Ein letztes Mal schauen die StadtrandNachrichten zurück auf das Jahr 2015 und das, was in den vergangenen zwölf Monaten in Steglitz-Zehlendorf passierte. Heute sind die Monate Oktober bis Dezember an der Reihe.
Oktober:

Große Freude bei allen Beteiligten: Der jung und jetzt e.V. konnte mit Hilfe der Spendengelder seine Jugendnotmail modernisieren. Archiv-Foto: Andrea Katheder/jung und jetzt e.V.
Am Charité-Campus Benjamin Franklin (CBF) werden fünf modernisierte Operationssäle eröffnet. Dazu gehört auch ein hochmoderner Hybrid-OP, der die Präzision gefäßchirurgischer kardiologischer Eingriffe weiter verbessern soll.
Der Verein jungundjetzt sammelt 76.000 Euro für die Neuprogrammierung der Jugendnotmail. Der Paritätische Berlin, Deutsches Kinderhilfswerk, Stadtteilzentrum Steglitz, Software AG-Stiftung, Schirmherrin Janina Uhse, Markenagentur kleiner & bold und viele private Spender unterstützten das Projekt – finanziell und mit kostenfreien Leistungen.
Die Resolution „Ehe für alle“ hängt in der Warteschleife. Die Grünen-Fraktion sorgt mit Bedenken bei der Wortwahl und Änderungswünschen für Irritation. Die Fraktion zieht ihre Änderungswünsche zurück. So kann im Dezember die Resolution mit einigen Gegenstimmen aus der CDU von der Bezirksverordnetenversammlung verabschiedet werden.
Wegen eines zu niedrigen Preis lässt der Senat den Verkauf des einstigen „Grünstreifens“ an der Truman Plaza scheitern. Das Grundstück war als Grün- und nicht als Bauland bewertet worden. Der Investor Stofanel hat auf dem Areal die Zufahrt zur Tiefgarage und Parkplätze errichten lassen.
Der Senat greift in ein Bauprojekt an der Fischerhüttenstraße ein. Statt der bisher geplanten 150 sollen auf dem Gelände des ehemaligen Gartenbauamtes 300 Wohnungen entstehen.
November:
Die Ehrenamtsengel des Kirchenkreises Teltow-Zehlendorf sind vergeben. Ausgezeichnet werden das Projekt „Auch ohne Krankenschein“ der Kirchengemeinde Dahlem und die „Aktion Warmes Essen“ Zehlendorf.
1.500 Läufer gehen beim Teltowkanal Halbmarathon an den Start, einer von ihnen stellt sogar einen neuen Streckenrekord auf. Hannes Hähnel läuft die 21,1 Kilometer in einer Zeit von 01:09:48 Stunden.
Im Rahmen des Interkulturellen Dialogs findet im Rathaus Zehlendorf ein Jobbörse für Flüchtlinge statt – die erste berlinweit. Das Interesse sowohl bei den Flüchtlingen als auch bei potenziellen Arbeitgebern ist groß.
Der Weg für den Umzug ist frei: Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages bewilligt die Summe von 27,1 Millionen Euro für den Einzug des AlliiertenMuseums in den Flughafen Tempelhof. Wann allerdings mit dem Umbau und dem Umzug begonnen werden kann, ist offen.
Die CDU Steglitz-Zehlendorf nominiert als Bürgermeisterkandidatin für die Wahl im kommenden Jahr die derzeitige Bezirksstadträtin Cerstin Richter-Kotowski.
In Steglitz eröffnet eine Blindenbibliothek. Sie trägt den Namen der blinden Sängerin und Pädagogin Betty Hirsch, die sich nach dem Ersten Weltkrieg an der Berliner Blindenschule, dem Ort, an dem sich die Blindenbibliothek befindet, engagiert hat.
Das Stadtteilzentrum Steglitz feiert sein 20-jähriges Bestehen.
Dezember:

Für weihnachtliche Stimmung im Preussen-Stadion sorgten die 300 Mitsänger mit ihren Wunderkerzen beim ersten Adventssingen. Archiv-Foto: Gogol
Steglitz-Zehlendorf bekommt ein Kälte-Notquartier für Frauen. Entstehen soll die Unterkunft ab Januar 2016 an der Rheinbabenallee 49 in Dahlem.
Die Museen Dahlem bereiten sich auf ihren Umzug ins Humboldt-Forum vor. Bei einem Presserundgang erklärte der Generaldirektor der Staatlichen Museen zu Berlin, Professor Dr. Michael Eissenhauer, dass für Abbau und Restaurierung ab 11. Januar Teile des Museums für Asiatische Kunst und des Ethnologische Museums für die Besucher geschlossen werden.
Das Café „Froilein LoPa“ in Zehlendorf muss schließen. Nachbarn hatte gegen das Café geklagt, weil es kein „Laden“ sei und deshalb die Räume an der Scharfestraße nicht nutzen dürfe. Das Gericht gab den Nachbarn recht.
Im Kaufmannsladen der Domäne Dahlem begrüßt nun eine Art Hologramm die Besucher und berichtet über die Geschichte der Tante-Emma-Läden Anfang des 20. Jahrhunderts. Für das Hologramm ließ sich der 75-jährige gelernte Kaufmann Rüdiger Buchmann vor einem Blue Screen aufzeichnen.
Das Haus am Waldsee zeigt in einer Ausstellung Bilder syrischer Flüchtlingskinder.
Beim ersten Advenstssingen im Preussen-Stadion in Lankwitz erklingen traditionelle und kirchliche Weihnachtslieder. 300 Menschen stimmen mit ein.













Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Die Hallenbäder öffnen, am Wannsee stehen wieder Faß-Saunen. Auch das Stadtbad Schöneberg geht wieder in Betrieb.
Derzeit öffnen nach und nach 25 Hallenbäder für die Öffentlichkeit. Das frisch sanierte Stadtbad Schöneberg steht ab dem 9. September wieder zur Verfügung. Da die Bäderbetriebe dieses Jahr ihr 30-jähriges Jubiläum feiern, erhält am Eröffnungstag jeder 30. Badegast an der Kasse vor Ort freien Eintritt.
Das Bad war zuvor seit Anfang 2024 teilsaniert worden: Die Technik wurde erneuert und die Heizungsanlage. Auch Teile der Fassade wurden saniert und die Becken neu gefliest. Die Arbeiten kosteten 14,5 Millionen Euro.
Da das Personal jetzt in den Hallenbädern benötigt wird, weil dort mit Schuljahresbeginn das Schulschwimmen startet, schließen nach und nach die 14 Sommerbäder. Das Strandbad Wannsee hat bis zum 13. September geöffnet, das Sommerbad am Insulaner bis zum 11. September.
Das Strandbad bleibt zum Sonnenbaden und Saunieren noch bis zum 04. Oktober geöffnet. Zwei Fass-Saunen mit 85°C und 95°C stehen hierfür zur Verfügung. Im regulären Eintrittspreis ist die Nutzung der Strandkörbe mit inbegriffen. Wer das Sauna-Angebot mit nutzen will, zahlt am Eingang für eine Sauna-Tageskarte 11,50 Euro. Öffnungszeiten: in der Woche von 12 bis 18 Uhr und am Wochenende von 10-18 Uhr. Die Tickets fürs Sonnenbaden und Saunieren sind direkt an der Kasse vor Ort erhältlich.
Einen Gesamtüberblick über alle offenen Bäder mit ihren jeweiligen Öffnungszeiten nach Tagen sortiert gibt es