und Krakau.
Mit ihren Konzerten hatte die Berliner Bach Gesellschaft außerdem einen großen Anteil daran, dass die neuen Orgeln in der Pauluskirche finanziert werden konnten. In Zusammenarbeit mit dem von Häußermann mitgegründeten Orgelbauverein sowie mit Orgelsachverständigen und zwei Orgelbauwerkstätten entwickelte er das Konzept für den Bau der beiden neuen Instrumente, einer Barock-Orgel und einer französisch-sinfonischen Orgel.
„Die Orgeln der Pauluskirche sind schon im ersten Jahr nach ihrer Errichtung Anziehungspunkt für viele deutsche und internationale Organisten. Sie sind eingebunden in die Ausbildung der Musiker der Berliner Hochschule der Künste“, sagte Kopp und überreichte Häußermann die Auszeichnung.
(sn)












Foto: Haus der Jugend Zehlendorf[/caption]
Jugendliche zwischen 15 und 27 Jahren können vom 19. Bis 23. Oktober an einer Fahrt nach Krakau und zu den Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau teilnehmen. Interessierte können sich bis zum 22. Juni anmelden.
In einem gemeinsamen Projekt wollen vier Steglitz-Zehlendorfer Jugendeinrichtungen ein „starkes Zeichen für die Stärkung der Erinnerungskultur und die Förderung der Gedenkstättenpädagogik“ setzen. Vom 19. Oktober bis 23. Oktober findet eine Bildungsfahrt nach Krakau statt, bei der die Teilnehmenden die historischen Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau besuchen sowie eine Stadtführung in Krakau erleben werden.
Zielgruppe sind Jugendliche im Alter von 15 bis 27 Jahren, die durch diese Reise nicht nur wertvolles Wissen über die Geschichte des Holocaust erlangen, sondern auch die Möglichkeit erhalten, sich aktiv mit den Themen Erinnerung, Verantwortung und Zivilcourage auseinanderzusetzen.
Geplant sind zwei Exkursionen mit fachkundigen Führungen in das Auschwitz Stammlager sowie Auschwitz-Birkenau mit der Chance auf tiefe Einblicke in die Geschichte und die Auswirkungen des Holocaust. In Krakau steht eine Stadtführung auf dem Programm, bei der die Teilnehmenden mehr über die kulturellen und historischen Hintergründe der Stadt und die jüdische Community erfahren.
Wichtig: die Anmeldefrist endet am 22. Juni. Alle Infos: