
Bezirksbürgermeisterin Cerstin Richter-Kotowski (CDU). Foto: Baumann
Die Bau- und Wohnungsaufsicht Steglitz-Zehlendorf hat am 21.10.2019 die Baugenehmigung für den Neubau einer Wohnanlage mit neun Gebäuden und 259 Wohnungen in der Dessauerstraße 37/39 an die Degewo City Wohnungsgesellschaft mbH erteilt.
Die Arbeiten schreiten mit großen Schritten voran – der Rohbau steht.
Das Wohnungsensemble wird durch eine Pflegeeinrichtung, eine Kindertagesstätte, einen 1.036 qm großen Kinderspielplatz, 40 Pkw- und über 520 Fahrradabstellplätze ergänzt.
Neue Bebauungspläne, die Veränderung bestehender Strukturen, Anforderungen an Qualität, Lärmschutz, Umweltschutz, Naturschutz, bauliche Umgebung, Gestaltung, bezahlbarer Wohnraum und vieles mehr, sind die täglichen Herausforderungen und Aufgaben, um es allen Beteiligten und Betroffenen in dieser Stadt recht zu machen.
Cerstin Richter-Kotowski, Bezirksbürgermeisterin von Steglitz-Zehlendorf, erklärt:
„Ich freue mich sehr über dieses großartige Projekt in Lankwitz. Mehr als 50% der neu gebauten Wohnungen sind sozial gebunden und garantieren zukünftig ein vielfältig durchmischtes Wohnquartier mit einem Wohnungsangebot für jeden Geldbeutel. Berlin braucht keinen Mietendeckel. Berlin braucht kontinuierlichen Wohnungsneubau, zügigere Genehmigungsverfahren für Neubauprojekte und ganz besonders faire Rahmenbedingungen für Mieterinnen und Mieter, aber auch für Vermieterinnen und Vermieter!“
(BA Steglitz-Zehlendorf)












Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Damit auch alles glatt läuft für die Radfahrer, wurde jetzt das Kopfsteinpflaster abgefräst.
Vor gut einem halben Jahr wurde auf dem Tietzenweg zwischen Unter den Eichen und Gardeschützenweg die Fahrradstraße fertiggestellt. Hier haben Radfahrer Vorrang, Kraftfahrzeuge werden als Anlieger weiterhin zugelassen. Radfahrerinnen und Radfahrer dürfen nebeneinander fahren, für alle gilt die Geschwindigkeitsbeschränkung auf maximal 30 km/h. Ausnahmen gelten für Müllfahrzeuge, Rettungswagen sowie für Polizei und Feuerwehr.
Eine Weiterführung der Vorrangstraße für Radfahrer ist ab dem Gardeschützenweg perspektivisch bis zum Hindenburgdamm vorgesehen. Damit Radfahrer in Richtung Augustastraße weiter komfortabel unterwegs sein können, wird derzeit das Kopfsteinpflaster geglättet. Zunächst hat sich die große Maschine durch den Tietzenweg zwischen Gardeschützenweg und Viktoriastraße gescheppert. Derzeit wird das nächste Teilstück bis zur Augustastraße fertiggestellt.
Im Zuge dessen wird die Kreuzung Tietzenweg/Sophienstraße/Viktoriastraße asphaltiert und barrierefrei ausgebaut. Gehwegvorstreckungen sollen die Wegebeziehungen verbessern und Übergänge sicherer machen.
Die Kosten für die bisherigen Maßnahmen liegen bei rund 800.000 Euro. Nach Angaben des zuständigen Stadtrats Urban Aykal (Grüne) wurden für den ersten Abschnitt 155.000 Euro ausgegeben. Für den zweiten Teil werden insgesamt 650.000 Euro fällig, davon alleine 300.000 Euro für das Abfräsen des Pflasters.
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Frisch gefrästes Kopfsteinpflaster: eben und mit kleinen Rillen. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
In einem dritten Abschnitt soll im nächsten Jahr der dritte Bauabschnitt bis zum Hindenburgdamm fertiggestellt werden. Das Ziel ist es, so Stadtrat Aykal, „eine sichere Radverbindung von Lankwitz und Lichterfelde zur FU und zur City West zu schaffen“. Auch vor dem Hintergrund, dass an der Drakestraße aufgrund der geringen Breite kein Radweg angelegt werden könne, sei das „sehr wichtig“.
Als Urban Aykal die Ideen im Juni vergangenen Jahres erstmals im Rahmen des Runden Tisches vorstellte, sprach er von einem „Campus Lichterfelde West“. Gemeint sind verkehrliche Maßnahmen für die dortigen 10 Schulen und zahlreichen Kitas mit ihren rund 10.000 Kindern und Jugendlichen.
Der Tietzenweg, der Teil des Berliner