Das „Aktionsbündnis Landschaftspark Lichterfelde Süd“ hat sich gemeinsam mit anderen Berliner Bürgerinitiativen zum „Netzwerk für eine soziale Stadtentwicklung“ zusammengeschlossen. Das Netzwerk will sich einsetzen für eine wirksame Bürgerbeteiligung, einen Stopp der Bodenspekulation mit Grünflächen sowie bezahlbare Wohnungen.

„In Berlin wird Verantwortung für Großprojekte systematisch zwischen Senat und dem jeweiligen Bezirk hin und her geschoben. Zwischen diesen Instanzen wird jede ernstzunehmende Bürgerbeteiligung und Durchsetzung von Bürgerinteressen zur Farce“, beklagt das Netzwerk in einer Pressemitteilung. „Auf Druck von privaten Investoren kann so billig erworbenes Grünland in profitables Bauland umgewandelt werden und massenhafte Bebauung ohne Rücksicht auf die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger in der Nachbarschaft durchgesetzt werden“, heißt es weiter. Zudem werde alles getan, um eine nachhaltige Bürgerbeteiligung zu verhindern. Dem wolle man mit dme Netzwerk entgegentreten.

Neben dem „Aktionsbündnis Landschaftspark Lichterfelde Süd“ sind auch die „Anwohner-Initiative Ernst-Thälmann-Park“, die „Mauerpark-Allianz“, „Schmargendorf braucht Oeynhausen“ und „THF 100“ im Netzwerk beteiligt.

(sn)