Am Mittwoch, 11. April, wurde die Kita in der Scheelestraße 83, 12209 Berlin-Lichterfelde, nach Leerstand und Grundsanierung feierlich eröffnet. In Zukunft können hier 148 Kinder betreut werden.
„Noch ist die Sanierung nicht ganz abgeschlossen. Einige Arbeiten im Innenbereich sowie an der Außenanlage müssen noch gemacht werden“, erzählt Wolfgang Bergner, der Gesamtleiter des CJD (Christliches Jugenddorfwerk Deutschlands) Berlin-Brandenburg, der neue Betreiber der Kita. „Doch nachdem der größte Teil nun geschafft ist, wollten wir nicht länger mit der Eröffnung warten.“ Aktuell bieten die Räumlichkeiten Platz für 50 Kinder, 29 davon sind bereits belegt. „Wenn die Bauarbeiten abgeschlossen sind, können wir hier 148 Kinder aufnehmen“, so Bergner.
Das Gebäude in der Scheelestraße 83 beherbergte auch schon früher eine Kita. 2015 zog sich der damalige Betreiber, Outlaw Kinder- und Jugendhilfe gGmbH, jedoch zurück, weil die Sanierungskosten zu hoch waren. Anschließend stand das Gebäude leer. 2017 hat dann das CJD Berlin-Brandenburg den Betrieb übernommen. „Wir haben ein altes Gebäude mit neuem Leben gefüllt“, sagt der CJD-Gesamtleiter sichtlich stolz. Es ist bereits die sechste Kita, die der gemeinnützige, diakonische Träger neben einem Hort in Berlin betreibt.
Das Gebäude aus den frühen 70gern musste grundsaniert werden. „Jetzt ist hier alles nach den neuesten Standards“, erzählt der Bauleiter, der bei der feierlichen Einweihung dabei war. Die Baumaßnahmen haben insgesamt rund 1,7 Millionen Euro gekostet. Eine Million kam aus den Fördermitteln des Senats, der Rest aus Eigenmitteln des Trägers.
Der Baubeginn war im April 2017, das Ende der Sanierung ist für Juni 2018 geplant. „Im Inneren ist schon fast alles fertig. In zwei Wochen fangen wir mit der Außenanlage an“, erzählt der Bauleiter.
Auch Carolina Böhm (SPD), Bezirksstadträtin für Jugend und Gesundheit, war bei der Feier anwesend. Sie freut sich besonders darüber, dass so kurz nach der Eröffnung der Kita in der Wedellstraße wieder neue Kitaplätze im Bezirk geschaffen werden konnten: „Der Kitaausbau nimmt an Fahrt auf, wir wachsen mit der wachsenden Stadt mit.”
Bereits jetzt können Eltern ihre Kinder auf die Warteliste der Kita setzen lassen. „Doch leider können wir nicht alle Anfragen positiv beantworten, da wir auf eine gute Altersmischung achten müssen“, erklärt Bergner. Die Kita-Leitung freue sich aber auch über Anfragen von Erzieherinnen und Erzieher, es seien noch einige Stellen sowohl in Voll- als auch in Teilzeit offen.
(eb)













Symbolbild: Der unvergessene "Zick-Zack-Radweg" in der Leo-Baeck-Straße in Zehlendorf (2018). | Foto: Baumann[/caption]
Der ADFC will’s wissen: Bis zum 30. November können Radfahrerinnen und Radfahrer bewerten, wie fahrradfreundlich Berlin ist.
Wie ist der Zustand der Radwege? Wie viel wird fürs Radfahren schon getan? Macht Radfahren Spaß oder ist es eher Stress? Wie bewerten die Menschen das Fahrradklima in Berlin? „Die Ergebnisse zeigen, wo Berlin beim Radverkehr wirklich steht und wo noch nachgebessert werden muss. Wir rufen alle Radfahrerinnen und Radfahrer dazu auf, bei der großen Umfrage mitzumachen“, sagt Marlene Alber, Politische Referentin des ADFC Berlin. Die Erhebung wird seit 2012 alle zwei Jahre durchgeführt und vom Bundesverkehrsministerium gefördert. Im Jahr 2024 beteiligten sich rund 213.000 Menschen in über 1000 Orten in Deutschland. Das bundesweite Ranking der fahrradfreundlichsten Städte und weitere Ergebnisse der Befragung werden im Frühjahr 2027 vorgestellt.
Zum ersten Mal widmet der ADFC Kindern und Jugendlichen eine eigene Umfrage im ADFC-Fahrradklima-Test. Was brauchen junge Menschen, um selbstständig mit dem Rad unterwegs zu sein? Die Umfrage soll zeigen, was beim Radfahren gut funktioniert, was Schwierigkeiten macht und was sich verändern muss, damit Kinder und Jugendliche gerne oder überhaupt auf das Fahrrad steigen.
Wie sicher fühlt sich Radfahren an? Sind die Radwege breit genug und in einem guten Zustand? Wie häufig wird das Fahrrad genutzt? Die Online-Befragung zum ADFC-Fahrradklima-Test besteht aus 27 Fragen, dauert rund zehn Minuten und läuft bis zum 30. November 2026.
Infos zum ADFC Fahrrad Klima Test: