Die Freie Universität Berlin ist im Businessplan-Wettbewerb Berlin-Brandenburg zur „Ideenschmiede Berlin“ gekürt worden. Dr.-Ing. Andrea Bör, Kanzlerin der FU, nahm die Auszeichnung am 13. Juli im Atrium der Investitionsbank Berlin entgegen.
In der dritten und letzten Wettbewerbsrunde belegte zudem die von der FU betreute Ausgründung „dataX Academy“ den mit 3.000 Euro dotierten ersten Platz in der Kategorie „Canvas“. Auch in der Kategorie „Study“ lag ein Team der FU vorn.
Ausgehend von den eingereichten Geschäftskonzepten werden unter quantitativen und qualitativen Gesichtspunkten die erfolgreichste Hochschule aus Berlin und die erfolgreichste Hochschule aus Brandenburg ermittelt und mit dem Preis der Ideenschmiede ausgezeichnet. Die Technische Universität Berlin und die Humboldt-Universität zu Berlin kamen auf die Plätze zwei und drei. Der Titel „Ideenschmiede Brandenburg“ ging an die Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder.
Mit der Lernplattform „dataX Academy“ reagieren die Gründer Leo Marose und Stefan Berntheisel auf den Experten zufolge wachsenden Bedarf an Spezialisten für den Umgang mit riesigen Datenmengen. Big-Data-Kompetenz soll mit dem Angebot auf völlig neue Art und Weise vermittelt werden – interaktiv und am Beispiel realistischer Szenarien. Damit sich angehende Data Scientists und Data Engineers möglichst praxisnah weiterbilden können, stehen auf der Plattform Online-Kurse mit echten Datensätzen und einer eigenen Programmierumgebung zur Verfügung. Mit ihrem Konzept gewannen Leo Marose und Stefan Berntheisel bereits den Startup-Award auf der Learntec 2017, der größten Messe für digitales Lernen in Europa und den Sonderpreis für Digitale Bildung im Wettbewerb Digitale Innovationen des Bundeswirtschaftsministeriums.
In der Kategorie „Study“ werden Businesspläne ausgezeichnet, die in einer Lehrveranstaltung entwickelt wurden und deren Umsetzung nicht unmittelbar geplant ist. Die Gewinner Lara Hollweck, Zoé Wekwerth und Maximilian Jackwerth, drei Studierende der Betriebswirtschaftslehre, hatten ihr Konzept für „Raclette Restaurant“ im „BusinessplanLab“ der Freien Universität vorgelegt.
Der Businessplan-Wettbewerb Berlin-Brandenburg (BPW) unterstützt Gründer in drei Etappen auf ihrem Weg von der Idee zum Konzept. 2017 wurden von 809 Teilnehmer insgesamt 294 Businesspläne eingereicht. Organisiert wird der Wettbewerb von der Investitionsbank Berlin (IBB), der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) und der Vereinigung der Unternehmensverbände in Berlin und Brandenburg (UVB).
(sn)













Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Damit auch alles glatt läuft für die Radfahrer, wurde jetzt das Kopfsteinpflaster abgefräst.
Vor gut einem halben Jahr wurde auf dem Tietzenweg zwischen Unter den Eichen und Gardeschützenweg die Fahrradstraße fertiggestellt. Hier haben Radfahrer Vorrang, Kraftfahrzeuge werden als Anlieger weiterhin zugelassen. Radfahrerinnen und Radfahrer dürfen nebeneinander fahren, für alle gilt die Geschwindigkeitsbeschränkung auf maximal 30 km/h. Ausnahmen gelten für Müllfahrzeuge, Rettungswagen sowie für Polizei und Feuerwehr.
Eine Weiterführung der Vorrangstraße für Radfahrer ist ab dem Gardeschützenweg perspektivisch bis zum Hindenburgdamm vorgesehen. Damit Radfahrer in Richtung Augustastraße weiter komfortabel unterwegs sein können, wird derzeit das Kopfsteinpflaster geglättet. Zunächst hat sich die große Maschine durch den Tietzenweg zwischen Gardeschützenweg und Viktoriastraße gescheppert. Derzeit wird das nächste Teilstück bis zur Augustastraße fertiggestellt.
Im Zuge dessen wird die Kreuzung Tietzenweg/Sophienstraße/Viktoriastraße asphaltiert und barrierefrei ausgebaut. Gehwegvorstreckungen sollen die Wegebeziehungen verbessern und Übergänge sicherer machen.
Die Kosten für die bisherigen Maßnahmen liegen bei rund 800.000 Euro. Nach Angaben des zuständigen Stadtrats Urban Aykal (Grüne) wurden für den ersten Abschnitt 155.000 Euro ausgegeben. Für den zweiten Teil werden insgesamt 650.000 Euro fällig, davon alleine 300.000 Euro für das Abfräsen des Pflasters.
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Frisch gefrästes Kopfsteinpflaster: eben und mit kleinen Rillen. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
In einem dritten Abschnitt soll im nächsten Jahr der dritte Bauabschnitt bis zum Hindenburgdamm fertiggestellt werden. Das Ziel ist es, so Stadtrat Aykal, „eine sichere Radverbindung von Lankwitz und Lichterfelde zur FU und zur City West zu schaffen“. Auch vor dem Hintergrund, dass an der Drakestraße aufgrund der geringen Breite kein Radweg angelegt werden könne, sei das „sehr wichtig“.
Als Urban Aykal die Ideen im Juni vergangenen Jahres erstmals im Rahmen des Runden Tisches vorstellte, sprach er von einem „Campus Lichterfelde West“. Gemeint sind verkehrliche Maßnahmen für die dortigen 10 Schulen und zahlreichen Kitas mit ihren rund 10.000 Kindern und Jugendlichen.
Der Tietzenweg, der Teil des Berliner