
Symbolbild: Baumann
Am Mittwoch, den 29. März wurden vor dem ehemaligen Haus Kinderschutz in der Claszeile 57 in Zehlendorf fünf neue Stolpersteine verlegt. Diese sollen an das Schicksal von fünf Jungen erinnern, die im Frühjahr 1944 aus dem Haus Kinderschutz in die hessische Landesheil- und Erziehungsanstalt Hadamar gebracht und dort durch Gift ermordet wurden.
Die Kinder im Alter zwischen 9 und 13 Jahren hießen Peter Widetzky, Rudolf Langen, Klaus Friedländer, Gerhard Kopper und Horst Spieler.
Unter großer Anteilnahme der Schüler der Emil-Molt-Schule, sowie vieler Anwohner wurden die Steine in den Boden gelassen und zahlreiche Blumen niedergelegt. „Durch die Stolpersteine wird die Erinnerung wachgehalten, sie erinnern zugleich an Schicksale als auch an die unmenschlichen Verbrechen der nationalsozialistischen Diktatur“, so die Bezirksstadträtin Carolina Böhm.
(sn)












Foto: Haus der Jugend Zehlendorf[/caption]
Jugendliche zwischen 15 und 27 Jahren können vom 19. Bis 23. Oktober an einer Fahrt nach Krakau und zu den Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau teilnehmen. Interessierte können sich bis zum 22. Juni anmelden.
In einem gemeinsamen Projekt wollen vier Steglitz-Zehlendorfer Jugendeinrichtungen ein „starkes Zeichen für die Stärkung der Erinnerungskultur und die Förderung der Gedenkstättenpädagogik“ setzen. Vom 19. Oktober bis 23. Oktober findet eine Bildungsfahrt nach Krakau statt, bei der die Teilnehmenden die historischen Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau besuchen sowie eine Stadtführung in Krakau erleben werden.
Zielgruppe sind Jugendliche im Alter von 15 bis 27 Jahren, die durch diese Reise nicht nur wertvolles Wissen über die Geschichte des Holocaust erlangen, sondern auch die Möglichkeit erhalten, sich aktiv mit den Themen Erinnerung, Verantwortung und Zivilcourage auseinanderzusetzen.
Geplant sind zwei Exkursionen mit fachkundigen Führungen in das Auschwitz Stammlager sowie Auschwitz-Birkenau mit der Chance auf tiefe Einblicke in die Geschichte und die Auswirkungen des Holocaust. In Krakau steht eine Stadtführung auf dem Programm, bei der die Teilnehmenden mehr über die kulturellen und historischen Hintergründe der Stadt und die jüdische Community erfahren.
Wichtig: die Anmeldefrist endet am 22. Juni. Alle Infos: