
Aller guten Dinge sind drei: Zu den Teltowkanal-Baustellen Bäkebrücke und Vattenfall gesellt sich bis Ende des Jahres die Paul-Schwarz-Promenade. | Foto: Daniela von Treuenfels
Die Paul-Schwarz-Promenade wird bis Jahresende saniert: Zwischen Krahmerbrücke und Bäkepark ist kein Durchkommen.
Wer öfter hier entlang geht oder radelt, kennt es: Nach stärkerem Regen stehen die Pfützen, das Wasser hält sich hartnäckig, läuft nicht ab und dem Matsch kann man eigentlich nicht ausweichen. Der Weg von der Krahmerbrücke bis etwa zur Abbiegung zum Park des Gutshauses Lichterfelde ist komplett marode, eine Sanierung mehr als überfällig.
Nun ist es so weit: „Mit dieser Baumaßnahme werden die 440 m des derzeit stark beschädigten Weges von der Treppe an der Krahmerstraße bis zum Helikopterlandeplatz des Charité Krankenhauses mit einer wassergebundenen Wegedecke wiederhergestellt“, teilt das Bezirksamt mit. Die Kosten von 150.000 Euro werden aus einem Sonderprogramm des Senates finanziert. In zwei Monaten, also vor Jahresende, soll der neue Weg fertig sein, verspricht das Amt: „Dadurch wird es ermöglicht, diese Wegeverbindung ohne Schlaglöcher und gerade in den Monaten mit Regenwetter ohne Pfützen nutzen zu können.“
Die Sanierung umfasst den Abbruch des beschädigten Weges und die Kernsanierung der Weganlage. Der Weg wird zeitweise voll gesperrt. Der Rad- und Fußverkehr wird über die Klingsorstraße und den Hindenburgdamm umgeleitet.
Die Baustelle ist damit die dritte am Teltowkanal. Zwischen Königsberger Straße und dem Kraftwerk Lichterfelde gibt es nach wie vor Einschränkungen: Vattenfall realisiert hier die Erweiterung des Fernwärmenetzes. Der Uferweg wird zeitweise gesperrt, der Spielplatz und die Wiesenbaude sind nicht nutzbar.
Auch die Bäkebrücke ist für den Autoverkehr gesperrt, hier soll ab dem nächsten Jahr ein Ersatzneubau entstehen. Die Arbeiten sollen zwei Jahre dauern, in dieser Zeit wird die Brücke voll gesperrt.
Daniela von Treuenfels
Die Stadtrand-Nachrichten finanzieren sich durch Spenden ihrer Leserinnen und Leser.
Wenn es Ihnen hier gefällt, Sie etwas Spannendes entdeckt oder etwas Neues gelernt haben, können Sie uns via Paypal ein Trinkgeld dalassen.
Herzlichen Dank!
Hier geht es zu unserem Paypal-Konto












Symbolbild: Der unvergessene "Zick-Zack-Radweg" in der Leo-Baeck-Straße in Zehlendorf (2018). | Foto: Baumann[/caption]
Der ADFC will’s wissen: Bis zum 30. November können Radfahrerinnen und Radfahrer bewerten, wie fahrradfreundlich Berlin ist.
Wie ist der Zustand der Radwege? Wie viel wird fürs Radfahren schon getan? Macht Radfahren Spaß oder ist es eher Stress? Wie bewerten die Menschen das Fahrradklima in Berlin? „Die Ergebnisse zeigen, wo Berlin beim Radverkehr wirklich steht und wo noch nachgebessert werden muss. Wir rufen alle Radfahrerinnen und Radfahrer dazu auf, bei der großen Umfrage mitzumachen“, sagt Marlene Alber, Politische Referentin des ADFC Berlin. Die Erhebung wird seit 2012 alle zwei Jahre durchgeführt und vom Bundesverkehrsministerium gefördert. Im Jahr 2024 beteiligten sich rund 213.000 Menschen in über 1000 Orten in Deutschland. Das bundesweite Ranking der fahrradfreundlichsten Städte und weitere Ergebnisse der Befragung werden im Frühjahr 2027 vorgestellt.
Zum ersten Mal widmet der ADFC Kindern und Jugendlichen eine eigene Umfrage im ADFC-Fahrradklima-Test. Was brauchen junge Menschen, um selbstständig mit dem Rad unterwegs zu sein? Die Umfrage soll zeigen, was beim Radfahren gut funktioniert, was Schwierigkeiten macht und was sich verändern muss, damit Kinder und Jugendliche gerne oder überhaupt auf das Fahrrad steigen.
Wie sicher fühlt sich Radfahren an? Sind die Radwege breit genug und in einem guten Zustand? Wie häufig wird das Fahrrad genutzt? Die Online-Befragung zum ADFC-Fahrradklima-Test besteht aus 27 Fragen, dauert rund zehn Minuten und läuft bis zum 30. November 2026.
Infos zum ADFC Fahrrad Klima Test: