
Auf dem Friedhof Bergstraße in Steglitz wurde ein zweiter Memoriam-Garten eröffnet. Foto: Friedhofsgärtnerei Fortte-Lawrenz
Am Montag, 7. August, wurde auf dem Steglitzer Friedhof in der Bergstraße ein neuer Memoriam-Garten offiziell eröffnet. Es ist bereits der zweite auf diesem Friedhof. Der erste entstand im Jahr 2010.
2010 hatte die Friedhofsverwaltung Steglitz-Zehlendorf gemeinsam mit der Friedhof-Treuhand-Berlin und der Friedhofsgärtnerei Fortte-Lawrenz den ersten Memoriam-Garten auf dem Friedhof Steglitz eröffnet. Dieser war der erste in Berlin überhaupt. Aufgrund einer entsprechend großen, frei werdenden Fläche konnte hier nun ein zweiter Memoriam-Garten entstehen.
Der neue Garten befindet sich auf einer rund 2.000 Quadratmetern großen Fläche. Die Parklandschaft wurde in einem mediterranen Stil gestaltet. „Die Gestaltung der gesamten Anlage ist sehr gelungen und erinnert mich ein wenig an die Toskana“, sagt Bezirksstadträtin Maren Schellenberg (Grüne).
„Die Beisetzung in einem Memoriam-Garten ermöglicht den Trauernden eine gewisse Individualität durch die Auswahl des Bestattungsortes und des Grabsteines in einem der einzelnen, harmonisch zusammenfließenden Bereiche, ohne sich um die zeitintensive Grabpflege selbst kümmern zu müssen,“ so Schellenberg. Diese noch junge Form der Bestattungskultur erfreut sich großer Nachfrage. Frei von starren Abgrenzungen der einzelnen Grabstätten wird den Hinterbliebenen in einer gartenähnlichen Atmosphäre ein besonderer Ort des Gedenkens und der Begegnung geboten.
In Steglitz-Zehlendorf gibt es insgesamt vier Memoriam-Gärten: zwei auf dem Friedhof Onkel-Tom-Straße in Zehlendorf und nun zwei auf dem Friedhof Bergstraße in Steglitz.
(sn)













Symbolbild: Der unvergessene "Zick-Zack-Radweg" in der Leo-Baeck-Straße in Zehlendorf (2018). | Foto: Baumann[/caption]
Der ADFC will’s wissen: Bis zum 30. November können Radfahrerinnen und Radfahrer bewerten, wie fahrradfreundlich Berlin ist.
Wie ist der Zustand der Radwege? Wie viel wird fürs Radfahren schon getan? Macht Radfahren Spaß oder ist es eher Stress? Wie bewerten die Menschen das Fahrradklima in Berlin? „Die Ergebnisse zeigen, wo Berlin beim Radverkehr wirklich steht und wo noch nachgebessert werden muss. Wir rufen alle Radfahrerinnen und Radfahrer dazu auf, bei der großen Umfrage mitzumachen“, sagt Marlene Alber, Politische Referentin des ADFC Berlin. Die Erhebung wird seit 2012 alle zwei Jahre durchgeführt und vom Bundesverkehrsministerium gefördert. Im Jahr 2024 beteiligten sich rund 213.000 Menschen in über 1000 Orten in Deutschland. Das bundesweite Ranking der fahrradfreundlichsten Städte und weitere Ergebnisse der Befragung werden im Frühjahr 2027 vorgestellt.
Zum ersten Mal widmet der ADFC Kindern und Jugendlichen eine eigene Umfrage im ADFC-Fahrradklima-Test. Was brauchen junge Menschen, um selbstständig mit dem Rad unterwegs zu sein? Die Umfrage soll zeigen, was beim Radfahren gut funktioniert, was Schwierigkeiten macht und was sich verändern muss, damit Kinder und Jugendliche gerne oder überhaupt auf das Fahrrad steigen.
Wie sicher fühlt sich Radfahren an? Sind die Radwege breit genug und in einem guten Zustand? Wie häufig wird das Fahrrad genutzt? Die Online-Befragung zum ADFC-Fahrradklima-Test besteht aus 27 Fragen, dauert rund zehn Minuten und läuft bis zum 30. November 2026.
Infos zum ADFC Fahrrad Klima Test: