Auf dem Postgelände am Hindenburgdamm sollen neue Wohnungen entstehen. Dafür muss der Bebauungsplan geändert werden. Die Aufstellung eines B-Planes für das Gelände Hindenburgdamm 1 hat das Bezirksamt jüngst beschlossen.
Grund für den neuen Bebauungsplan ist, dass die Post nur noch einen Teil des dreigeschossigen, denkmalgeschützten Postgebäudes nutzt und die Nutzung noch weiter einschränken will. So sollen etwa die Anlieferung und die Garagen hinter dem Gebäude aufgegeben werden. Da der bisherige Bebauungsplan auf dem Areal nur eine postalische Nutzung zulässt, muss ein neuer aufgestellt werden.
Geplant ist, die hinter dem denkmalgeschützten Postamt liegende Lieferzone und die Garagen abzureißen. Dort soll ein Neubau entstehen. „Form, Ausdehnung und Höhe des Baukörpers sowie die Frage eines Heranrückens der Bebauung an die Königsberger Straße werden im Verfahren weiter vertieft“, so das betreuende Fachamt Stadtentwicklung in seiner Begründung. „Wenn denkmalpflegerische Belange dem nicht entgegenstehen, ist auch ein Anbau an das Postgebäude zur Königsberger Straße denkbar“. Im Neubau werden Wohnungen, beispielsweise auch für Betreutes Wohnen entstehen, im Altbau soll Gewerbe einziehen. So wird auch die Post dort weiterhin eine Filiale betreiben. Der rund 7,5 Meter breite Grünstreifen Richtung Teltowkanal soll als Grünfläche erhalten bleiben.
Da in Berlin Wohnungsbau eines der vorrangigen Entwicklungsziele ist, geht das Fachamt Stadtentwicklung nicht davon aus, dass es auf Landesebene Schwierigkeiten mit diesem Projekt gibt, zumal sich das Grundstück in die vorhandene Wohnbebauung einpassen werde „und damit im Sinne einer nachhaltigen Stadtentwicklung nicht zu einer Zersiedlung des Außenbereichs führt“. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt habe bisher keine Widerspruch gegen die Pläne geäußert.
(sn)













Foto: Haus der Jugend Zehlendorf[/caption]
Jugendliche zwischen 15 und 27 Jahren können vom 19. Bis 23. Oktober an einer Fahrt nach Krakau und zu den Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau teilnehmen. Interessierte können sich bis zum 22. Juni anmelden.
In einem gemeinsamen Projekt wollen vier Steglitz-Zehlendorfer Jugendeinrichtungen ein „starkes Zeichen für die Stärkung der Erinnerungskultur und die Förderung der Gedenkstättenpädagogik“ setzen. Vom 19. Oktober bis 23. Oktober findet eine Bildungsfahrt nach Krakau statt, bei der die Teilnehmenden die historischen Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau besuchen sowie eine Stadtführung in Krakau erleben werden.
Zielgruppe sind Jugendliche im Alter von 15 bis 27 Jahren, die durch diese Reise nicht nur wertvolles Wissen über die Geschichte des Holocaust erlangen, sondern auch die Möglichkeit erhalten, sich aktiv mit den Themen Erinnerung, Verantwortung und Zivilcourage auseinanderzusetzen.
Geplant sind zwei Exkursionen mit fachkundigen Führungen in das Auschwitz Stammlager sowie Auschwitz-Birkenau mit der Chance auf tiefe Einblicke in die Geschichte und die Auswirkungen des Holocaust. In Krakau steht eine Stadtführung auf dem Programm, bei der die Teilnehmenden mehr über die kulturellen und historischen Hintergründe der Stadt und die jüdische Community erfahren.
Wichtig: die Anmeldefrist endet am 22. Juni. Alle Infos: