Gute Laune bei allen Beteiligten: Am Freitag stellten Alexander Harnisch, Architekt Dominik Krohm und Bezirksstadtrat Norbert Schmidt (von links) vor. Foto: Gogol

36 Millionen Euro investiert der Projektentwickler Diamona & Harnisch derzeit im Ortsteil Schlachtensee. Zwischen Matterhornstraße und Kirchblick entsteht das „Schlachtensee Carré“, eine Wohnanlage mit fünf Stadthäusern, die ab Ende 2015/Anfang 2016 72 Familien ein neues Zuhause bieten soll. 80 Tiefgaragenstellplätze inklusive.

Anlässlich der Erteilung der Baugenehmigung hatte der Projektentwickler am Freitag zur Vorstellung des Projektes eingeladen.

Die fünf Stadthäuser orientieren sich an herrschaftlichen Palaisanlagen des 19. Jahrhunderts, so Architekt Dominik Krohm. Herzstück wird eine grüne Mitte als kommunikatives Zentrum sein. In den Häusern entstehen unterschiedliche Wohnungen, vom 60 Quadratmeter großem Appartement bis hin zum 220 Quadratmeter großen Penthouse. Die Bewohner der Erdgeschosswohnungen werden einen Garten erhalten.

Zwischen den Häusern soll eine grüne Mitte entstehen. Visualisierun: Diamona & Harnisch

Fünf Stadthäuser werden  zwischen Matterhornstraße und Kirchlich errichtet. Visualisierung: Diamona & Harnisch

Vier Grundstücke hat Diamona & Harnisch für das Carré gekauft – insgesamt 10.500 Quadratmeter. Den alten „70-er Jahre Betonklötzen“, die dem Carré bereits weichen mussten, weinte vor Ort keiner eine Träne nach. Wie „ein Teller bunte Knete“ sei das Areal hier gewesen, alles irgendwie zusammengewürfelt, fand der Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung, Norbert Schmidt (CDU). Er freute sich, dass dieses Areal nun einheitlich entwickelt wird. Der „architektonisch gelungene“ Neubau werde „ortsteilprägend“, war er sich sicher. Man schaffe etwas, „womit sich die Nachbarn und der gesamte Ort identifizieren können“, war auch Krohm überzeugt, der bereits unter anderem beim „Königsquartier“ für Diamona & Harnisch tätig war. „Wohltuend für die Augen“, werde das Schlachtensee-Carré, fand auch Alexander Harnisch, Geschäftsführer des Projektentwicklers.

Die Abrissarbeiten sind in Gange. Foto: Gogol

Es sei heute gar nicht mehr so selbstverständlich, eine Baugenehmigung zu erhalten, erklärte Harnisch, warum man diesen Anlass gewählt habe, um das Projekt vorzustellen. Er bedankte sich ausdrücklich beim Bezirksstadtrat, dass bei diesem Projekt alles so reibungslos gelaufen sei. In Richtung Landespolitik sagte er, dass er sich klare Vorgaben wünsche, schließlich sei Wohnungsbau in Berlin doch gewünscht, wenn auch, wie er zugeben müsste, nicht unbedingt solch hochpreisige Wohnungen, wie sie an der Matterhornstraße entstehen werden. Der Quadratmeter kostet zwischen 4.300 und 6.300 Euro.

Die Abrissarbeiten sind im Gange, Baubeginn soll im Frühjahr sein.

(go)