
v.r.n.l.: Sabine Moser, Dorit Grieser und Stephan Voß der Initiative Bürger*innenbeteiligung Lichterfelde Ost
Es ist geschafft. Die Initiative Bürger*innenbeteiligung Lichterfelde Ost hat 1.423 gültige Unterschriften für den Einwohnerantrag „Beteiligung stärkt die Demokratie und fördert gemeinnütziges Engagement – auch in Steglitz-Zehlendorf“ sammeln können.
Am Mittwoch, den 19. Januar 2022 wird der Einwohnerantrag in der BVV behandelt werden. Zwei Monate, nachdem festgestellt wurde, dass das Quorum von 1.000 Unterschriften erreicht wurde, muss die BVV gemäß § 44 Bezirksverwaltungsgesetz über den Einwohnerantrag entschieden haben – also ungefähr Mitte März.
Der Antrag zielt im Kern darauf, Bürger*innenbeteiligung im Bezirk Steglitz-Zehlendorf strukturell zu verankern und umfassend zu fördern sowie die Frage, wie Beteiligung in Steglitz Zehlendorf künftig gestaltet werden soll, klar und für alle transparent zu regeln. Dafür sollen verbindliche Leitlinien als ein gemeinsames Projekt der Bürgerschaft, der Politik und der Verwaltung im Bezirk Steglitz-Zehlendorf entwickelt und die notwendigen Ressourcen bereitgestellt werden. Auf diese Weise kann Bürger*innenbeteiligung zu einem integralen und selbstverständlichen Teil von Verwaltungshandeln, von politischem und auch von bürgerschaftlichem Handeln werden.
Wenn das erreicht ist, können wir tatsächlich von einer neuen Kultur der Beteiligung in unserem Bezirk sprechen. Wenn die Politik im Bezirk mitzieht, würde der wirklich gute Geist der Zählgemeinschaftsvereinbarung – was Beteiligung und Kooperation sowie den neuen Stil des Umgangs der Politik und der Parteien mit Bürger*innen betrifft – von einem stabilen Fundament aus wirken und verlässlich in unserem Bezirk umgesetzt werden können. Deshalb bitten wir alle diejenigen, die Bürger*innenbeteiligung in unserem Bezirk weiterentwickeln möchten und auf gute Kooperation zwischen Bürger*innen, Verwaltung und Politik auf Augenhöhe setzen, um Unterstützung des Einwohnerantrages.
Wir freuen uns, wenn Sie Nachfragen haben
und in Kontakt mit uns kommen möchten:
Initiative Bürger*innenbeteiligung Lichterfelde Ost
V.i.S.d.P. Stephan Voß
beteiligung-lio[at]web.de












Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Die Hallenbäder öffnen, am Wannsee stehen wieder Faß-Saunen. Auch das Stadtbad Schöneberg geht wieder in Betrieb.
Derzeit öffnen nach und nach 25 Hallenbäder für die Öffentlichkeit. Das frisch sanierte Stadtbad Schöneberg steht ab dem 9. September wieder zur Verfügung. Da die Bäderbetriebe dieses Jahr ihr 30-jähriges Jubiläum feiern, erhält am Eröffnungstag jeder 30. Badegast an der Kasse vor Ort freien Eintritt.
Das Bad war zuvor seit Anfang 2024 teilsaniert worden: Die Technik wurde erneuert und die Heizungsanlage. Auch Teile der Fassade wurden saniert und die Becken neu gefliest. Die Arbeiten kosteten 14,5 Millionen Euro.
Da das Personal jetzt in den Hallenbädern benötigt wird, weil dort mit Schuljahresbeginn das Schulschwimmen startet, schließen nach und nach die 14 Sommerbäder. Das Strandbad Wannsee hat bis zum 13. September geöffnet, das Sommerbad am Insulaner bis zum 11. September.
Das Strandbad bleibt zum Sonnenbaden und Saunieren noch bis zum 04. Oktober geöffnet. Zwei Fass-Saunen mit 85°C und 95°C stehen hierfür zur Verfügung. Im regulären Eintrittspreis ist die Nutzung der Strandkörbe mit inbegriffen. Wer das Sauna-Angebot mit nutzen will, zahlt am Eingang für eine Sauna-Tageskarte 11,50 Euro. Öffnungszeiten: in der Woche von 12 bis 18 Uhr und am Wochenende von 10-18 Uhr. Die Tickets fürs Sonnenbaden und Saunieren sind direkt an der Kasse vor Ort erhältlich.
Einen Gesamtüberblick über alle offenen Bäder mit ihren jeweiligen Öffnungszeiten nach Tagen sortiert gibt es