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„Maria und Martha“ heißt das neue Projekt der milaa gGmbH. Dabei werden vom 2. Januar bis zum 31. März 2017 für neun obdachlose Frauen Schlafplätze in Steglitz-Zehlendorf zur Verfügung gestellt. Das Projekt erstand in Kooperation mit dem Evangelischen Diakonieverein Berlin-Zehlendorf e.V.
In Berlin gibt es schätzungsweise 3.000 bis 6.000 Obdachlose. Wenn die kalte Jahreszeit beginnt, bedeutet das Übernachten im Freien ein Spiel mit dem Leben. Zwar hat die Anzahl der Übernachtungsmöglichkeiten für Obdachlose in Berlin in vergangenen Jahren zugenommen, doch sind Notübernachtungen nur für Frauen noch immer rar gesät. Derzeit werden im Rahmen der Berliner Kältehilfe nur 71 Plätze für Frauen angeboten.
In Steglitz-Zehlendorf gab es bislang gar keine Notübernachtungsmöglichkeit für Wohnungslose. Lediglich zwei Suppenküchen gibt es im gesamten Bezirk. Das soll sich ab dem 2. Januar ändern. Auf dem Gelände des Evangelischen Diakonievereins Berlin-Zehlendorf e.V. bietet die milaa gGmbH (miteinander leben, aber anders) bis 31. März, täglich von 19 bis 8 Uhr am Folgetag, eine Notübernachtung für neun obdachlose Frauen an.
Das Projekt mit dem Namen „Maria und Martha“ ergänzt das Angebot der Berliner Kältehilfe. Neben Übernachtungs- und Duschmöglichkeiten werden auch Abendessen und Frühstück sowie Beratungsleistungen nach Bedarf angeboten. Auch die Ausgabe von Kleidung und Hygieneartikeln ist geplant.
„Unser Angebot lebt durch die Gemeinschaft, die sowohl durch die Schwesternschaft an sich, als auch durch die soziale und diakonische Verantwortung des Einzelnen geprägt wird“, so Ann Jeanette Rupp, Projektleitung und Ehrenamtskoordinatorin.
Wer das Projekt unterstützen möchte, hat verschiedene Möglichkeiten. „Wir haben schon vor Beginn des Projektes viel positiven Zuspruch erfahren, aber wir benötigen weitere Unterstützung. Ob Sach-, Zeit- oder Geldspenden, jeder, der sich einbringen möchte, findet hier eine Möglichkeit.“, so Rupp.
Bei Fragen können sich die Interessierten direkt an die Leitung des Projekts unter 030 805 88 79 11 oder per E-Mail an rupp@milaa-berlin.de wenden. Weitere Informationen gibt es hier.
Spendenkonto:
Empfänger: milaa gGmbH
Bank: KD-Bank eG
IBAN: DE86 3506 0190 0000 8428 42
BIC: GENO DE D1 DKD
Verwendungszweck: Kältehilfe
(sn)












Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Die Hallenbäder öffnen, am Wannsee stehen wieder Faß-Saunen. Auch das Stadtbad Schöneberg geht wieder in Betrieb.
Derzeit öffnen nach und nach 25 Hallenbäder für die Öffentlichkeit. Das frisch sanierte Stadtbad Schöneberg steht ab dem 9. September wieder zur Verfügung. Da die Bäderbetriebe dieses Jahr ihr 30-jähriges Jubiläum feiern, erhält am Eröffnungstag jeder 30. Badegast an der Kasse vor Ort freien Eintritt.
Das Bad war zuvor seit Anfang 2024 teilsaniert worden: Die Technik wurde erneuert und die Heizungsanlage. Auch Teile der Fassade wurden saniert und die Becken neu gefliest. Die Arbeiten kosteten 14,5 Millionen Euro.
Da das Personal jetzt in den Hallenbädern benötigt wird, weil dort mit Schuljahresbeginn das Schulschwimmen startet, schließen nach und nach die 14 Sommerbäder. Das Strandbad Wannsee hat bis zum 13. September geöffnet, das Sommerbad am Insulaner bis zum 11. September.
Das Strandbad bleibt zum Sonnenbaden und Saunieren noch bis zum 04. Oktober geöffnet. Zwei Fass-Saunen mit 85°C und 95°C stehen hierfür zur Verfügung. Im regulären Eintrittspreis ist die Nutzung der Strandkörbe mit inbegriffen. Wer das Sauna-Angebot mit nutzen will, zahlt am Eingang für eine Sauna-Tageskarte 11,50 Euro. Öffnungszeiten: in der Woche von 12 bis 18 Uhr und am Wochenende von 10-18 Uhr. Die Tickets fürs Sonnenbaden und Saunieren sind direkt an der Kasse vor Ort erhältlich.
Einen Gesamtüberblick über alle offenen Bäder mit ihren jeweiligen Öffnungszeiten nach Tagen sortiert gibt es