
Das Wasserwerk Beelitzhof in Wannsee versorgt den Berliner Südwesten mit frischen Wasser. Foto: Fridolin freudenfett (Peter Kuley)
Das Wasserwerk Beelitzhof am Wannsee feiert 125. Geburtstag. Es wurde 1888 von der Charlottenburger Wasserwerke AG zur Versorgung dieser damals selbständigen Großstadt in Betrieb genommen. Beelitzhofer Wasser trinken heute die Berliner in weiten Teilen des Südwestens zwischen Charlottenburg, Zehlendorf und Neukölln.
„Im laufenden Betrieb haben wir seit 2005 insgesamt 32 Millionen Euro in unser heute drittgrößtes Berliner Wasserwerk investiert“, bilanziert Jörg Simon, Vorstandsvorsitzender der Berliner Wasserbetriebe. „Eines der größten Vorhaben dabei war die kürzlich abgeschlossene komplette Erneuerung der Grundwasser-Belüftungsanlage für mehr als sieben Millionen Euro.“
Das Wasserwerk liegt am Wannsee direkt neben dem Strandbad, in dem sich sieben der 80 Brunnen des Werks befinden, die sich am Havelufer bis zum Grunewaldturm erstrecken. Viele dieser Brunnen sind ebenso erneuert worden wie die Energieversorgung.
Ebenfalls wie neu zeigen sich die großen unterirdischen Reinwasserbehälter, die Pumpwerke Kleistpark und Columbiadamm – sie dienen der „Feinverteilung“ des Beelitzhofer Wassers in der Stadt – sowie die Anlage, die Wannseewasser reinigt und dann in die Grunewaldseen einleitet. Aus Beelitzhof können zudem auch das Wasserwerk Tiefwerder sowie die Pumpwerke Westend, Marienfelde und Johannisthal vollautomatisch überwacht und gesteuert werden.
Rund 35 Millionen Kubikmeter Trinkwasser speist das Werk jährlich ins Berliner Netz. Für Qualität und den richtigen Druck sorgen nicht nur die 62 Mitarbeiter des Werksverbundes rund um die Uhr, sondern auch ein großes Reservoir zum Ausgleich für Bedarfsspitzen. Unter Wiesen am Kronprinzessinnenweg fassen große Gewölbe insgesamt 64.000 Kubiukmeter und damit so viel Wasser, wie 581.800 Berliner am Tag nutzen.
Nächstes Vorhaben ist der Bau einer fünf Kilometer langen Leitung zum großen Horizontalfilterbrunnen des 1995 stillgelegten Wasserwerks Riemeisterfenn, um dessen Grundwasserressourcen wieder verfügbar zu machen.
(sn)












Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Damit auch alles glatt läuft für die Radfahrer, wurde jetzt das Kopfsteinpflaster abgefräst.
Vor gut einem halben Jahr wurde auf dem Tietzenweg zwischen Unter den Eichen und Gardeschützenweg die Fahrradstraße fertiggestellt. Hier haben Radfahrer Vorrang, Kraftfahrzeuge werden als Anlieger weiterhin zugelassen. Radfahrerinnen und Radfahrer dürfen nebeneinander fahren, für alle gilt die Geschwindigkeitsbeschränkung auf maximal 30 km/h. Ausnahmen gelten für Müllfahrzeuge, Rettungswagen sowie für Polizei und Feuerwehr.
Eine Weiterführung der Vorrangstraße für Radfahrer ist ab dem Gardeschützenweg perspektivisch bis zum Hindenburgdamm vorgesehen. Damit Radfahrer in Richtung Augustastraße weiter komfortabel unterwegs sein können, wird derzeit das Kopfsteinpflaster geglättet. Zunächst hat sich die große Maschine durch den Tietzenweg zwischen Gardeschützenweg und Viktoriastraße gescheppert. Derzeit wird das nächste Teilstück bis zur Augustastraße fertiggestellt.
Im Zuge dessen wird die Kreuzung Tietzenweg/Sophienstraße/Viktoriastraße asphaltiert und barrierefrei ausgebaut. Gehwegvorstreckungen sollen die Wegebeziehungen verbessern und Übergänge sicherer machen.
Die Kosten für die bisherigen Maßnahmen liegen bei rund 800.000 Euro. Nach Angaben des zuständigen Stadtrats Urban Aykal (Grüne) wurden für den ersten Abschnitt 155.000 Euro ausgegeben. Für den zweiten Teil werden insgesamt 650.000 Euro fällig, davon alleine 300.000 Euro für das Abfräsen des Pflasters.
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Frisch gefrästes Kopfsteinpflaster: eben und mit kleinen Rillen. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
In einem dritten Abschnitt soll im nächsten Jahr der dritte Bauabschnitt bis zum Hindenburgdamm fertiggestellt werden. Das Ziel ist es, so Stadtrat Aykal, „eine sichere Radverbindung von Lankwitz und Lichterfelde zur FU und zur City West zu schaffen“. Auch vor dem Hintergrund, dass an der Drakestraße aufgrund der geringen Breite kein Radweg angelegt werden könne, sei das „sehr wichtig“.
Als Urban Aykal die Ideen im Juni vergangenen Jahres erstmals im Rahmen des Runden Tisches vorstellte, sprach er von einem „Campus Lichterfelde West“. Gemeint sind verkehrliche Maßnahmen für die dortigen 10 Schulen und zahlreichen Kitas mit ihren rund 10.000 Kindern und Jugendlichen.
Der Tietzenweg, der Teil des Berliner