Das „Aktionsbündnis Landschaftspark Lichterfelde Süd“ hat sich gemeinsam mit anderen Berliner Bürgerinitiativen zum „Netzwerk für eine soziale Stadtentwicklung“ zusammengeschlossen. Das Netzwerk will sich einsetzen für eine wirksame Bürgerbeteiligung, einen Stopp der Bodenspekulation mit Grünflächen sowie bezahlbare Wohnungen.
„In Berlin wird Verantwortung für Großprojekte systematisch zwischen Senat und dem jeweiligen Bezirk hin und her geschoben. Zwischen diesen Instanzen wird jede ernstzunehmende Bürgerbeteiligung und Durchsetzung von Bürgerinteressen zur Farce“, beklagt das Netzwerk in einer Pressemitteilung. „Auf Druck von privaten Investoren kann so billig erworbenes Grünland in profitables Bauland umgewandelt werden und massenhafte Bebauung ohne Rücksicht auf die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger in der Nachbarschaft durchgesetzt werden“, heißt es weiter. Zudem werde alles getan, um eine nachhaltige Bürgerbeteiligung zu verhindern. Dem wolle man mit dme Netzwerk entgegentreten.
Neben dem „Aktionsbündnis Landschaftspark Lichterfelde Süd“ sind auch die „Anwohner-Initiative Ernst-Thälmann-Park“, die „Mauerpark-Allianz“, „Schmargendorf braucht Oeynhausen“ und „THF 100“ im Netzwerk beteiligt.
(sn)












Symbolbild: Der unvergessene "Zick-Zack-Radweg" in der Leo-Baeck-Straße in Zehlendorf (2018). | Foto: Baumann[/caption]
Der ADFC will’s wissen: Bis zum 30. November können Radfahrerinnen und Radfahrer bewerten, wie fahrradfreundlich Berlin ist.
Wie ist der Zustand der Radwege? Wie viel wird fürs Radfahren schon getan? Macht Radfahren Spaß oder ist es eher Stress? Wie bewerten die Menschen das Fahrradklima in Berlin? „Die Ergebnisse zeigen, wo Berlin beim Radverkehr wirklich steht und wo noch nachgebessert werden muss. Wir rufen alle Radfahrerinnen und Radfahrer dazu auf, bei der großen Umfrage mitzumachen“, sagt Marlene Alber, Politische Referentin des ADFC Berlin. Die Erhebung wird seit 2012 alle zwei Jahre durchgeführt und vom Bundesverkehrsministerium gefördert. Im Jahr 2024 beteiligten sich rund 213.000 Menschen in über 1000 Orten in Deutschland. Das bundesweite Ranking der fahrradfreundlichsten Städte und weitere Ergebnisse der Befragung werden im Frühjahr 2027 vorgestellt.
Zum ersten Mal widmet der ADFC Kindern und Jugendlichen eine eigene Umfrage im ADFC-Fahrradklima-Test. Was brauchen junge Menschen, um selbstständig mit dem Rad unterwegs zu sein? Die Umfrage soll zeigen, was beim Radfahren gut funktioniert, was Schwierigkeiten macht und was sich verändern muss, damit Kinder und Jugendliche gerne oder überhaupt auf das Fahrrad steigen.
Wie sicher fühlt sich Radfahren an? Sind die Radwege breit genug und in einem guten Zustand? Wie häufig wird das Fahrrad genutzt? Die Online-Befragung zum ADFC-Fahrradklima-Test besteht aus 27 Fragen, dauert rund zehn Minuten und läuft bis zum 30. November 2026.
Infos zum ADFC Fahrrad Klima Test: