Am Donnerstag, 14. Dezember, ist der Beauftragte des Landes Berlin für Integration und Migration, Andreas Germershausen, mit der Gesprächsreihe „Integration im Dialog“ zu Besuch in Steglitz-Zehlendorf. Die Veranstaltung ist öffentlich. Alle Bürger sind eingeladen, im alten BVV-Saal, im dritten Stock des Rathauses Steglitz, Schloßstraße 37, 12163 Berlin, mit zu diskutieren.
Für Geflüchtete, die in den letzten Jahren nach Berlin gekommen sind, geht es nun auch darum, die Sprache zu lernen, eine Wohnung, einen Ausbildungsplatz oder Arbeit zu finden. Der Senat bereitet in diesem Jahr ein Gesamtkonzept zur Integration und Partizipation Geflüchteter vor. Mit der Gesprächsreihe „Integration im Dialog“ sollen Ideen, Anregungen und Kritik derjenigen gesammelt werden, die sich in der Flüchtlingsarbeit engagieren. Was funktioniert gut? Was muss verbessert werden? Wo wird noch Unterstützung gebraucht? – das sind Fragen, die den Dialog prägen werden. Die Erkenntnisse aus der bezirklichen Arbeit sollen damit an die Landesebene weitergegeben und für die Weiterentwicklung des Gesamtkonzepts des Senats genutzt werden.
Die Veranstaltung in Steglitz-Zehlendorf wird sich insbesondere damit beschäftigen, wie die Gesundheitsversorgung Geflüchteter sichergestellt und verbessert werden kann. Aber auch Fragen dazu, wie es im Bezirk weitergeht und wie der Senat seine Flüchtlingspolitik gestaltet, sollen diskutiert werden.
Der Integrationsbeauftragte von Berlin, Andreas Germershausen, die Bezirksstadträtin für Jugend und Gesundheit, Carolina Böhm und die Integrationsbeauftragte von Steglitz-Zehlendorf, Laura El-Khatib, diskutieren zusammen mit Vereinen, Initiativen, Geflüchteten und den Bürgern. Die Gesprächsrunde beginnt um 18 Uhr (Einlass 17.30 Uhr). Um eine Anmeldung unter dialog@integrationberlin.de wird gebeten.
(sn)













Foto: Haus der Jugend Zehlendorf[/caption]
Jugendliche zwischen 15 und 27 Jahren können vom 19. Bis 23. Oktober an einer Fahrt nach Krakau und zu den Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau teilnehmen. Interessierte können sich bis zum 22. Juni anmelden.
In einem gemeinsamen Projekt wollen vier Steglitz-Zehlendorfer Jugendeinrichtungen ein „starkes Zeichen für die Stärkung der Erinnerungskultur und die Förderung der Gedenkstättenpädagogik“ setzen. Vom 19. Oktober bis 23. Oktober findet eine Bildungsfahrt nach Krakau statt, bei der die Teilnehmenden die historischen Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau besuchen sowie eine Stadtführung in Krakau erleben werden.
Zielgruppe sind Jugendliche im Alter von 15 bis 27 Jahren, die durch diese Reise nicht nur wertvolles Wissen über die Geschichte des Holocaust erlangen, sondern auch die Möglichkeit erhalten, sich aktiv mit den Themen Erinnerung, Verantwortung und Zivilcourage auseinanderzusetzen.
Geplant sind zwei Exkursionen mit fachkundigen Führungen in das Auschwitz Stammlager sowie Auschwitz-Birkenau mit der Chance auf tiefe Einblicke in die Geschichte und die Auswirkungen des Holocaust. In Krakau steht eine Stadtführung auf dem Programm, bei der die Teilnehmenden mehr über die kulturellen und historischen Hintergründe der Stadt und die jüdische Community erfahren.
Wichtig: die Anmeldefrist endet am 22. Juni. Alle Infos: