
Symbolbild: Pixabay
Sie gehören einfach zum Sommer dazu. Am 13. April werden die ersten zwei Brunnen in Steglitz-Zehlendorf wieder sprudeln. Es sind die Brunnen auf dem Mexikoplatz und auf dem Hermann-Ehlers-Platz. Die offizielle Einweihung der Brunnensaison an diesem Gründonnerstag findet um 16 Uhr am Mexikoplatz statt.
Insgesamt zehn betreibbare Zierbrunnenanlagen gibt es zurzeit in Steglitz-Zehlendorf:
- Doppelbrunnen Mexikoplatz
- Fontänen-Brunnen, Hermann-Ehlers-Platz
- Großer Springbrunnen, Bernkastler Platz
- Brunnen Hauptallee, Stadtpark Steglitz
- Brunnen Schloßstraße/Schildhornstraße
- Vier-Winde-Brunnen, Hanna-Renate-Laurien-Platz
- Wappen-Brunnen, Ludwig-Beck-Platz
- Märchenbrunnen, Sderotplatz
- Brunnen Am Rohrgarten/Barkenhof
- Brunnen Rathaus Zehlendorf, Martin-Buber-Straße/Kirchstraße
Laut Bezirksstadträtin Maren Schellenberg (GRÜNE) werden in diesem Jahr neun der zehn Brunnen laufen. Nur der Brunnen Martin-Buber-Straße/Kirchstraße am Rathaus Zehlendorf bleibt wegen einer defekten Pumpe „vorerst“ trocken. Die übrigen sieben Brunnen werden Mitte Mai angeschaltet.
Der Brunnen im Stadtpark Steglitz wird abends wieder zwei Stunden länger laufen, dafür aber auch zwei Stunden später am Tag angeschaltet, weil hier in den Sommermonaten abends noch viele Parkbesucher unterwegs sind.
Bezirksstadträtin Schellenberg ist froh, dass die meisten Brunnen auch in diesem Jahr wieder angestellt werden können. Es ist vorgesehen, dass die Brunnen auf jeden Fall bis zum Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober aktiv bleiben.
(sn)












Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Damit auch alles glatt läuft für die Radfahrer, wurde jetzt das Kopfsteinpflaster abgefräst.
Vor gut einem halben Jahr wurde auf dem Tietzenweg zwischen Unter den Eichen und Gardeschützenweg die Fahrradstraße fertiggestellt. Hier haben Radfahrer Vorrang, Kraftfahrzeuge werden als Anlieger weiterhin zugelassen. Radfahrerinnen und Radfahrer dürfen nebeneinander fahren, für alle gilt die Geschwindigkeitsbeschränkung auf maximal 30 km/h. Ausnahmen gelten für Müllfahrzeuge, Rettungswagen sowie für Polizei und Feuerwehr.
Eine Weiterführung der Vorrangstraße für Radfahrer ist ab dem Gardeschützenweg perspektivisch bis zum Hindenburgdamm vorgesehen. Damit Radfahrer in Richtung Augustastraße weiter komfortabel unterwegs sein können, wird derzeit das Kopfsteinpflaster geglättet. Zunächst hat sich die große Maschine durch den Tietzenweg zwischen Gardeschützenweg und Viktoriastraße gescheppert. Derzeit wird das nächste Teilstück bis zur Augustastraße fertiggestellt.
Im Zuge dessen wird die Kreuzung Tietzenweg/Sophienstraße/Viktoriastraße asphaltiert und barrierefrei ausgebaut. Gehwegvorstreckungen sollen die Wegebeziehungen verbessern und Übergänge sicherer machen.
Die Kosten für die bisherigen Maßnahmen liegen bei rund 800.000 Euro. Nach Angaben des zuständigen Stadtrats Urban Aykal (Grüne) wurden für den ersten Abschnitt 155.000 Euro ausgegeben. Für den zweiten Teil werden insgesamt 650.000 Euro fällig, davon alleine 300.000 Euro für das Abfräsen des Pflasters.
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Frisch gefrästes Kopfsteinpflaster: eben und mit kleinen Rillen. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
In einem dritten Abschnitt soll im nächsten Jahr der dritte Bauabschnitt bis zum Hindenburgdamm fertiggestellt werden. Das Ziel ist es, so Stadtrat Aykal, „eine sichere Radverbindung von Lankwitz und Lichterfelde zur FU und zur City West zu schaffen“. Auch vor dem Hintergrund, dass an der Drakestraße aufgrund der geringen Breite kein Radweg angelegt werden könne, sei das „sehr wichtig“.
Als Urban Aykal die Ideen im Juni vergangenen Jahres erstmals im Rahmen des Runden Tisches vorstellte, sprach er von einem „Campus Lichterfelde West“. Gemeint sind verkehrliche Maßnahmen für die dortigen 10 Schulen und zahlreichen Kitas mit ihren rund 10.000 Kindern und Jugendlichen.
Der Tietzenweg, der Teil des Berliner