Wenn der Malteser zweimal klingelt

Wenn der Malteser zweimal klingelt

Plakatübersicht, Quelle: Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit, Pflege und Gleichstellung.

„Präventive Hausbesuche“ nennt sich das Angebot des Malteser Hilfsdienstes für ältere Menschen. Das Ziel ist, der Vereinsamung Hochbetagter entgegenzuwirken.

Zielgruppe sind Menschen ab 70 Jahren. Senioren der Berliner Modellregionen, darunter auch Lankwitz, erhalten ein persönliches Anschreiben, das über das kostenlose und freiwillige Angebot informiert und dazu einlädt, ein persönliches Gespräch zu vereinbaren. Die Gespräche finden meist zu Hause statt, können aber auch in Cafés, in Nachbarschaftszentren oder Senioren-Freizeiteinrichtungen durchgeführt werden.

Die Idee dahinter: Der Bedarf nach Hilfe und Unterstützung soll erkannt werden, noch bevor er entsteht. Die Präventiven Hausbesuche sollen Seniorinnen und Senioren frühzeitig mit Informationen versorgen, um vorbeugend Maßnahmen treffen zu können und ein selbstbestimmtes Leben bis ins hohe Alter zu ermöglichen.

Oft ist es betagten Männern und Frauen nicht bewusst, welche Hilfen, Vernetzungsangebote und Aktivitäten es für Menschen ihrer Altersgruppe gibt. Die Hausbesuche sollen hier Wissen vermitteln und dazu ermuntern, die vorhandenen Strukturen auch zu nutzen. Pflegeheimaufnahmen oder Pflegebedürftigkeit sollen verzögert oder sogar vermieden, die Lebensqualität insgesamt verbessert werden.

Die Präventiven Hausbesuche sind bisher auf einige Bezirke begrenzt, das Pilotprojekt soll aber nach und nach ausgeweitet werden. Das Angebot wird gefördert durch die Gesundheitsverwaltung.

Der Malteser Hilfsdienst ist mit über einer Million Mitgliedern einer der großen caritativen Dienstleister in Deutschland. Die katholische Hilfsorganisation wurde 1953 durch den Malteserorden und den Deutschen Caritasverband gegründet. Der christliche Dienst am Bedürftigen steht im Mittelpunkt der Arbeit.

Alle Infos: https://www.malteser-berlin.de/angebote-und-leistungen/berliner-hausbesuche.html

Daniela von Treuenfels

 

 

 

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Kinder- und Jugendhaushalt 2026

[caption id="attachment_103362" align="aligncenter" width="300"] Grafik: Kinder- und Jugendbüro[/caption]
 
 

Ab sofort können wieder alle Kinder und Jugendlichen von sechs bis 21 Jahren, die eine Schule in Steglitz-Zehlendorf besuchen oder hier wohnen, ihre Vorschläge und Ideen für den Bezirk beim Kinder- und Jugendhaushalt einreichen.

Insgesamt stehen 5.000 € zur Verfügung. Zwei Vorschläge für Schulhöfe können jeweils bis zu 300 erhalten und 8 Vorschläge für Jugendclubs, Parks, Straßen, Plätze usw. können jeweils bis zu 550 € bekommen.

Bis einschließlich 14. Juni können die Vorschläge per Mail, Messengerdienst oder Instagram sowie über die Homepage des Kinder- und Jugendbüros eingereicht werden.

Die Entscheidung darüber, welche Projekte im Bezirk umgesetzt werden, erfolgt vom 22. bis 24. Juni im Rahmen einer bezirksweiten Onlineabstimmung auf der Webseite. Abstimmungsberechtigt sind nur junge Menschen zwischen sechs und 21 Jahren.

Alle Infos: https://www.kijubsz-berlin.de/kijub/projekte/kinder-und-jugendhaushalt/

pm/dt

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