Mit zwei gemeinschaftlichen Anträgen wollen alle vier in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Steglitz-Zehlendorf vertretenen Parteien verhindern, dass ein zweiter Ausgang für den S-Bahnhof Zehlendorf gegen eigene Wünsche am Teltower Damm errichtet wird.
Wie der Tagesspiegel Anfang der Woche berichtete, sollen sich Senat und S-Bahn darauf verständigt haben, dass der lange erhoffte zweite Zu- und Ausgang unterhalb der Brücke entstehen soll – also genau an der schmalsten Stelle.
„Der geplante Ausgang zum Teltower Damm unterhalb der Brücke stellt eine Gefahr dar. Die Unterführung ist ein Nadelöhr und wird von vielen Fußgängern und Radfahrern genutzt. Der Ausgang schafft ein unkalkulierbares Gefährdungspotenzial“, begründen die Fraktionen ihren Antrag und empfehlen dem Bezirksamt mit einem zweiten Antrag sich bei den zuständigen Stellen dafür einzusetzen, dass der Zugang stattdessen zum Postplatz und zur Machnower Straße hin eingerichtet wird. Dieser Ausgang schaffe „eine direkte Verbindung zu diversen Schulen und Einzelhändlern“.
Diese vom Bezirk favorisierte Variante soll in der Vorplanung aber von der Senatsverwaltung für Verkehr aus Kostengründen verworfen worden sein.
Der zweite S-Bahn-Zugang soll im Zuge der Sanierung der S-Bahntrasse und der Erneuerung der S-Bahnbrücke erfolgen. Derzeit berät die Bahn über eine Provisorium, das errichtet wurde, nachdem im September 2010 ein Tieflader dort stecken geblieben war.
(go)













Foto: Haus der Jugend Zehlendorf[/caption]
Jugendliche zwischen 15 und 27 Jahren können vom 19. Bis 23. Oktober an einer Fahrt nach Krakau und zu den Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau teilnehmen. Interessierte können sich bis zum 22. Juni anmelden.
In einem gemeinsamen Projekt wollen vier Steglitz-Zehlendorfer Jugendeinrichtungen ein „starkes Zeichen für die Stärkung der Erinnerungskultur und die Förderung der Gedenkstättenpädagogik“ setzen. Vom 19. Oktober bis 23. Oktober findet eine Bildungsfahrt nach Krakau statt, bei der die Teilnehmenden die historischen Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau besuchen sowie eine Stadtführung in Krakau erleben werden.
Zielgruppe sind Jugendliche im Alter von 15 bis 27 Jahren, die durch diese Reise nicht nur wertvolles Wissen über die Geschichte des Holocaust erlangen, sondern auch die Möglichkeit erhalten, sich aktiv mit den Themen Erinnerung, Verantwortung und Zivilcourage auseinanderzusetzen.
Geplant sind zwei Exkursionen mit fachkundigen Führungen in das Auschwitz Stammlager sowie Auschwitz-Birkenau mit der Chance auf tiefe Einblicke in die Geschichte und die Auswirkungen des Holocaust. In Krakau steht eine Stadtführung auf dem Programm, bei der die Teilnehmenden mehr über die kulturellen und historischen Hintergründe der Stadt und die jüdische Community erfahren.
Wichtig: die Anmeldefrist endet am 22. Juni. Alle Infos: