Der Rasenplatz des SV Empor, in dem am Sonnabend der BFC Preussen Gast war, liegt nur einen Steinwurf vom großen Friedrich-Ludwig-Jahnsportpark entfernt. Die Preussen konnten die Tribünenrückseite und die Flutlichtmasten gut sehen. Da war der eine oder andere mit seinen Gedanken sicher schon ein paar Wochen weiter und dachte ans Pokalfinale. Aber vor dem Highlight des Jahres hatten die Lankwitzer erstmal die – nicht einfache – Aufgabe beim SV Empor zu erledigen. Preussen-Trainer Andreas Mittelstädt musste auf Torhüter Mateusz Mika wegen eines Muskelfaserrisses, den er sich im Staaken-Spiel zuzog, Christian Jacobeit wegen einer und den langzeitverletzten Christian Müller verzichten. Auch Stürmer Can Akgün war nicht dabei, aber interessierter Zuschauer.
Insgesamt war es ein 0:0 der besseren Sorte. Die größte Chance in der ersten Halbzeit hatte Christopher Reimer für die Gastgeber kurz vor dem Pausenpfiff, aber sein Schuss ging an die Latte. An der Null der Preussen hätte der eingewechselte Rommel Abou Chaker rund zehn Minuten vor Schluss etwas ändern können, ja eigentlich müssen. Völlig blank vor dem Empor-Torwart konnte er seine Riesenchance nicht verwerten. So ging das Unentschieden unterm Strich in Ordnung. Als die Lankwitzer das Gelände verließ, galt der letzte Blick erneut dem Stadion nebenan…
Preussen spielte mit: Begzadic – Coric, Horn, Zore, Neugebauer – Shuleta, Stahlberg, Lang (88. Özer), Michalke (73. Rommel Abou-Chaker), Berner – Robben
(lutz)












Foto: Haus der Jugend Zehlendorf[/caption]
Jugendliche zwischen 15 und 27 Jahren können vom 19. Bis 23. Oktober an einer Fahrt nach Krakau und zu den Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau teilnehmen. Interessierte können sich bis zum 22. Juni anmelden.
In einem gemeinsamen Projekt wollen vier Steglitz-Zehlendorfer Jugendeinrichtungen ein „starkes Zeichen für die Stärkung der Erinnerungskultur und die Förderung der Gedenkstättenpädagogik“ setzen. Vom 19. Oktober bis 23. Oktober findet eine Bildungsfahrt nach Krakau statt, bei der die Teilnehmenden die historischen Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau besuchen sowie eine Stadtführung in Krakau erleben werden.
Zielgruppe sind Jugendliche im Alter von 15 bis 27 Jahren, die durch diese Reise nicht nur wertvolles Wissen über die Geschichte des Holocaust erlangen, sondern auch die Möglichkeit erhalten, sich aktiv mit den Themen Erinnerung, Verantwortung und Zivilcourage auseinanderzusetzen.
Geplant sind zwei Exkursionen mit fachkundigen Führungen in das Auschwitz Stammlager sowie Auschwitz-Birkenau mit der Chance auf tiefe Einblicke in die Geschichte und die Auswirkungen des Holocaust. In Krakau steht eine Stadtführung auf dem Programm, bei der die Teilnehmenden mehr über die kulturellen und historischen Hintergründe der Stadt und die jüdische Community erfahren.
Wichtig: die Anmeldefrist endet am 22. Juni. Alle Infos: