Müll sammeln, Bänke streichen, Schmierereien entfernen – am 12. und 13. September findet wieder das Aktionswochenende für ein schönes Berlin statt. Auch in Steglitz-Zehlendorf nehmen Institutionen und Initiativen daran teil, um ihren Kiez zu verschönern.
Die Matthäuse-Gemeinde legt am Freitag um 10 Uhr los. „Matthäus wehrt sich…(gegen die irrige Annahme, die Grünanlage um die Kirche herum verkommen zu lassen. Es ist städtisches Gelände!)“ heißt es im Innenhof des Gemeindehauses an der Schloßstraße. Gemeinsam sollen bis 14 Uhr Dreck und Laub entfernt sowie Bänke von Graffiti-Schmierereien gesäubert werden, Büsche werden beschnitten und Wildwuchs enfernt. Was am Freitag nicht geschafft wird, ist am Sonnabend, ebenfalls ab 10 Uhr, dran.
Die Kiezinitiative Marienplatz setzt sich seit Jahren für die Verbesserung des Stadtbildes rund um den Bahnhof Lichterfelde Ost ein und nimmt das Aktionswochenende zum Anlass, zum Spatenstich aufzurufen. Gemeinsam mit Bezirksbürgermeister Norbert Kopp (CDU) wird am Freitag um 12.30 Uhr symbolisch der erste Spatenstich erfolgen, damit das in die Jahre gekommene Rosenbeet auf dem Bahnhofsvorplatz wieder in neuem Glanz erstrahlen kann. Dafür erhielt die Initiative Sondermittel der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt in Höhe von 3.000 Euro.
Auch am Sonnabend gibt es Aktionen, die unterstützt werden können. So sind ab 10 Uhr die „AWO-Feger“ am Carmerplatz im Einsatz und freuen sich über helfende Ende. In der Seniorentagespflegestätte Limastraße 32 soll der Zaun begrünt werden. Wer dort mithelfen will, wird gebten, Gartenhandschuhe mitzubringen und sich per E-Mail an info@seniorentagespflegestaette.de anzumelden, damit die Einrichtung besser planen kann. Für alle fleißigen Helfer gibt es auch eine Stärkung.
Um 11 Uhr starten der Project Blue Sea e.V. und das Naturschutzzentrum Ökowerk Berlin ihre Aktion „Saubere Havel“. Am Ufer der Havel wird nördlich und südlich des Parkplatzes Große Steinlanke an der Havelchaussee Müll eingesammelt, der an Land gespült wurde.
Ebenfalls ab 11 Uhr kümmert sich die Kiezinitiative Steglitz (KiS) um den Ahornplatz. Dort wird Müll gesammelt, Unkraut beseitigt und eventuell nachgepflanzt.
Freunde des urbanen Gärtnerns sind am Bahnhof Lichterfelde Ost, Ausgang Bahnhofsstraße, richtig. Dort werden sie von Petrus Akkordeon begrüßt, der mit ihnen ausfräumen und Blumenzwiebeln setzen will.
Die SPD Lankwitz kümmert sich ab 13 Uhr um den Vorplatz des S-Bahnhofs Lankwitz sowie den angrenzenden Rosengarten am Bernkastler Platz. Sie sollen von den Hinterlassenschaften achtloser Passanten gesäubert werden. Treffpunkt ist am Rathaus Lankwitz.
Wer den Lauenburger Platz säubern und verschönern will, kommt um 14 Uhr dorthin.
(sn)













Symbolbild: Der unvergessene "Zick-Zack-Radweg" in der Leo-Baeck-Straße in Zehlendorf (2018). | Foto: Baumann[/caption]
Der ADFC will’s wissen: Bis zum 30. November können Radfahrerinnen und Radfahrer bewerten, wie fahrradfreundlich Berlin ist.
Wie ist der Zustand der Radwege? Wie viel wird fürs Radfahren schon getan? Macht Radfahren Spaß oder ist es eher Stress? Wie bewerten die Menschen das Fahrradklima in Berlin? „Die Ergebnisse zeigen, wo Berlin beim Radverkehr wirklich steht und wo noch nachgebessert werden muss. Wir rufen alle Radfahrerinnen und Radfahrer dazu auf, bei der großen Umfrage mitzumachen“, sagt Marlene Alber, Politische Referentin des ADFC Berlin. Die Erhebung wird seit 2012 alle zwei Jahre durchgeführt und vom Bundesverkehrsministerium gefördert. Im Jahr 2024 beteiligten sich rund 213.000 Menschen in über 1000 Orten in Deutschland. Das bundesweite Ranking der fahrradfreundlichsten Städte und weitere Ergebnisse der Befragung werden im Frühjahr 2027 vorgestellt.
Zum ersten Mal widmet der ADFC Kindern und Jugendlichen eine eigene Umfrage im ADFC-Fahrradklima-Test. Was brauchen junge Menschen, um selbstständig mit dem Rad unterwegs zu sein? Die Umfrage soll zeigen, was beim Radfahren gut funktioniert, was Schwierigkeiten macht und was sich verändern muss, damit Kinder und Jugendliche gerne oder überhaupt auf das Fahrrad steigen.
Wie sicher fühlt sich Radfahren an? Sind die Radwege breit genug und in einem guten Zustand? Wie häufig wird das Fahrrad genutzt? Die Online-Befragung zum ADFC-Fahrradklima-Test besteht aus 27 Fragen, dauert rund zehn Minuten und läuft bis zum 30. November 2026.
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