Um den Ortsverband Berlin Steglitz-Zehlendorf in ihrem Wahlkreis kennenzulernen, besuchte die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Ute Finckh-Krämer den Standort des Technischen Hilfswerks in Lankwitz. Von der Aktivität der Helferinnen und Helfer war die Politikerin so begeistert, dass sie noch vor Ort Mitglied im Helferverein Steglitz-Zehlendorf wurde.
„Als neue Abgeordnete freut es mich, heute den THW-Ortsverband aus meinem Wahlkreis kennenzulernen. Hier passiert wirklich viel, man sieht, mit welcher Leidenschaft die vielen Einsatzkräfte für den Bevölkerungsschutz arbeiten. Aber ich konnte auch sehen, welche Probleme es gibt: Die Finanzlage des Technischen Hilfswerkes muss dringend verbessert werden. Dafür werde ich mich jetzt in der SPD-Fraktion einsetzen“, so Dr. Finckh-Krämer nach dem rund zweistündigen Besuch.
Bei einem Rundgang lernte sie neben vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern auch Fahrzeuge und Technik kennen. Anschließend zogen sich die Abgeordnete, die Ortsbeauftragte des THW, Hedwig Karkut, und der Geschäftsführer für die Region, Jürgen Coym, zu einem langen Gespräch zurück. Neben den finanziellen Engpässen, sowohl bei den Ortsverbänden als auch bei Investitionen auf Bundesebene, war auch das Verhältnis mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) ein Thema. Hier gab es in der Vergangenheit insbesondere Probleme mit der Bauplanung. „Es freut uns besonders, dass unseren Helferverein mit Frau Dr. Finckh-Krämer jetzt auch eine
Bundestagsabgeordnete unterstützt. Der Verein finanziert all das, was für uns regional notwendig, vom Bund aber nicht beschaffbar ist. Außerdem ist er der Förderer unserer Jugendarbeit, ohne die wir heute kein so starker Ortsverband wären. Da tut jede Unterstützung, ob finanziell oder symbolisch, gut“, freute sich die Ortsbeauftragte Hedwig Karkut nach dem Gespräch.
(sn)












Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Die Hallenbäder öffnen, am Wannsee stehen wieder Faß-Saunen. Auch das Stadtbad Schöneberg geht wieder in Betrieb.
Derzeit öffnen nach und nach 25 Hallenbäder für die Öffentlichkeit. Das frisch sanierte Stadtbad Schöneberg steht ab dem 9. September wieder zur Verfügung. Da die Bäderbetriebe dieses Jahr ihr 30-jähriges Jubiläum feiern, erhält am Eröffnungstag jeder 30. Badegast an der Kasse vor Ort freien Eintritt.
Das Bad war zuvor seit Anfang 2024 teilsaniert worden: Die Technik wurde erneuert und die Heizungsanlage. Auch Teile der Fassade wurden saniert und die Becken neu gefliest. Die Arbeiten kosteten 14,5 Millionen Euro.
Da das Personal jetzt in den Hallenbädern benötigt wird, weil dort mit Schuljahresbeginn das Schulschwimmen startet, schließen nach und nach die 14 Sommerbäder. Das Strandbad Wannsee hat bis zum 13. September geöffnet, das Sommerbad am Insulaner bis zum 11. September.
Das Strandbad bleibt zum Sonnenbaden und Saunieren noch bis zum 04. Oktober geöffnet. Zwei Fass-Saunen mit 85°C und 95°C stehen hierfür zur Verfügung. Im regulären Eintrittspreis ist die Nutzung der Strandkörbe mit inbegriffen. Wer das Sauna-Angebot mit nutzen will, zahlt am Eingang für eine Sauna-Tageskarte 11,50 Euro. Öffnungszeiten: in der Woche von 12 bis 18 Uhr und am Wochenende von 10-18 Uhr. Die Tickets fürs Sonnenbaden und Saunieren sind direkt an der Kasse vor Ort erhältlich.
Einen Gesamtüberblick über alle offenen Bäder mit ihren jeweiligen Öffnungszeiten nach Tagen sortiert gibt es