
Foto: Lienhard Schulz
Sie ist das Symbol für den Sanierungsstau an Schulen in Steglitz-Zehlendorf: die Fichtenberg-Oberschule. Nun hat der Senat im Rahmen des Investitionsprogramms 2016 bis 2020 die Gesamtsanierung der Schule beschlossen.
Insgesamt sind für die kommenden vier Jahre 20,57 Millionen Euro für das Bauvorhaben eingeplant, nachdem fünf Millionen Euro aus den SIWA-Mitteln (Sondervermögen Infrastruktur Wachsende Stadt) bereits vom Bezirk angemeldet und bewilligt wurden. Davon werden im nächsten Jahr die Aula instand gesetzt und die Gesamtplanung des Bauvorhabens finanziert. „Durch die jetzt zusätzlich veranschlagten Mittel wird die Schule auch durch so genannte Modulare Ergänzungsbauten nachhaltig erweitert und ist somit auf die zukünftig steigenden Schülerzahlen vorbereitet“, teilt das Bezirksamt mit. Aber auch die Fassade und das marode Dach werden instandbesetzt. Der Schulleiter der Fichtenberg-Oberschule, Andreas Steiner, freut sich sehr, dass die Sanierung der Schule nun gesichert ist und dankt für die gute Kommunikation zwischen allen Beteiligten.
(sn)












Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Damit auch alles glatt läuft für die Radfahrer, wurde jetzt das Kopfsteinpflaster abgefräst.
Vor gut einem halben Jahr wurde auf dem Tietzenweg zwischen Unter den Eichen und Gardeschützenweg die Fahrradstraße fertiggestellt. Hier haben Radfahrer Vorrang, Kraftfahrzeuge werden als Anlieger weiterhin zugelassen. Radfahrerinnen und Radfahrer dürfen nebeneinander fahren, für alle gilt die Geschwindigkeitsbeschränkung auf maximal 30 km/h. Ausnahmen gelten für Müllfahrzeuge, Rettungswagen sowie für Polizei und Feuerwehr.
Eine Weiterführung der Vorrangstraße für Radfahrer ist ab dem Gardeschützenweg perspektivisch bis zum Hindenburgdamm vorgesehen. Damit Radfahrer in Richtung Augustastraße weiter komfortabel unterwegs sein können, wird derzeit das Kopfsteinpflaster geglättet. Zunächst hat sich die große Maschine durch den Tietzenweg zwischen Gardeschützenweg und Viktoriastraße gescheppert. Derzeit wird das nächste Teilstück bis zur Augustastraße fertiggestellt.
Im Zuge dessen wird die Kreuzung Tietzenweg/Sophienstraße/Viktoriastraße asphaltiert und barrierefrei ausgebaut. Gehwegvorstreckungen sollen die Wegebeziehungen verbessern und Übergänge sicherer machen.
Die Kosten für die bisherigen Maßnahmen liegen bei rund 800.000 Euro. Nach Angaben des zuständigen Stadtrats Urban Aykal (Grüne) wurden für den ersten Abschnitt 155.000 Euro ausgegeben. Für den zweiten Teil werden insgesamt 650.000 Euro fällig, davon alleine 300.000 Euro für das Abfräsen des Pflasters.
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Frisch gefrästes Kopfsteinpflaster: eben und mit kleinen Rillen. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
In einem dritten Abschnitt soll im nächsten Jahr der dritte Bauabschnitt bis zum Hindenburgdamm fertiggestellt werden. Das Ziel ist es, so Stadtrat Aykal, „eine sichere Radverbindung von Lankwitz und Lichterfelde zur FU und zur City West zu schaffen“. Auch vor dem Hintergrund, dass an der Drakestraße aufgrund der geringen Breite kein Radweg angelegt werden könne, sei das „sehr wichtig“.
Als Urban Aykal die Ideen im Juni vergangenen Jahres erstmals im Rahmen des Runden Tisches vorstellte, sprach er von einem „Campus Lichterfelde West“. Gemeint sind verkehrliche Maßnahmen für die dortigen 10 Schulen und zahlreichen Kitas mit ihren rund 10.000 Kindern und Jugendlichen.
Der Tietzenweg, der Teil des Berliner