Es ist nicht zu übersehen – das Fünf Morgen Dahlem Urban Village wächst. Der Rohbau für das Shopping- und Service-Areal liegt im Zeitplan. Die ersten Mieter für das Nahversorgungs- und Ärztezentrum, die im Frühjahr kommenden Jahres einziehen sollen, stehen auch schon fest. So werden dort EDEKA Reichelt, denn’s Biomarkt, Wiener Conditorei und Jopp Fitness ihre Geschäfte in dem 13.500 Quadratmeter großen Shopping- und Service-Areal eröffnen. Auch das Ärztezentrum mit seiner Praxisfläche von 3.500 Quadratmetern hat schon Mieter aus den Fachbereichen Kardiologie, Zahn-, Augen- und HNO-Heilkunde, teilt Projektentwickler Stofanel auf Nachfrage mit. „Für weitere Fachbereiche wie Allgemeinmedizin, Kinderheilkunde, Gynäkologie, Dermatologie, Neurologie, Physiotherapie und weitere stehen noch Praxisflächen zur Verfügung“.
Für den Wohnbereich wurde vor wenigen Wochen die öffentliche Auslegung beendet. Sie wird derzeit ausgewertet und dann Mitte August in der Bezirksverordnetenversammlung Steglitz-Zehlendorf präsentiert. Stofanel rechnet mit einer Baugenehmigung im September. Von den geplanten Villen, Penthouses und Apartments, die im ersten Bauabschnitt entstehen sollen, seien bereits 50 Prozent verkauft, der zweite Bauabschnitt soll dann wahrscheinlich im Herbst in den Verkauf gehen. Wer sich dafür interessiert, kann sich im Showroom Fünf Morgen auf dem Grundstück
Clayallee/Argentinische Allee zu den Öffnungszeiten von Freitag bis Sonntag von 14 bis 16 Uhr informieren.
Insgesamt sollen auf der Truman Plaza etwa 100 Wohneinheiten, darunter Villen, Twin Villen, Gallery Houses und Apartments entstehen. Der Mittelpunkt des 50.000 Quadratmeter großen Areals wird ein künstlicher See sein.
Eindrücke von der Baustelle:
(go)













Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Damit auch alles glatt läuft für die Radfahrer, wurde jetzt das Kopfsteinpflaster abgefräst.
Vor gut einem halben Jahr wurde auf dem Tietzenweg zwischen Unter den Eichen und Gardeschützenweg die Fahrradstraße fertiggestellt. Hier haben Radfahrer Vorrang, Kraftfahrzeuge werden als Anlieger weiterhin zugelassen. Radfahrerinnen und Radfahrer dürfen nebeneinander fahren, für alle gilt die Geschwindigkeitsbeschränkung auf maximal 30 km/h. Ausnahmen gelten für Müllfahrzeuge, Rettungswagen sowie für Polizei und Feuerwehr.
Eine Weiterführung der Vorrangstraße für Radfahrer ist ab dem Gardeschützenweg perspektivisch bis zum Hindenburgdamm vorgesehen. Damit Radfahrer in Richtung Augustastraße weiter komfortabel unterwegs sein können, wird derzeit das Kopfsteinpflaster geglättet. Zunächst hat sich die große Maschine durch den Tietzenweg zwischen Gardeschützenweg und Viktoriastraße gescheppert. Derzeit wird das nächste Teilstück bis zur Augustastraße fertiggestellt.
Im Zuge dessen wird die Kreuzung Tietzenweg/Sophienstraße/Viktoriastraße asphaltiert und barrierefrei ausgebaut. Gehwegvorstreckungen sollen die Wegebeziehungen verbessern und Übergänge sicherer machen.
Die Kosten für die bisherigen Maßnahmen liegen bei rund 800.000 Euro. Nach Angaben des zuständigen Stadtrats Urban Aykal (Grüne) wurden für den ersten Abschnitt 155.000 Euro ausgegeben. Für den zweiten Teil werden insgesamt 650.000 Euro fällig, davon alleine 300.000 Euro für das Abfräsen des Pflasters.
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Frisch gefrästes Kopfsteinpflaster: eben und mit kleinen Rillen. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
In einem dritten Abschnitt soll im nächsten Jahr der dritte Bauabschnitt bis zum Hindenburgdamm fertiggestellt werden. Das Ziel ist es, so Stadtrat Aykal, „eine sichere Radverbindung von Lankwitz und Lichterfelde zur FU und zur City West zu schaffen“. Auch vor dem Hintergrund, dass an der Drakestraße aufgrund der geringen Breite kein Radweg angelegt werden könne, sei das „sehr wichtig“.
Als Urban Aykal die Ideen im Juni vergangenen Jahres erstmals im Rahmen des Runden Tisches vorstellte, sprach er von einem „Campus Lichterfelde West“. Gemeint sind verkehrliche Maßnahmen für die dortigen 10 Schulen und zahlreichen Kitas mit ihren rund 10.000 Kindern und Jugendlichen.
Der Tietzenweg, der Teil des Berliner