
Mehrmals am Tag startet der Rettungshubschrauber Christoph 31 vom Landeplatz am Benjamin-Franklin-Campus der Charité in Steglitz/Lichterfelde. Foto: Baumann
Am heutigen Freitag, 13. Oktober, feiert der ADAC-Rettungshubschrauber „Christoph 31“ Jubiläum. Die erste Maschine mit dem Funknamen „Christoph 31“ hob am 13. Oktober 1987 in Berlin ab. Das ursprüngliche Modell wurde im Jahr 2001 durch eine modernere Version ersetzt. Doch der Name und der Auftrag blieben gleich. Heute fliegt der in Lichterfelde stationierte Hubschrauber europaweit die meisten Einsätze.
Christoph 31 ist auf dem Campus Benjamin Franklin der Charité stationiert und täglich von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang in Einsatzbereitschaft. In den vergangenen Jahren ist er so häufig geflogen, wie kein anderer Rettungshubschrauber in Europa. In seinen 30 Jahren hat er bereits über 70 000 Einsätze absolviert.
Der Name Christoph 31 leitet sich vom heiligen Christophorus ab, den Schutzpatron der Reisenden. Nach ihm tragen alle deutschen Rettungshubschrauber den Namen Christoph, gefolgt von einer Nummer.
In Berlin gibt es neben Christoph 31 den Intensivtransporthubschrauber Christoph Berlin. Der rot-weiße Hubschrauber der DRF-Luftrettung fliegt bei Bedarf auch Notfalleinsätze und untersteht ebenfalls der Feuerwehr-Leitstelle Berlin. Er ist am Unfallkrankenhaus Berlin in Biesdorf stationiert und im Gegensatz zu Christoph 31 rund um die Uhr einsatzfähig.
(sn)












Foto: Haus der Jugend Zehlendorf[/caption]
Jugendliche zwischen 15 und 27 Jahren können vom 19. Bis 23. Oktober an einer Fahrt nach Krakau und zu den Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau teilnehmen. Interessierte können sich bis zum 22. Juni anmelden.
In einem gemeinsamen Projekt wollen vier Steglitz-Zehlendorfer Jugendeinrichtungen ein „starkes Zeichen für die Stärkung der Erinnerungskultur und die Förderung der Gedenkstättenpädagogik“ setzen. Vom 19. Oktober bis 23. Oktober findet eine Bildungsfahrt nach Krakau statt, bei der die Teilnehmenden die historischen Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau besuchen sowie eine Stadtführung in Krakau erleben werden.
Zielgruppe sind Jugendliche im Alter von 15 bis 27 Jahren, die durch diese Reise nicht nur wertvolles Wissen über die Geschichte des Holocaust erlangen, sondern auch die Möglichkeit erhalten, sich aktiv mit den Themen Erinnerung, Verantwortung und Zivilcourage auseinanderzusetzen.
Geplant sind zwei Exkursionen mit fachkundigen Führungen in das Auschwitz Stammlager sowie Auschwitz-Birkenau mit der Chance auf tiefe Einblicke in die Geschichte und die Auswirkungen des Holocaust. In Krakau steht eine Stadtführung auf dem Programm, bei der die Teilnehmenden mehr über die kulturellen und historischen Hintergründe der Stadt und die jüdische Community erfahren.
Wichtig: die Anmeldefrist endet am 22. Juni. Alle Infos: