Am Donnerstag, 6. Dezember, eröffnen die in der Bezirksverordnetenversammlung Steglitz-Zehlendorf vertretenen Parteien gemeinsam um 14 Uhr einen „Polit-Laden“ in der Thermometersiedlung.
Dazu erklären Cornelia Seibeld, MdA (CDU), Irene Köhne, MdA (SPD), Norbert Schellberg, Kreisvorsitzender Bündnis 90/Die Grünen und Alf Jarosch, Gebietsbeauftragter Steglitz-Zehlendorf der Piratenpartei gemeinsam:
„Wir wollen die Politik näher an die Bürgerinnen und Bürger bringen. Mit dem gemeinsamen Büro wollen wir auch zeigen, dass die demokratischen Parteien für ein gutes Projekt zusammenarbeiten können. Unser Ziel ist es, die Probleme im sozialen Brennpunkt der Thermometersiedlung direkt mit den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort zu besprechen, unsere Themen und Vorschläge zu präsentieren und als Ansprechpartner für politische Anliegen zur Verfügung zu stehen. Wir schauen hin und hören zu – das ist unser Anspruch.“
Der Polit-Laden wird ab Januar zunächst für ein halbes Jahr in einem leerstehenden Laden von allen Parteien gemeinsam betrieben. Mindestens an vier Tagen in der Woche soll ein Ansprechpartner vo Ort sein. Sprechstunden werden angeboten von Mitgliedern des Abgeordnetenhauses, der Bezirksparteien und -fraktionen, sowie Vertretern aus dem
Bezirksamt. Außerdem können Bürgerinitiativen oder lokale Gruppen das Büro für ihre Sitzungen nutzen. „Wir freuen uns, dieses Experiment zu starten. Es ist der erste Versuch einer Bürogemeinschaft aller in der BVV vertretenen Parteien. Wir sind gespannt, wie die Bürgerinnen und Bürger das Angebot annehmen“, so die Politiker.












Symbolbild: Der unvergessene "Zick-Zack-Radweg" in der Leo-Baeck-Straße in Zehlendorf (2018). | Foto: Baumann[/caption]
Der ADFC will’s wissen: Bis zum 30. November können Radfahrerinnen und Radfahrer bewerten, wie fahrradfreundlich Berlin ist.
Wie ist der Zustand der Radwege? Wie viel wird fürs Radfahren schon getan? Macht Radfahren Spaß oder ist es eher Stress? Wie bewerten die Menschen das Fahrradklima in Berlin? „Die Ergebnisse zeigen, wo Berlin beim Radverkehr wirklich steht und wo noch nachgebessert werden muss. Wir rufen alle Radfahrerinnen und Radfahrer dazu auf, bei der großen Umfrage mitzumachen“, sagt Marlene Alber, Politische Referentin des ADFC Berlin. Die Erhebung wird seit 2012 alle zwei Jahre durchgeführt und vom Bundesverkehrsministerium gefördert. Im Jahr 2024 beteiligten sich rund 213.000 Menschen in über 1000 Orten in Deutschland. Das bundesweite Ranking der fahrradfreundlichsten Städte und weitere Ergebnisse der Befragung werden im Frühjahr 2027 vorgestellt.
Zum ersten Mal widmet der ADFC Kindern und Jugendlichen eine eigene Umfrage im ADFC-Fahrradklima-Test. Was brauchen junge Menschen, um selbstständig mit dem Rad unterwegs zu sein? Die Umfrage soll zeigen, was beim Radfahren gut funktioniert, was Schwierigkeiten macht und was sich verändern muss, damit Kinder und Jugendliche gerne oder überhaupt auf das Fahrrad steigen.
Wie sicher fühlt sich Radfahren an? Sind die Radwege breit genug und in einem guten Zustand? Wie häufig wird das Fahrrad genutzt? Die Online-Befragung zum ADFC-Fahrradklima-Test besteht aus 27 Fragen, dauert rund zehn Minuten und läuft bis zum 30. November 2026.
Infos zum ADFC Fahrrad Klima Test:
Ich denke mal das ist eine gute Sache.Wir sehen uns dort bestimmt.