Seit dem 1. Juni gehört die Domäne Dahlem zum deutschlandweiten Marktschwärmer-Netzwerk. Das Ziel des Netzwerks ist es, regionale Erzeuger und Käufer zusammenzubringen – ganz nach dem Motto: „Gib deinem Bauern die Hand“.
„Marktschwärmer“ ist eine Onlineplattform für die Direktvermarktung von Produkten aus regionalen Betrieben. Darüber können Konsumenten, die bewusst ihre Lebensmittel aus dem Umland beziehen möchten, Bestellungen an die Erzeuger und Landwirte aufgeben und diese dann persönlich in einer „Schwärmerei“ in ihrer Nähe abholen. Das hat den Vorteil, dass nur die bestellten Lebensmittel geliefert werden. Es entstehen keine unnötigen Transport- und Kühlkosten. Außerdem wird so die Verschwendung von verderblichen Waren vermieden. Die Domäne Dahlem ist jetzt eine der Berliner Schwärmereien.
Die regionale Vielfalt soll durch das Projekt nachhaltig gestärkt und die Städter besser mit frischen, saisonalen Lebensmitteln versorgt werden. Denn „immer mehr Menschen wollen wissen, was in ihren Lebensmitteln steckt, wo sie herkommen und wer sie herstellt. Was liegt da näher, als die Erzeuger während des Einkaufs einfach persönlich danach zu fragen? Die Marktschwärmer-Idee macht’s möglich“, erklärt Sonja Schade vom Bioland-Gartenbau der Domäne Dahlem.
Der Bioland-Gartenbau wird der Gastgeber der neuen Schwärmerei sein. Der Betrieb ist seit über 20 Jahren auf dem Landgut ansässig und baut dort Kräuter, Gemüse, Beerenfrüchte sowie Feldfutter für die Tiere der Domäne an.
Der „Schwärmerei-Markt“ in der Domäne Dahlem, bei dem die Käufer ihre Bestellungen abholen können, findet immer donnerstags 16 bis 18 Uhr statt. Dort können die Konsumenten aber eben nicht nur ihre Waren abholen, sondern auch mit den Erzeugern ins Gespräch kommen. Alle Fragen rund um die Herkunft der Produkte können so ganz einfach vor Ort beantwortet werden.
Die Idee eines Direktvertriebes von regionalen Lebensmitteln an den Konsumenten entstand 2010 in Frankreich. Zwischen 2013 und 2014 folgten Großbritannien, Belgien, Spanien, Italien und Deutschland dem Beispiel und gründeten eigene Netzwerke. Das deutsche Marktschwärmer-Netzwerk ist ein selbstständiger Teil des europäischen Netzwerks.
(sn)













Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Die Hallenbäder öffnen, am Wannsee stehen wieder Faß-Saunen. Auch das Stadtbad Schöneberg geht wieder in Betrieb.
Derzeit öffnen nach und nach 25 Hallenbäder für die Öffentlichkeit. Das frisch sanierte Stadtbad Schöneberg steht ab dem 9. September wieder zur Verfügung. Da die Bäderbetriebe dieses Jahr ihr 30-jähriges Jubiläum feiern, erhält am Eröffnungstag jeder 30. Badegast an der Kasse vor Ort freien Eintritt.
Das Bad war zuvor seit Anfang 2024 teilsaniert worden: Die Technik wurde erneuert und die Heizungsanlage. Auch Teile der Fassade wurden saniert und die Becken neu gefliest. Die Arbeiten kosteten 14,5 Millionen Euro.
Da das Personal jetzt in den Hallenbädern benötigt wird, weil dort mit Schuljahresbeginn das Schulschwimmen startet, schließen nach und nach die 14 Sommerbäder. Das Strandbad Wannsee hat bis zum 13. September geöffnet, das Sommerbad am Insulaner bis zum 11. September.
Das Strandbad bleibt zum Sonnenbaden und Saunieren noch bis zum 04. Oktober geöffnet. Zwei Fass-Saunen mit 85°C und 95°C stehen hierfür zur Verfügung. Im regulären Eintrittspreis ist die Nutzung der Strandkörbe mit inbegriffen. Wer das Sauna-Angebot mit nutzen will, zahlt am Eingang für eine Sauna-Tageskarte 11,50 Euro. Öffnungszeiten: in der Woche von 12 bis 18 Uhr und am Wochenende von 10-18 Uhr. Die Tickets fürs Sonnenbaden und Saunieren sind direkt an der Kasse vor Ort erhältlich.
Einen Gesamtüberblick über alle offenen Bäder mit ihren jeweiligen Öffnungszeiten nach Tagen sortiert gibt es