
Das OmU-Theater präsentiert „111 Orte in Steglitz“. Foto: OmU
Der Stadtpark, die Schlossstraße, der Bierpinsel – das sind nur einige Sehenswürdigkeiten in Steglitz. 111 Orte, die man in dem Ortsteil gesehen haben muss, wollen der Autor Paul und die Fotografin Dana in einem Buch zusammenstellen. Dumm nur, dass Paul nach 71 Orten die Luft ausgegangen ist und ihn nun eine Schreibblockade befallen hat. Der Autor und die Fotografin sind aber nur eines von mehreren merkwürdigen Pärchen und Einzelpersonen, die sich im Laufe eines Nachmittags im Café von Francesca treffen. Die Italienerin erwartet ihr erstes Kind, ihr Mann Dirk einen Anruf vom Investor. Der IT-Spezilist hat ein Computerprogramm entwickelt, das selbstständig einen Roman schreiben soll. Dafür hat er das Programm nicht nur mit Werken der Weltliteratur gefüttert, sondern auch mit den Geschichten der Besucher des Cafés.
Mehrere bunte, turbulente Geschichten vereint das Theaterstück „111 Orte in Steglitz“, das im Zimmertheater Steglitz zu sehen ist und an dessen Ende sich auch das Leben von Francesca und Dirk geändert haben wird. Alle neun Rollen werden von nur zwei Schauspielern dargestellt: Cinzia Scotton und Hannes Trällert vom OmU-Theater füllen die verschiedenen Rollen mit viel Witz und ansteckender Spielfreude und bereiten so einen heiteren Theaterabend im Kiez.
Die Spielzeit des Stücks am Zimmertheater Steglitz ist derzeit beendet, nach neuen Terminen bitte auf der Seite des Zimmertheaters nachschauen.
(go)












Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Damit auch alles glatt läuft für die Radfahrer, wurde jetzt das Kopfsteinpflaster abgefräst.
Vor gut einem halben Jahr wurde auf dem Tietzenweg zwischen Unter den Eichen und Gardeschützenweg die Fahrradstraße fertiggestellt. Hier haben Radfahrer Vorrang, Kraftfahrzeuge werden als Anlieger weiterhin zugelassen. Radfahrerinnen und Radfahrer dürfen nebeneinander fahren, für alle gilt die Geschwindigkeitsbeschränkung auf maximal 30 km/h. Ausnahmen gelten für Müllfahrzeuge, Rettungswagen sowie für Polizei und Feuerwehr.
Eine Weiterführung der Vorrangstraße für Radfahrer ist ab dem Gardeschützenweg perspektivisch bis zum Hindenburgdamm vorgesehen. Damit Radfahrer in Richtung Augustastraße weiter komfortabel unterwegs sein können, wird derzeit das Kopfsteinpflaster geglättet. Zunächst hat sich die große Maschine durch den Tietzenweg zwischen Gardeschützenweg und Viktoriastraße gescheppert. Derzeit wird das nächste Teilstück bis zur Augustastraße fertiggestellt.
Im Zuge dessen wird die Kreuzung Tietzenweg/Sophienstraße/Viktoriastraße asphaltiert und barrierefrei ausgebaut. Gehwegvorstreckungen sollen die Wegebeziehungen verbessern und Übergänge sicherer machen.
Die Kosten für die bisherigen Maßnahmen liegen bei rund 800.000 Euro. Nach Angaben des zuständigen Stadtrats Urban Aykal (Grüne) wurden für den ersten Abschnitt 155.000 Euro ausgegeben. Für den zweiten Teil werden insgesamt 650.000 Euro fällig, davon alleine 300.000 Euro für das Abfräsen des Pflasters.
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Frisch gefrästes Kopfsteinpflaster: eben und mit kleinen Rillen. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
In einem dritten Abschnitt soll im nächsten Jahr der dritte Bauabschnitt bis zum Hindenburgdamm fertiggestellt werden. Das Ziel ist es, so Stadtrat Aykal, „eine sichere Radverbindung von Lankwitz und Lichterfelde zur FU und zur City West zu schaffen“. Auch vor dem Hintergrund, dass an der Drakestraße aufgrund der geringen Breite kein Radweg angelegt werden könne, sei das „sehr wichtig“.
Als Urban Aykal die Ideen im Juni vergangenen Jahres erstmals im Rahmen des Runden Tisches vorstellte, sprach er von einem „Campus Lichterfelde West“. Gemeint sind verkehrliche Maßnahmen für die dortigen 10 Schulen und zahlreichen Kitas mit ihren rund 10.000 Kindern und Jugendlichen.
Der Tietzenweg, der Teil des Berliner