
Das Bezirksamt hat der Spielhalle den Betrieb untersagt. Nun gibt es einen Vor-Ort-Termin mit dem Gericht. Foto: Grützner
Hinsichtlich des Rechtsstreits um die Spielhalle am Hindenburgdamm 87 musste der Bezirk Steglitz-Zehlendorf eine erste Schlappe hinnehmen, teilte Bezirksstadtrat Norbert Schmidt (CDU) am Mittwoch dem Stadtplanungsausschuss mit. Das Bezirksamt hatte dem Betreiber der Spielhalle den Betrieb untersagt, ein Antrag bei Gericht sei aber nicht erfolgreich gewesen, so Schmidt. Nun gebe es am 18. April einen Vor-Ort-Termin mit dem Gericht. Schmidt zeigte sich zuversichtlich, dann mehr Erfolg zu haben.
Der Bezirk beruft sich auf das Berliner Spielhallen-Gesetz, das besagt, dass es einen Mindestabstand zwischen zwei Spielhallen von 500 Metern geben muss. Am Hindenburgdamm ist ein weiteres Casino nur 200 Meter entfernt.
Auch bei einer zweiten Spielhalle gibt es eine gerichtliche Auseinandersetzung mit dem Bezirk. Eine Videothek an der Osdorfer Straße soll in ein Casino umgewandelt werden, was das Bezirksamt untersagte. Dagegen setzt sich der Betreiber nun zur Wehr.
(go)












Foto: Haus der Jugend Zehlendorf[/caption]
Jugendliche zwischen 15 und 27 Jahren können vom 19. Bis 23. Oktober an einer Fahrt nach Krakau und zu den Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau teilnehmen. Interessierte können sich bis zum 22. Juni anmelden.
In einem gemeinsamen Projekt wollen vier Steglitz-Zehlendorfer Jugendeinrichtungen ein „starkes Zeichen für die Stärkung der Erinnerungskultur und die Förderung der Gedenkstättenpädagogik“ setzen. Vom 19. Oktober bis 23. Oktober findet eine Bildungsfahrt nach Krakau statt, bei der die Teilnehmenden die historischen Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau besuchen sowie eine Stadtführung in Krakau erleben werden.
Zielgruppe sind Jugendliche im Alter von 15 bis 27 Jahren, die durch diese Reise nicht nur wertvolles Wissen über die Geschichte des Holocaust erlangen, sondern auch die Möglichkeit erhalten, sich aktiv mit den Themen Erinnerung, Verantwortung und Zivilcourage auseinanderzusetzen.
Geplant sind zwei Exkursionen mit fachkundigen Führungen in das Auschwitz Stammlager sowie Auschwitz-Birkenau mit der Chance auf tiefe Einblicke in die Geschichte und die Auswirkungen des Holocaust. In Krakau steht eine Stadtführung auf dem Programm, bei der die Teilnehmenden mehr über die kulturellen und historischen Hintergründe der Stadt und die jüdische Community erfahren.
Wichtig: die Anmeldefrist endet am 22. Juni. Alle Infos:
Spielhallen und Casinos sind Brutstätten der Krminaltät.