
Logo des Gesunde Städte-Netzwerks (Bild: Gesunde Städte-Netzwerk der Bundesrepublik Deutschland)
Die Aufnahme des Bezirks Steglitz-Zehlendorf in das Gesunde Städte-Netzwerk wurde jetzt vom Sprecher*innenrat in Frankfurt am Main bestätigt.
Nach dem BVV Beschluss vom Mai 2021 und dem darauffolgenden Beschluss des Bezirksamtes wurde der Aufnahmeantrag anhand der vorgegebenen Kriterien gestellt.
Dazu erklärt Gesundheitsstadträtin Carolina Böhm:
Um im Netzwerk Gesunde Städte mitzuwirken, haben wir eine ressortübergreifende gesundheitsfördernde Politik vereinbart. Die Gestaltung unserer alltäglichen Umgebung hat Auswirkungen auf unser Verhalten und unsere Gesundheit. Der Bezirk kann demnach einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsförderung leisten.
Schon jetzt finden zwischen den Ämtern des Bezirkes rege Austausche statt, bei der Planung von Angeboten und Infrastruktur. So wurden die Bedingungen für die Auswahl des Gemeindepark Lankwitz als Standort für ‚Berlin bewegt sich‘ mit dem Grünflächenamt gemeinsam entscheiden. Zwischen dem Sozialamt und der Organisationseinheit für Gesundheitsförderung findet eine abgestimmte Planung für die Bewegungs- und Freizeitangebote von älteren Menschen statt. Dies sind nur zwei Beispiele einer umfassenden Planung und Koordinierung von verschiedenen Angeboten der Gesundheitsförderung.
Das Konzept legt weiter besonderen Wert auf die Zusammenarbeit mit bürgerschaftlichen Initiativen und Partizipation.
Mittlerweile sind 10 von 12 Bezirken Mitglied im Netzwerk Gesunde Städte, ich freue mich auf den Austausch mit den anderen Bezirken im Regionalverbund Berlin, der Anfang März als Videokonferenz stattfindet.Die momentan weltweite beherrschende Pandemie hat wie nie zuvor unsere Aufmerksamkeit auf die öffentliche Gesundheitsvorsorge gelenkt, dies wird für uns in den kommenden Jahren eine Herausforderung sein, der wir uns in Berlin abgestimmt widmen möchten.
(BA Steglitz-Zehlendorf)












Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Die Hallenbäder öffnen, am Wannsee stehen wieder Faß-Saunen. Auch das Stadtbad Schöneberg geht wieder in Betrieb.
Derzeit öffnen nach und nach 25 Hallenbäder für die Öffentlichkeit. Das frisch sanierte Stadtbad Schöneberg steht ab dem 9. September wieder zur Verfügung. Da die Bäderbetriebe dieses Jahr ihr 30-jähriges Jubiläum feiern, erhält am Eröffnungstag jeder 30. Badegast an der Kasse vor Ort freien Eintritt.
Das Bad war zuvor seit Anfang 2024 teilsaniert worden: Die Technik wurde erneuert und die Heizungsanlage. Auch Teile der Fassade wurden saniert und die Becken neu gefliest. Die Arbeiten kosteten 14,5 Millionen Euro.
Da das Personal jetzt in den Hallenbädern benötigt wird, weil dort mit Schuljahresbeginn das Schulschwimmen startet, schließen nach und nach die 14 Sommerbäder. Das Strandbad Wannsee hat bis zum 13. September geöffnet, das Sommerbad am Insulaner bis zum 11. September.
Das Strandbad bleibt zum Sonnenbaden und Saunieren noch bis zum 04. Oktober geöffnet. Zwei Fass-Saunen mit 85°C und 95°C stehen hierfür zur Verfügung. Im regulären Eintrittspreis ist die Nutzung der Strandkörbe mit inbegriffen. Wer das Sauna-Angebot mit nutzen will, zahlt am Eingang für eine Sauna-Tageskarte 11,50 Euro. Öffnungszeiten: in der Woche von 12 bis 18 Uhr und am Wochenende von 10-18 Uhr. Die Tickets fürs Sonnenbaden und Saunieren sind direkt an der Kasse vor Ort erhältlich.
Einen Gesamtüberblick über alle offenen Bäder mit ihren jeweiligen Öffnungszeiten nach Tagen sortiert gibt es