In Dahlem legte Bezirksbürgermeister Norbert Kopp (CDU) am Mittwoch Am Hegewinkel 5 den Grundstein für ein neues Wohnprojekt. „dahlem paradise“ heißt das Projekt, in dessen Rahmen auf einem rund 18.000 Quadratmeter großen Parkgrundstück 14 individuelle Doppelhaushälften, vier Reihenhäuser und sechs Apartmenthäuser mit Eigentumswohnungen und Penthouses mit einer Fläche von 80 bis 255 Quadratmeter entstehen sollen. Realisiert wird das Vorhaben von der österreichischen conwert Immobilien Gruppe und Fissler Ernst Architekten.
Das Gelände gehörte zum US-Hauptquartier und wurde bis Ende der 1990er-Jahre ausschließlich für Wohnzwecke genutzt.
Rund 50 Millionen Euro werden in das hochwertige Wohnareal investiert, die ersten Häuser sollen bereits Ende des Jahres bezugsfertig sein. „Die Bauarbeiten kommen so gut voran, dass wir zu dem schon länger feststehenden Termin der Grundsteinlegung nun beinahe das Richtfest hätten feiern können“, sagte der Deutschland-Repräsentant der conwert, Rolf Schneider, in seiner Festrede und kündigte für Ende August bereits das Richtfest an.
Gemeinsam mit dem Bezirksbürgermeister versenkte er zusammen mit Maurermeister Tom Straßburg die Zeitkapsel, gefüllt mit aktuellen Tageszeitungen, Bauzeichnungen und Münzen. Anschließend überreichte Kopp das Straßenschild für die neue Privatstraße, die den Namen Carpinusweg trägt und als Spielstraße angelegt ist.
Die Nachfrage nach den Wohnungen beziehungsweise Häusern sei groß. Nach Angaben der Investoren liege die Vermarktung plus feste Reservierungen bei derzeit 40 Prozent.
(sn)













Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Damit auch alles glatt läuft für die Radfahrer, wurde jetzt das Kopfsteinpflaster abgefräst.
Vor gut einem halben Jahr wurde auf dem Tietzenweg zwischen Unter den Eichen und Gardeschützenweg die Fahrradstraße fertiggestellt. Hier haben Radfahrer Vorrang, Kraftfahrzeuge werden als Anlieger weiterhin zugelassen. Radfahrerinnen und Radfahrer dürfen nebeneinander fahren, für alle gilt die Geschwindigkeitsbeschränkung auf maximal 30 km/h. Ausnahmen gelten für Müllfahrzeuge, Rettungswagen sowie für Polizei und Feuerwehr.
Eine Weiterführung der Vorrangstraße für Radfahrer ist ab dem Gardeschützenweg perspektivisch bis zum Hindenburgdamm vorgesehen. Damit Radfahrer in Richtung Augustastraße weiter komfortabel unterwegs sein können, wird derzeit das Kopfsteinpflaster geglättet. Zunächst hat sich die große Maschine durch den Tietzenweg zwischen Gardeschützenweg und Viktoriastraße gescheppert. Derzeit wird das nächste Teilstück bis zur Augustastraße fertiggestellt.
Im Zuge dessen wird die Kreuzung Tietzenweg/Sophienstraße/Viktoriastraße asphaltiert und barrierefrei ausgebaut. Gehwegvorstreckungen sollen die Wegebeziehungen verbessern und Übergänge sicherer machen.
Die Kosten für die bisherigen Maßnahmen liegen bei rund 800.000 Euro. Nach Angaben des zuständigen Stadtrats Urban Aykal (Grüne) wurden für den ersten Abschnitt 155.000 Euro ausgegeben. Für den zweiten Teil werden insgesamt 650.000 Euro fällig, davon alleine 300.000 Euro für das Abfräsen des Pflasters.
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Frisch gefrästes Kopfsteinpflaster: eben und mit kleinen Rillen. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
In einem dritten Abschnitt soll im nächsten Jahr der dritte Bauabschnitt bis zum Hindenburgdamm fertiggestellt werden. Das Ziel ist es, so Stadtrat Aykal, „eine sichere Radverbindung von Lankwitz und Lichterfelde zur FU und zur City West zu schaffen“. Auch vor dem Hintergrund, dass an der Drakestraße aufgrund der geringen Breite kein Radweg angelegt werden könne, sei das „sehr wichtig“.
Als Urban Aykal die Ideen im Juni vergangenen Jahres erstmals im Rahmen des Runden Tisches vorstellte, sprach er von einem „Campus Lichterfelde West“. Gemeint sind verkehrliche Maßnahmen für die dortigen 10 Schulen und zahlreichen Kitas mit ihren rund 10.000 Kindern und Jugendlichen.
Der Tietzenweg, der Teil des Berliner