Steglitz-Zehlendorf ist der erste Berliner Bezirk, in dem die Gasleuchten gegen moderne Elektroleuchten ausgetauscht werden. Im Juni soll es los gehen.
Insgesamt sollen in Berlin 8.000 Gasreihenleuchten in den kommenden fünf Jahren ausgetauscht werden, teile Staatssekretär Christian Gaebler mit. „Nach Abschluss dieses Projektes spart das Land Berlin mehr als drei Millionen Euro im Jahr an Betriebskosten und reduziert die CO2-Emissionen um zirka 9.200 Tonnen pro Jahr.“
Der Stadtbild prägende Gaslichtmast wird durch einen gleichartigen Peitschenmast ersetzt. Technisch werden die Leuchten zukünftig mit einer Leistung von 40 beziehungsweise 55 Watt betrieben. Die verwendeten Kompaktleuchtstofflampen werden durch moderne elektronische Vorschaltgeräte gezündet.
Die Kosten der Umrüstung sollen sich innerhalb von neun Jahren amortisiert haben.
Um die Anlieger nicht unzumutbar mit Aufgrabungen zu belasten, wurde vertraglich festgelegt, dass maximal vier Straßen gleichzeitig umgebaut werden dürfen und der nächste Umbauabschnitt mindestens ein Kilometer entfernt sein muss. Großräumige Straßensperrungen sind nicht zu erwarten, da sich das Baugeschehen überwiegend auf den Rand des Gehweges konzentriert.
(sn)












Foto: Haus der Jugend Zehlendorf[/caption]
Jugendliche zwischen 15 und 27 Jahren können vom 19. Bis 23. Oktober an einer Fahrt nach Krakau und zu den Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau teilnehmen. Interessierte können sich bis zum 22. Juni anmelden.
In einem gemeinsamen Projekt wollen vier Steglitz-Zehlendorfer Jugendeinrichtungen ein „starkes Zeichen für die Stärkung der Erinnerungskultur und die Förderung der Gedenkstättenpädagogik“ setzen. Vom 19. Oktober bis 23. Oktober findet eine Bildungsfahrt nach Krakau statt, bei der die Teilnehmenden die historischen Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau besuchen sowie eine Stadtführung in Krakau erleben werden.
Zielgruppe sind Jugendliche im Alter von 15 bis 27 Jahren, die durch diese Reise nicht nur wertvolles Wissen über die Geschichte des Holocaust erlangen, sondern auch die Möglichkeit erhalten, sich aktiv mit den Themen Erinnerung, Verantwortung und Zivilcourage auseinanderzusetzen.
Geplant sind zwei Exkursionen mit fachkundigen Führungen in das Auschwitz Stammlager sowie Auschwitz-Birkenau mit der Chance auf tiefe Einblicke in die Geschichte und die Auswirkungen des Holocaust. In Krakau steht eine Stadtführung auf dem Programm, bei der die Teilnehmenden mehr über die kulturellen und historischen Hintergründe der Stadt und die jüdische Community erfahren.
Wichtig: die Anmeldefrist endet am 22. Juni. Alle Infos: