Steglitz-Zehlendorf ist der erste Berliner Bezirk, in dem die Gasleuchten gegen moderne Elektroleuchten ausgetauscht werden. Im Juni soll es los gehen.
Insgesamt sollen in Berlin 8.000 Gasreihenleuchten in den kommenden fünf Jahren ausgetauscht werden, teile Staatssekretär Christian Gaebler mit. „Nach Abschluss dieses Projektes spart das Land Berlin mehr als drei Millionen Euro im Jahr an Betriebskosten und reduziert die CO2-Emissionen um zirka 9.200 Tonnen pro Jahr.“
Der Stadtbild prägende Gaslichtmast wird durch einen gleichartigen Peitschenmast ersetzt. Technisch werden die Leuchten zukünftig mit einer Leistung von 40 beziehungsweise 55 Watt betrieben. Die verwendeten Kompaktleuchtstofflampen werden durch moderne elektronische Vorschaltgeräte gezündet.
Die Kosten der Umrüstung sollen sich innerhalb von neun Jahren amortisiert haben.
Um die Anlieger nicht unzumutbar mit Aufgrabungen zu belasten, wurde vertraglich festgelegt, dass maximal vier Straßen gleichzeitig umgebaut werden dürfen und der nächste Umbauabschnitt mindestens ein Kilometer entfernt sein muss. Großräumige Straßensperrungen sind nicht zu erwarten, da sich das Baugeschehen überwiegend auf den Rand des Gehweges konzentriert.
(sn)












Im Forum Steglitz kommt der Hotdog aus der Maschine. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Im Forum Steglitz kommen jetzt heiße Würstchen im Brötchen aus einem Automaten. Auf Wunsch mit Senf, Gurke und Zwiebeln.
Es gibt zwei gute Nachrichten. Erstens müssen Freunde fragwürdiger Masse im Kunstdarm, nicht mehr zu Ikea fahren, sollte der Heißhunger wieder einmal zu groß werden. Ein Ausflug in die Schloßstraße reicht aus.
Dort gibt es, zweitens, den Hotdog aus der Maschine. Im Forum Steglitz steht seit einigen Tagen „grabbzy“ des Unternehmens MeiCook. Der Roboter baut den Snack jederzeit auf Knopfdruck vollautomatisch zusammen.
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Neuheit im Shoppingcenter: Den Hotdog-Roboter kann man jederzeit bei der Arbeit beobachten. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Das geht erstaunlich geräuschlos, und man kann dabei zugucken. Zuerst plumpst eine Pappschale mit Wurst und Brötchen in die nächste Fabrikationsstufe: die obere Plastikfolie wird entfernt. Dann befördert die Maschine das Schälchen in die Aufwärmzone. Nach einigen Sekunden flutscht das ganze wieder raus, und die Wurst erhält ihr Topping, welches bei der Bestellung gewünscht wurde: Senf, Ketchup, Gurke und Zwiebeln.
Die beiden Damen, die wir bei der Order beobachten durften, sind zufrieden: schmeckt gut, sagen sie, und es sei sogar richtig heiß. Mit Senf und Zwiebeln kostet die Mahlzeit 2,90 Euro.
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Auswählen und bezahlen - alles andere macht der Roboter. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Das Berliner Unternehmen MeiCook hat den Roboter über einen Zeitraum von rund acht Jahren entwickelt, wie das Centermanagement in einer Mitteilung erklärt. Das Team habe gemeinsam mit einer Berliner Fabrik die Technologie entwickelt und investierte nach eigenen Angaben mehr als eine Million Euro in das Projekt „grabbzy“. Rund 350.000 Euro davon stammen aus nicht rückzahlbaren staatlichen Fördermitteln. Die dabei entwickelten Technologien sind nach Angaben des Unternehmens patentiert. Produziert und weiterentwickelt wird in Tempelhof-Schöneberg.
Das fertige Produkt: maschinell zusammengeschraubter heißer Hund. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
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