
Gail Halvorsen besucht „seine“ Schule in Dahlem Foto: Dieter E. Hoppe
Am Donnerstag, 24 November, bekam die Gail S. Halvorsen Schule in Dahlem einen lang erwarteten Besuch. Der Luftbrückenveteran und Namensgeber der Schule Gail S. Halvorsen war nach drei Jahren erstmals wieder zu Gast.
Der etwa einstündige Empfang wurde „zu einer echten Herzensangelegenheit“, teilte die Schule auf ihrer Internetseite mit. „Schulgemeinschaft und Luftbrückenveteran genossen eine unbezahlbare Geschichtsstunde voller kluger Gedanken, schöner Musik und menschlicher Wärme.“ „Die Schüler freuten sich schon sehr und können es kaum abwarten, den Namenspaten ihrer Schule wiederzusehen“, so die Schulleiterin Kathrin Röschel. „Selbst Schüler, die ihren Abschluss bereits abgelegt haben, haben sich schon erkundigt, wann der charismatische Namenspatron die Schule endlich wieder besuche.“
Auf seiner Deutschlandreise besucht Gail S. Halvorsen kurz nach seinem 96. Geburtstag neben zahlreichen Terminen in Frankfurt und Berlin auch „seine“ Schule in Zehlendorf. Dort gab es eine gemeinsame Feier mit circa 500 Schülern. Außerdem machte die Basketball-Mannschaft der Schule den ehemaligen Luftbrückenpiloten und bekennenden Sportfan zum Ehrenmitglied.
- Die Basketball-Mannschaft der Schule macht den ehemaligen Luftbrückenpiloten zum Ehrenmitglied. Foto: Frank Hensel
- Foto: Frank Hensel
- Foto: Frank Hensel
Das letzte Mal war Halvorsen im Jahr 2013 in Dahlem. Damals eröffnete er persönlich das Namensgebungsfest der Schule.
Gail S. Halvorsen ist wohl der bekannteste Luftbrückenpilot. Der heute 96-Jährige wurde für seine Aktion „Operation Little Vittles“ deutsch „Operation Kleiner Proviant“ während der Berliner Luftbrücke bekannt. Dabei hatte der Pilot Süßigkeiten für Berliner Kinder an Fallschirmen aus seinem Flugzeug abgeworfen. Diese Aktionen brachten den an der Luftbrücke beteiligten Piloten und ihren Flugzeugen den Namen „Rosinenbomber“ englisch „Candy Bomber“ ein.
(eb)















Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Damit auch alles glatt läuft für die Radfahrer, wurde jetzt das Kopfsteinpflaster abgefräst.
Vor gut einem halben Jahr wurde auf dem Tietzenweg zwischen Unter den Eichen und Gardeschützenweg die Fahrradstraße fertiggestellt. Hier haben Radfahrer Vorrang, Kraftfahrzeuge werden als Anlieger weiterhin zugelassen. Radfahrerinnen und Radfahrer dürfen nebeneinander fahren, für alle gilt die Geschwindigkeitsbeschränkung auf maximal 30 km/h. Ausnahmen gelten für Müllfahrzeuge, Rettungswagen sowie für Polizei und Feuerwehr.
Eine Weiterführung der Vorrangstraße für Radfahrer ist ab dem Gardeschützenweg perspektivisch bis zum Hindenburgdamm vorgesehen. Damit Radfahrer in Richtung Augustastraße weiter komfortabel unterwegs sein können, wird derzeit das Kopfsteinpflaster geglättet. Zunächst hat sich die große Maschine durch den Tietzenweg zwischen Gardeschützenweg und Viktoriastraße gescheppert. Derzeit wird das nächste Teilstück bis zur Augustastraße fertiggestellt.
Im Zuge dessen wird die Kreuzung Tietzenweg/Sophienstraße/Viktoriastraße asphaltiert und barrierefrei ausgebaut. Gehwegvorstreckungen sollen die Wegebeziehungen verbessern und Übergänge sicherer machen.
Die Kosten für die bisherigen Maßnahmen liegen bei rund 800.000 Euro. Nach Angaben des zuständigen Stadtrats Urban Aykal (Grüne) wurden für den ersten Abschnitt 155.000 Euro ausgegeben. Für den zweiten Teil werden insgesamt 650.000 Euro fällig, davon alleine 300.000 Euro für das Abfräsen des Pflasters.
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Frisch gefrästes Kopfsteinpflaster: eben und mit kleinen Rillen. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
In einem dritten Abschnitt soll im nächsten Jahr der dritte Bauabschnitt bis zum Hindenburgdamm fertiggestellt werden. Das Ziel ist es, so Stadtrat Aykal, „eine sichere Radverbindung von Lankwitz und Lichterfelde zur FU und zur City West zu schaffen“. Auch vor dem Hintergrund, dass an der Drakestraße aufgrund der geringen Breite kein Radweg angelegt werden könne, sei das „sehr wichtig“.
Als Urban Aykal die Ideen im Juni vergangenen Jahres erstmals im Rahmen des Runden Tisches vorstellte, sprach er von einem „Campus Lichterfelde West“. Gemeint sind verkehrliche Maßnahmen für die dortigen 10 Schulen und zahlreichen Kitas mit ihren rund 10.000 Kindern und Jugendlichen.
Der Tietzenweg, der Teil des Berliner