Das Schadow-Gymnasium bekommt einen Schulgarten. Zum Schulfest hatten die beiden Bezirksstadträtinnen Cerstin Richter-Kotowski und Christa Markl-Vieto eine Überraschung parat: Der Bezirk Steglitz-Zehlendorf wird die umfangreichen Vorarbeiten, die Entsiegelung einer 300 Quadratmeter großen Schulhoffläche, mit einem Betrag von mehr als 40.000 Euro finanzieren. Die Bauarbeiten dazu werden voraussichtlich noch in diesem Jahr abgeschlossen sein.
Grundlage dieser Entscheidung ist ein Kooperationsvertrag zwischen Ackerdemia e.V. und dem Schadow-Gymnasium über die Einführung des Bildungsprogramms GemüseAckerdemie. Das Team des gemeinnützigen Vereins unterstützt die Schüler der 5. und 6. Klassen bei der Planung, beim Säen und Pflanzen, stellt Saatgut und Humusboden bereit. Dabei lernen sie die Nahrung schätzen, werden im Team gefördert und erleben individuelle Erfolge, wenn das Gemüse geerntet und anschließend verkauft werden kann. Ehrenamtliche und Lehrkräfte werden nach Bedarf mit Lehrmitteln versorgt und ganzjährig betreut.
Dieses Projekt fügt sich in den Schulgartenunterricht ein und soll langfristig das bestehende Lehrangebot der Schule erweitern.
(sn)












Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Damit auch alles glatt läuft für die Radfahrer, wurde jetzt das Kopfsteinpflaster abgefräst.
Vor gut einem halben Jahr wurde auf dem Tietzenweg zwischen Unter den Eichen und Gardeschützenweg die Fahrradstraße fertiggestellt. Hier haben Radfahrer Vorrang, Kraftfahrzeuge werden als Anlieger weiterhin zugelassen. Radfahrerinnen und Radfahrer dürfen nebeneinander fahren, für alle gilt die Geschwindigkeitsbeschränkung auf maximal 30 km/h. Ausnahmen gelten für Müllfahrzeuge, Rettungswagen sowie für Polizei und Feuerwehr.
Eine Weiterführung der Vorrangstraße für Radfahrer ist ab dem Gardeschützenweg perspektivisch bis zum Hindenburgdamm vorgesehen. Damit Radfahrer in Richtung Augustastraße weiter komfortabel unterwegs sein können, wird derzeit das Kopfsteinpflaster geglättet. Zunächst hat sich die große Maschine durch den Tietzenweg zwischen Gardeschützenweg und Viktoriastraße gescheppert. Derzeit wird das nächste Teilstück bis zur Augustastraße fertiggestellt.
Im Zuge dessen wird die Kreuzung Tietzenweg/Sophienstraße/Viktoriastraße asphaltiert und barrierefrei ausgebaut. Gehwegvorstreckungen sollen die Wegebeziehungen verbessern und Übergänge sicherer machen.
Die Kosten für die bisherigen Maßnahmen liegen bei rund 800.000 Euro. Nach Angaben des zuständigen Stadtrats Urban Aykal (Grüne) wurden für den ersten Abschnitt 155.000 Euro ausgegeben. Für den zweiten Teil werden insgesamt 650.000 Euro fällig, davon alleine 300.000 Euro für das Abfräsen des Pflasters.
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Frisch gefrästes Kopfsteinpflaster: eben und mit kleinen Rillen. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
In einem dritten Abschnitt soll im nächsten Jahr der dritte Bauabschnitt bis zum Hindenburgdamm fertiggestellt werden. Das Ziel ist es, so Stadtrat Aykal, „eine sichere Radverbindung von Lankwitz und Lichterfelde zur FU und zur City West zu schaffen“. Auch vor dem Hintergrund, dass an der Drakestraße aufgrund der geringen Breite kein Radweg angelegt werden könne, sei das „sehr wichtig“.
Als Urban Aykal die Ideen im Juni vergangenen Jahres erstmals im Rahmen des Runden Tisches vorstellte, sprach er von einem „Campus Lichterfelde West“. Gemeint sind verkehrliche Maßnahmen für die dortigen 10 Schulen und zahlreichen Kitas mit ihren rund 10.000 Kindern und Jugendlichen.
Der Tietzenweg, der Teil des Berliner