
Auszubildende an der Peter-Lennè-Schule in Zehlendorf fertigten ein Peace-Symbol aus Blumen. Foto: Tobias-Rücker
Mehr als 100 Auszubildende der Floristik fertigten anlässlich des Tages der Ausbildung in vier deutschen Städten ein überdimensionales, farbenfrohes Peace-Symbol aus Blumen. In Berlin fertigten 30 Azubis der Peter-Lenné-Schule – OSZ Natur und Umwelt Zehlendorf live vor Publikum ein Peace-Zeichen aus mehr als 1.000 Rosen, Gerbera, Hortensien, Chrysanthemen und Anthurien. Kulisse des Nachwuchsprojektes war das „Kranzler Eck“ am Kurfürstendamm. Die Besucher konnten die Entstehung der farbenprächtigen Blumeninstallation bestaunen und sich über bunte Luftballons und Blumen freuen.
In diesem Jahr standen aktuelle Weltgeschehnisse wie die Flüchtlingsintegration und die Terroranschläge der vergangenen Monate im Fokus des Ausbildungstages. Im November 2015 ging das Video eines französischen Nachrichtensenders um die Welt: Ein Vater versucht seinem kleinen Sohn vor laufender Kamera die Angst nach den schrecklichen Anschlägen von Paris mit den Sätzen „Sie haben vielleicht Waffen, aber wir haben Blumen“ und „Schau, jeder legt Blumen nieder – Blumen sind da, um uns zu beschützen“ zu nehmen. Diesen symbolischen Gedanken haben Azubis aus Bayreuth, Trier, Berlin und Hamburg mit einem Peace-Symbol aus Blumen floristisch interpretiert und so ein Zeichen für den Frieden gesetzt.
Bei den Aktionen wurden zudem die Kreativität und Handwerkskunst des Ausbildungsberufes Florist demonstriert. Unterstützung bekamen die Azubis von Jürgen Herold, dem Deutschen Meister der Floristen 2012, und Floristmeister Nicolaus Peters. Beide sind Mitglieder von „Fleurops Jungen Wilden“, einem Team aus international tätigen Floral-Designern, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, das Kulturgut Blume wieder ins allgemeine Bewusstsein zu rücken, junge Menschen für den Beruf des Floristen zu begeistern und sich aktiv für die Nachwuchsförderung einzusetzen. „Uns liegt das Nachwuchsengagement sehr am Herzen. Kreativberufe leben von neuen Ansätzen, die vor allem durch die frischen Ideen neuer Generationen entstehen. Zum Tag der Ausbildung geben wir den Azubis eine repräsentative Bühne auf der sie – zusammen mit den blumigen Kunstwerken – über sich hinauswachsen können“, so Ilka Siedenburg von „Fleurops Jungen Wilden“.
(sn)












Symbolbild: Der unvergessene "Zick-Zack-Radweg" in der Leo-Baeck-Straße in Zehlendorf (2018). | Foto: Baumann[/caption]
Der ADFC will’s wissen: Bis zum 30. November können Radfahrerinnen und Radfahrer bewerten, wie fahrradfreundlich Berlin ist.
Wie ist der Zustand der Radwege? Wie viel wird fürs Radfahren schon getan? Macht Radfahren Spaß oder ist es eher Stress? Wie bewerten die Menschen das Fahrradklima in Berlin? „Die Ergebnisse zeigen, wo Berlin beim Radverkehr wirklich steht und wo noch nachgebessert werden muss. Wir rufen alle Radfahrerinnen und Radfahrer dazu auf, bei der großen Umfrage mitzumachen“, sagt Marlene Alber, Politische Referentin des ADFC Berlin. Die Erhebung wird seit 2012 alle zwei Jahre durchgeführt und vom Bundesverkehrsministerium gefördert. Im Jahr 2024 beteiligten sich rund 213.000 Menschen in über 1000 Orten in Deutschland. Das bundesweite Ranking der fahrradfreundlichsten Städte und weitere Ergebnisse der Befragung werden im Frühjahr 2027 vorgestellt.
Zum ersten Mal widmet der ADFC Kindern und Jugendlichen eine eigene Umfrage im ADFC-Fahrradklima-Test. Was brauchen junge Menschen, um selbstständig mit dem Rad unterwegs zu sein? Die Umfrage soll zeigen, was beim Radfahren gut funktioniert, was Schwierigkeiten macht und was sich verändern muss, damit Kinder und Jugendliche gerne oder überhaupt auf das Fahrrad steigen.
Wie sicher fühlt sich Radfahren an? Sind die Radwege breit genug und in einem guten Zustand? Wie häufig wird das Fahrrad genutzt? Die Online-Befragung zum ADFC-Fahrradklima-Test besteht aus 27 Fragen, dauert rund zehn Minuten und läuft bis zum 30. November 2026.
Infos zum ADFC Fahrrad Klima Test: