Für Montag, den 21. August, laden die Abgeordneten Andreas Kugler (SPD) und Benedikt Lux (Grüne) zu einer Bürger-Informationsveranstaltung zur Sperrung der Moltkebrücke am S-Bahnhof Botanischer Garten ein.
Die S-Bahnbrücke am Botanischen Garten wird in Kürze aus statischen Gründen für den motorisierten Verkehr gesperrt. Dies führt zu einer Änderung in der Verkehrsführung und möglicherweise zu einer Belastung der Anwohner in den Wohnstraßen.
„Der barrierefreie Zugang zum S-Bahnhof muss auch während der Sperrung gesichert sein. Auch gibt es den Wunsch weitere Fahrradbügel aufzustellen“, heißt es in der Einladung. An der Diskussion nehmen teil: Lutz Adam, Abteilungsleiter Brückenbau bei der Senatsverwaltung für Verkehr, und der Bezirksstadtrat Michael Karnetzki (SPD).
Die Veranstaltung findet im Restaurant „Enzian“, Enzianstraße 5, 12203 Berlin statt. Beginn: 19 Uhr.
(sn)













Im Forum Steglitz kommt der Hotdog aus der Maschine. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Im Forum Steglitz kommen jetzt heiße Würstchen im Brötchen aus einem Automaten. Auf Wunsch mit Senf, Gurke und Zwiebeln.
Es gibt zwei gute Nachrichten. Erstens müssen Freunde fragwürdiger Masse im Kunstdarm, nicht mehr zu Ikea fahren, sollte der Heißhunger wieder einmal zu groß werden. Ein Ausflug in die Schloßstraße reicht aus.
Dort gibt es, zweitens, den Hotdog aus der Maschine. Im Forum Steglitz steht seit einigen Tagen „grabbzy“ des Unternehmens MeiCook. Der Roboter baut den Snack jederzeit auf Knopfdruck vollautomatisch zusammen.
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Neuheit im Shoppingcenter: Den Hotdog-Roboter kann man jederzeit bei der Arbeit beobachten. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Das geht erstaunlich geräuschlos, und man kann dabei zugucken. Zuerst plumpst eine Pappschale mit Wurst und Brötchen in die nächste Fabrikationsstufe: die obere Plastikfolie wird entfernt. Dann befördert die Maschine das Schälchen in die Aufwärmzone. Nach einigen Sekunden flutscht das ganze wieder raus, und die Wurst erhält ihr Topping, welches bei der Bestellung gewünscht wurde: Senf, Ketchup, Gurke und Zwiebeln.
Die beiden Damen, die wir bei der Order beobachten durften, sind zufrieden: schmeckt gut, sagen sie, und es sei sogar richtig heiß. Mit Senf und Zwiebeln kostet die Mahlzeit 2,90 Euro.
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Auswählen und bezahlen - alles andere macht der Roboter. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Das Berliner Unternehmen MeiCook hat den Roboter über einen Zeitraum von rund acht Jahren entwickelt, wie das Centermanagement in einer Mitteilung erklärt. Das Team habe gemeinsam mit einer Berliner Fabrik die Technologie entwickelt und investierte nach eigenen Angaben mehr als eine Million Euro in das Projekt „grabbzy“. Rund 350.000 Euro davon stammen aus nicht rückzahlbaren staatlichen Fördermitteln. Die dabei entwickelten Technologien sind nach Angaben des Unternehmens patentiert. Produziert und weiterentwickelt wird in Tempelhof-Schöneberg.
Das fertige Produkt: maschinell zusammengeschraubter heißer Hund. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
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Fazit des „Bürgergesprächs“ mit den zuständigen Behörden:
– Die Behörde (Herr Adam, Leiter der Abteilung Tiefbau der Senatsverwaltung) und der
politische Vertreter (Herr Karnetzki, Bezirksstadtrat für Verkehr) erklärten die aus Ihrer
Sicht alternativlose Sperrung für den Verkehr der Moltkebrücke wegen der Schäden
im Fußgängerbereich. (Die Schäden betreffen nicht die Fahrbahn!)
– Keiner der zuständigen Personen ließ sich auf alternative Gegenvorschläge zur
teilweisen Offenhaltung der Brücke ein.
– Die Planungsunterlagen zur Sperrung wurden nicht vorgelegt.
– Temporäre Einbahnstraßenregelungen wurden wegen theoretischer Bedenken
abgelehnt.
– Bei einem nachträglichen Gespräch im Anschluss an die Veranstaltung zwischen Tobias
Schwericke und dem Vertreter des Tiefbauamtes wurde der alternative Plan seitens der
Gewerbetreibenden nochmals erläutert (einspurige Einbahnstraße in Nord-Süd-
Richtung zum Verkehrsabfluss und gleichzeitige behindertengerechte Offenhaltung des
Zugangs zum Bahnhof). Herr Adam versprach eine nochmalige Prüfung und bis zum
Abschluss der Prüfung einen Verzicht auf die Sperrung der Fahrbahn.
Die Kiezgemeinschaft fordert die Behörden und politischen Akteure auf:
– Legen Sie den Bürgern vor Entscheidungen die Planungsunterlagen vor und machen sie
diese transparent.
– Wir fordern eine Planungsalternative „einspurige Einbahnstraße“ im Sinne der
Anwohner und Gewerbetreibenden, da die Schließung mindestens für 3-5 Jahre
angedacht ist.
– Die zuständigen Abgeordneten Benedikt Lux und Andreas Kugler mögen sich für den
Alternativplan „einspurige Einbahnstraße“ bei den Behörden stark machen.
– Lassen Sie die Brücke einspurig offen, eine Vollsperrung für KFZ und damit
einhergehend eine Sackgassenregelung sind unzumutbar und nicht alternativlos.
Wir erwarten seitens der Behörden und politischen Vertreter
einen fairen Umgang mit uns Bürgern und nicht eine
faktenschaffende, sogenannte alternativlose Planung ohne
Bürgerbeteiligung!
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