
Am Mahnmal auf dem Gelände des ehemaligen KZ-Außenlagers gedachten die Politiker den Opfern des Holocaust. Fotos: Gogol
Mit einer Kranzniederlegung gedachte der Bezirk Steglitz-Zehlendorf am Montag der Opfer des Nationalsozialismus. Am Mahnmal auf dem Gelände des ehemaligen Außenlagers des Konzentrationslagers (KZ) Sachsenhausen in Lichterfelde hatten sich Vertreter der in der Bezirksverodnetenversammlunhg vertretenen Fraktionen versammelt, um gemeinsam zu zeigen, dass man sich stelle gegen Menschenverachtung, Fremdenhass und totalitäre Ideen.
„Dies ist kein Feiertag im üblichen Sinn, sondern ein Denktag“, sagte Bezirksstadträtin Christa Markl-Vieto (Grüne) in ihre Gedenkrede anlässlich des 69. Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz. Zu gedenken, gebe Orientierung für die Zukunft, sagte Markl-Vieto und mahnte zur Wachsamkeit. Der Satz „Wehret den Anfängen“ sei noch immer aktuell. Wie gegenwärtig Rassenhass, Ausgrenzung und Verfolgung seien, machte sie deutlich an politischen Entwicklungen in Europa, wie dem Umgang mit Sinti und Roma in einigen osteuropäischen Staaten, die Erstarkung der Rechtsextremen in Ungarn, aber auch die demonstrierenden Neonazis vor Asylbewerberheimen in Deutschland zählte Markl-Vieto in ihrer Ansprache auf. „Die Geschichte wiederholt sich.“
Statt Ängste zu nehmen, würden von einigen Politikern sogar weitere geschürt, die vor einer „Einwanderung in die Sozialsysteme“. „Die Anfänge sind nie verschwunden. Sie können rasend schnell zu einer Explosion werden“, mahnte Markl-Vieto. Deshalb sei es wichtig zu erinnern, auch wenn dies weh tue, zitierte die Bezirksstadträtin aus einer Rede Rita Süssmuths. Doch sich zu erinnern, schaffe die Verbindung zwischen der Vergangenheit und der Zukunftsfähigkeit.
(go)













Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Die Hallenbäder öffnen, am Wannsee stehen wieder Faß-Saunen. Auch das Stadtbad Schöneberg geht wieder in Betrieb.
Derzeit öffnen nach und nach 25 Hallenbäder für die Öffentlichkeit. Das frisch sanierte Stadtbad Schöneberg steht ab dem 9. September wieder zur Verfügung. Da die Bäderbetriebe dieses Jahr ihr 30-jähriges Jubiläum feiern, erhält am Eröffnungstag jeder 30. Badegast an der Kasse vor Ort freien Eintritt.
Das Bad war zuvor seit Anfang 2024 teilsaniert worden: Die Technik wurde erneuert und die Heizungsanlage. Auch Teile der Fassade wurden saniert und die Becken neu gefliest. Die Arbeiten kosteten 14,5 Millionen Euro.
Da das Personal jetzt in den Hallenbädern benötigt wird, weil dort mit Schuljahresbeginn das Schulschwimmen startet, schließen nach und nach die 14 Sommerbäder. Das Strandbad Wannsee hat bis zum 13. September geöffnet, das Sommerbad am Insulaner bis zum 11. September.
Das Strandbad bleibt zum Sonnenbaden und Saunieren noch bis zum 04. Oktober geöffnet. Zwei Fass-Saunen mit 85°C und 95°C stehen hierfür zur Verfügung. Im regulären Eintrittspreis ist die Nutzung der Strandkörbe mit inbegriffen. Wer das Sauna-Angebot mit nutzen will, zahlt am Eingang für eine Sauna-Tageskarte 11,50 Euro. Öffnungszeiten: in der Woche von 12 bis 18 Uhr und am Wochenende von 10-18 Uhr. Die Tickets fürs Sonnenbaden und Saunieren sind direkt an der Kasse vor Ort erhältlich.
Einen Gesamtüberblick über alle offenen Bäder mit ihren jeweiligen Öffnungszeiten nach Tagen sortiert gibt es