
Mit einem Fest startet die Ladenstraße in die Zukunft, die irgendwann einmal so aussehen soll. Visualisierung: Onkel Tom Kiez
Mit einem Fest am Sonnabend, 24. August, will die Ladenstraße im U-Bahnhof Onkel Toms Hütte in die Zukunft starten. Von 11 bis 17 Uhr werden sich in der Noch-Baustelle die Vorboten dieser neuen Zukunft präsentieren. So wird im ehemligen Schlecker das Kreativnetz Neukölln „Berliner Stücke“ vorstellen: handgemachte Möbel, Mode für Kinder und Erwachsene, Wohnaccessoires, Spielzeug und Kunst von mehr als 30 Berliner Designern.
Die Themen Mode und Design sollen zu einem wichtigen Thema in der Ladenstraße werden, teilt der Projektträger des „Zukunftskiezes“, das aha büro für zukunftsfähige Entwicklung und Kommunikation GbR, mit. So hätten sich einige Designer entschlossen nach einer Zwischennutzung auch weiterhin in den angemieteten Räumen zu bleiben, zudem gebe es weitere Gespräche mit Interessierten, die nachhaltige Mode und Produkte anbieten.
Ein zweiter großer Schwerpunkt ist die Elektromobilität. Am Festtag werden Urban E und Lautlos-durch-Deutschland Elektrozweiräder präsentieren. Wer noch nie auf einem Elektrofahrrad oder Pedelec gesessen hat, kann dies an diesem Tag ausprobieren. Zudem lädt die Kunsthochschule Weißensee zu einer Ausstellung über die mobile Zukunft ein. Diese Angebote sollen einen kleinen Vorgeschmack geben auf den Fahrrad- und Mobilitätsladen, der in die Ladenstraße ziehen soll.
Im ehemaligen Confisserie-Laden bietet eine Ladengemeinschaft handwerklich gefertigte regionale und internationale Leckereien. Vor der Ladenstraße ist ein Spezialitätenmarkt aufgebaut.
Was ist ein Fest ohne Musik? Auf einer Bühne am Eingang Riemeisterstraße gibt es Musik für jeden Geschmack, von Chansons, Jazz und Jive bis Rock’n’Roll, Reggae, Salsa und Disco. Die Kinder können sich beim Mitmach-Zirkus austoben.
(sn)












Foto: Haus der Jugend Zehlendorf[/caption]
Jugendliche zwischen 15 und 27 Jahren können vom 19. Bis 23. Oktober an einer Fahrt nach Krakau und zu den Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau teilnehmen. Interessierte können sich bis zum 22. Juni anmelden.
In einem gemeinsamen Projekt wollen vier Steglitz-Zehlendorfer Jugendeinrichtungen ein „starkes Zeichen für die Stärkung der Erinnerungskultur und die Förderung der Gedenkstättenpädagogik“ setzen. Vom 19. Oktober bis 23. Oktober findet eine Bildungsfahrt nach Krakau statt, bei der die Teilnehmenden die historischen Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau besuchen sowie eine Stadtführung in Krakau erleben werden.
Zielgruppe sind Jugendliche im Alter von 15 bis 27 Jahren, die durch diese Reise nicht nur wertvolles Wissen über die Geschichte des Holocaust erlangen, sondern auch die Möglichkeit erhalten, sich aktiv mit den Themen Erinnerung, Verantwortung und Zivilcourage auseinanderzusetzen.
Geplant sind zwei Exkursionen mit fachkundigen Führungen in das Auschwitz Stammlager sowie Auschwitz-Birkenau mit der Chance auf tiefe Einblicke in die Geschichte und die Auswirkungen des Holocaust. In Krakau steht eine Stadtführung auf dem Programm, bei der die Teilnehmenden mehr über die kulturellen und historischen Hintergründe der Stadt und die jüdische Community erfahren.
Wichtig: die Anmeldefrist endet am 22. Juni. Alle Infos: