1.700 Unterschriften hat die Kiezinitiative Steglitz (KiS) für Tempo 30 und Fahrradstreifen an der Grunewald- und der Schildhornstraße gesammelt, begleitet von Begleitschreiben der Dunant-, der Paulsen und der J.A. Scheune-Blindenschule sowie des Fuss e.V. und des Adventswohlfahrtswerkes, teilte die KiS jetzt mit.
„Viele der Anwohner sprachen von einer längst überfälligen Aktion. Auch wurde die Initiative spontan von Anwohnern beim Sammeln unterstützt. Aus den Gesprächen mit den Bürgern war zu erfahren, dass der Durchgangs- und Einkaufsverkehr als große Belastung im Kiez empfunden wird“, heißt es in der Mitteilung der Initiative.
Am 10. Dezember wurde die Unterschriftensammlung dem Vorsteher der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) übergeben. Über das Ergebnis will die KiS anschließend informieren und hofft auch bei zukünftigen Aktionen auf die Unterstützung der Anwohner. So wird es am 14. März ein Bürgergespräch im Rathaus Steglitz geben, bei dem alle Anwohner ihre Kritik und Wünsche bezüglich des Verkehrs und der Verbesserung des Kiezlebens einbringen können.
Wer sich an der Kiezinitiative beteiligen möchte, kann dies jeden letzten Donnerstag im Monat um 19.30 Uhr in der Patmos-Gemeinde, Gritznerstraße 18-20.
(sn)












Foto: Haus der Jugend Zehlendorf[/caption]
Jugendliche zwischen 15 und 27 Jahren können vom 19. Bis 23. Oktober an einer Fahrt nach Krakau und zu den Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau teilnehmen. Interessierte können sich bis zum 22. Juni anmelden.
In einem gemeinsamen Projekt wollen vier Steglitz-Zehlendorfer Jugendeinrichtungen ein „starkes Zeichen für die Stärkung der Erinnerungskultur und die Förderung der Gedenkstättenpädagogik“ setzen. Vom 19. Oktober bis 23. Oktober findet eine Bildungsfahrt nach Krakau statt, bei der die Teilnehmenden die historischen Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau besuchen sowie eine Stadtführung in Krakau erleben werden.
Zielgruppe sind Jugendliche im Alter von 15 bis 27 Jahren, die durch diese Reise nicht nur wertvolles Wissen über die Geschichte des Holocaust erlangen, sondern auch die Möglichkeit erhalten, sich aktiv mit den Themen Erinnerung, Verantwortung und Zivilcourage auseinanderzusetzen.
Geplant sind zwei Exkursionen mit fachkundigen Führungen in das Auschwitz Stammlager sowie Auschwitz-Birkenau mit der Chance auf tiefe Einblicke in die Geschichte und die Auswirkungen des Holocaust. In Krakau steht eine Stadtführung auf dem Programm, bei der die Teilnehmenden mehr über die kulturellen und historischen Hintergründe der Stadt und die jüdische Community erfahren.
Wichtig: die Anmeldefrist endet am 22. Juni. Alle Infos: