Um den Ortsverband Berlin Steglitz-Zehlendorf in ihrem Wahlkreis kennenzulernen, besuchte die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Ute Finckh-Krämer den Standort des Technischen Hilfswerks in Lankwitz. Von der Aktivität der Helferinnen und Helfer war die Politikerin so begeistert, dass sie noch vor Ort Mitglied im Helferverein Steglitz-Zehlendorf wurde.
„Als neue Abgeordnete freut es mich, heute den THW-Ortsverband aus meinem Wahlkreis kennenzulernen. Hier passiert wirklich viel, man sieht, mit welcher Leidenschaft die vielen Einsatzkräfte für den Bevölkerungsschutz arbeiten. Aber ich konnte auch sehen, welche Probleme es gibt: Die Finanzlage des Technischen Hilfswerkes muss dringend verbessert werden. Dafür werde ich mich jetzt in der SPD-Fraktion einsetzen“, so Dr. Finckh-Krämer nach dem rund zweistündigen Besuch.
Bei einem Rundgang lernte sie neben vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern auch Fahrzeuge und Technik kennen. Anschließend zogen sich die Abgeordnete, die Ortsbeauftragte des THW, Hedwig Karkut, und der Geschäftsführer für die Region, Jürgen Coym, zu einem langen Gespräch zurück. Neben den finanziellen Engpässen, sowohl bei den Ortsverbänden als auch bei Investitionen auf Bundesebene, war auch das Verhältnis mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) ein Thema. Hier gab es in der Vergangenheit insbesondere Probleme mit der Bauplanung. „Es freut uns besonders, dass unseren Helferverein mit Frau Dr. Finckh-Krämer jetzt auch eine
Bundestagsabgeordnete unterstützt. Der Verein finanziert all das, was für uns regional notwendig, vom Bund aber nicht beschaffbar ist. Außerdem ist er der Förderer unserer Jugendarbeit, ohne die wir heute kein so starker Ortsverband wären. Da tut jede Unterstützung, ob finanziell oder symbolisch, gut“, freute sich die Ortsbeauftragte Hedwig Karkut nach dem Gespräch.
(sn)












Foto: Haus der Jugend Zehlendorf[/caption]
Jugendliche zwischen 15 und 27 Jahren können vom 19. Bis 23. Oktober an einer Fahrt nach Krakau und zu den Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau teilnehmen. Interessierte können sich bis zum 22. Juni anmelden.
In einem gemeinsamen Projekt wollen vier Steglitz-Zehlendorfer Jugendeinrichtungen ein „starkes Zeichen für die Stärkung der Erinnerungskultur und die Förderung der Gedenkstättenpädagogik“ setzen. Vom 19. Oktober bis 23. Oktober findet eine Bildungsfahrt nach Krakau statt, bei der die Teilnehmenden die historischen Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau besuchen sowie eine Stadtführung in Krakau erleben werden.
Zielgruppe sind Jugendliche im Alter von 15 bis 27 Jahren, die durch diese Reise nicht nur wertvolles Wissen über die Geschichte des Holocaust erlangen, sondern auch die Möglichkeit erhalten, sich aktiv mit den Themen Erinnerung, Verantwortung und Zivilcourage auseinanderzusetzen.
Geplant sind zwei Exkursionen mit fachkundigen Führungen in das Auschwitz Stammlager sowie Auschwitz-Birkenau mit der Chance auf tiefe Einblicke in die Geschichte und die Auswirkungen des Holocaust. In Krakau steht eine Stadtführung auf dem Programm, bei der die Teilnehmenden mehr über die kulturellen und historischen Hintergründe der Stadt und die jüdische Community erfahren.
Wichtig: die Anmeldefrist endet am 22. Juni. Alle Infos: