Befragung im Kranoldkiez – Bitte um Mitwirkung

Befragung im Kranoldkiez – Bitte um Mitwirkung

Der Kranoldplatz. Archiv-Foto: sv

 

Das Standortmanagement Kranoldkiez erhebt im Rahmen der konzeptionellen Arbeit unter anderem Informationen zur Besuchs- und Einkaufsfrequenz rund um den Kranoldplatz. Hierfür wird die lokale Bevölkerung bis zum 12.07.2021 um die Beantwortung von sechs kurzen Fragen gebeten.

In Form von Postkarten ist die kleine Befragung ab dem 30.06.2021 an verschiedenen Ständen des Wochenmarkts auf dem Kranoldplatz sowie bei „Tabakwaren Haese“ in der Lankwitzer Str. 1, erhältlich. Den umliegenden Haushalten geht sie per Postwurfsendung zu. Abgegeben werden können die Karten beim Zeitungsladen oder bei den Markthändlern Kartoffelstand Frank Steube sowie Käsestand Loch an Loch.

Die Befragung ist auch online auf der Webseite unter www.standortmanagement-lichterfelde-ost.de im Downloadbereich verfügbar und kann gerne per E-Mail zurückgesendet werden.

Das Standortmanagement ist im Rahmen einer wirtschaftsdienlichen Maßnahme (EFRE-Förderung) von der Wirtschaftsförderung Steglitz-Zehlendorf in Kooperation mit der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe ins Leben gerufen worden. Mit dem Ziel, die Qualität des Ortsteilzentrums Lichterfelde Ost rund um den Kranoldplatz zu sichern und zu stärken. Des Weiteren sollen im Laufe des dreijährigen Projektes eine gemeinschaftliche Entwicklungsstrategie erarbeitet und die Vernetzungen der lokalen Akteur_innen gefestigt werden.

Kontakt:
Sprechstunden: Dienstags 11-13 und 16-19 Uhr
slapa & die raumplaner, Johanna Begrich, Tel.: (030) 96066737
E-Mail
www.standortmanagement-lichterfelde-ost.de

 

 

 

(BA Steglitz-Zehlendorf)

 

 

 

 

 

Hinterlasse eine Antwort

3s
Subscribe to Our Newsletter
Stay Updated!
Learn Awesome Quick Tactics to convert more visitors of your website to subscribers and clients.
Kunstausstellungen in Steglitz-Zehlendorf
Unterstützen Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende
Get the latest business resources on the market delivered to you weekly.

„Perspektiven der Kinder und Jugendlichen machen unsere Entscheidungen besser“

[caption id="attachment_103286" align="aligncenter" width="400"] Johanna Martens in der BVV am 22. April 2026, Rede zum Thema Kinder- und Jugendparlament | Foto: Grüne Fraktion[/caption]   Steglitz-Zehlendorf bekommt ein Kinder- und Jugendparlament. Das hat die BVV in der vergangenen Woche beschlossen. Wir dokumentieren die Rede von Johanna Martens, jugendpolitische Sprecherin der Fraktion der Grünen, im Wortlaut: Wir haben vor anderthalb Jahren einstimmig beschlossen, ein Beteiligungsgremium für Kinder und Jugendliche auf den Weg zu bringen. Seitdem ist viel passiert: Es gab einen strukturierten Beteiligungsprozess, Gespräche in Schulen, Jugendfreizeiteinrichtungen und mit Fachkräften. Und vor allem mit den jungen Menschen selbst. Wir haben uns bewusst nicht vorab auf eine Struktur für ein solches Gremium festgelegt und diese den Kindern- und Jugendlichen vorgesetzt, sondern den Beteiligungsprozess ernst genommen. Das Ergebnis dieses Prozesses war eindeutig: Die Kinder und Jugendlichen in Steglitz-Zehlendorf wollen ein Kinder- und Jugendparlament. Das Kinder- und Jugendparlament wird demokratisch gewählt, breit zusammengesetzt aus Schulen, Jugendfreizeiteinrichtungen, Vereinen und weiteren Organisationen. Es gibt klare Regelungen zur Repräsentanz und zur Einbindung verschiedener Gruppen im Bezirk. Und mit der Änderung der Geschäftsordnung integrieren wir dieses neue Gremium in unsere Arbeit in der BVV: Das Kinder- und Jugendparlament wird zu den Sitzungen eingeladen, kann eigene Anträge in die BVV einbringen und erhält eine nachvollziehbare Rückmeldung, wenn Anträge abgelehnt werden sollten. Auch Rederechte sind vorgesehen. Das sind notwendige strukturelle Veränderungen, die echte Mitwirkung ermöglichen. Warum ist das so wichtig? Weil wir damit zeigen, dass wir die Anliegen junger Menschen ernst nehmen. Weil wir damit Vertrauen in die Bezirkspolitik schaffen. Und weil wir somit ganz konkret in und mit diesem Gremium etwas gegen Politikverdrossenheit tun. Viele junge Menschen haben das Gefühl, dass Politik über sie hinweg entscheidet, sie nicht ernst nimmt. Doch wer früh erlebt, dass die eigene Stimme gehört wird und Einfluss hat, entwickelt Vertrauen in demokratische Prozesse. Mit diesem Beschluss heute können wir zeigen: Eure Perspektiven sind nicht nur willkommen – sie haben Gewicht. Gleichzeitig profitieren auch wir als Bezirksverordnete und der Bezirk selbst: Kinder und Jugendliche nehmen ihren Bezirk anders wahr als wir Erwachsene, haben oft einen anderen Blick auf ihren Alltag: auf Schulwege, Freizeitangebote oder öffentliche Räume. Sie sehen Probleme, die wir vielleicht übersehen würden und haben Ideen, auf die wir selbst nicht kommen würden. Diese Perspektiven machen unsere Entscheidungen als BVV besser. Deshalb geht es heute auch um Vertrauen: Vertrauen darin, dass junge Menschen Verantwortung übernehmen können und wollen. Und dass sie uns als Bezirkspolitik vertrauen können. Und es geht um Respekt: Respekt vor der Zeit, dem Engagement und den klaren Forderungen, die im Beteiligungsprozess formuliert worden sind. Ich möchte mich deshalb im Namen der Grünen Fraktion ausdrücklich bei allen bedanken, die daran mitgewirkt haben: bei allen Kindern und Jugendlichen, die sich eingebracht haben, bei den Einrichtungen, Fachkräften und der Verwaltung, die diesen Prozess getragen haben. Sie haben die Grundlage dafür geschaffen, dass wir heute diesen Schritt gehen können.

Johanna Martens

  Die Stadtrand-Nachrichten finanzieren sich durch freiwillige Zahlungen ihrer Leserinnen und Leser. Wenn es Ihnen hier gefällt, Sie etwas Spannendes entdeckt oder etwas Neues gelernt haben, können Sie uns via Paypal ein Trinkgeld dalassen. Herzlichen Dank! Hier geht es zu unserem Paypal-Konto