Der Til Schweiger-Film „Honig im Kopf“ über den demenzkranken Amandus (Dieter Hallervorden) und seine Enkelin Tilda (Emma Schweiger) hat sich seit seiner Weltpremiere im Dezember 2014 zu einem Kassenschlager entwickelt. Nun hat René Heinersdorff den aktuellen Stoff nach einer Vorlage von Florian Battermann für die Bühne adaptiert. Die Uraufführung findet am 18. Juni im Berliner Schlosspark Theater statt.
Das Mädchen Tilda und ihr Opa Amandus haben eine sehr enge Verbindung. Als Amandus, der an Alzheimer erkrankt ist, nach dem Tod seiner Frau zusehends abbaut, nimmt ihn Tildas Familie bei sich auf. Doch seine Krankheit stellt Tildas Eltern Niko und Sarah auf manch harte Probe, zumal beide sehr mit sich und ihrer Arbeit beschäftigt sind und auch in ihrer Ehe nicht alles rund läuft. Allein Tilda schafft es, ihrem Opa mit Verständnis zu begegnen. Als Niko seinen Vater in seiner Verzweiflung in einem Heim anmelden will, entführt Tilda Amandus kurzerhand auf eine abenteuerliche Reise nach Venedig – die Stadt, in der er einst so glücklich gewesen ist …
„Es gibt viele Filmstoffe, die auf der Bühne Furore gemacht haben. Ich kann mir vorstellen, dass man auch mit dem ‚Honig‘ nicht nur kleckern, sondern sogar klotzen kann“, ist Dieter Hallervorden überzeugt.
Die Bühnenadaption von „Honig im Kopf“ arbeitet mit nur vier Mitwirkenden. Der aus dem Fernsehen und von der Theaterbühne bekannte Achim Wolff übernimmt die Rolle des demenzkranken Großvaters Amandus. Der Entertainer, Schauspieler und Sänger Karsten Speck spielt seinen Sohn Niko und Astrid Kohrs dessen Ehefrau Sarah. Die Enkeltochter Tilda wird von der jungen Schauspielerin Nastassja Revvo verkörpert. Achim Wolff und Astrid Kohrs sind dem Publikum des Berliner Schlosspark Theaters schon durch zahlreiche Stücke bekannt, während Karsten Speck und Nastassja Revvo zum ersten Mal auf der Traditionsbühne stehen werden.
Die Regie wird vom Düsseldorfer René Heinersdorff übernommen, der nicht nur als Regisseur, sondern auch als Schauspieler, Autor und Theaterdirektor tätig ist. Die Ausstattung übernimmt Stephan von Wedel, der bereits mehrfach sehr erfolgreich am Schlosspark Theater gearbeitet hat.
Die Produktion entsteht in Kooperation mit dem Theater an der Kö, Düsseldorf, und der Komödie am Altstadtmarkt, Braunschweig. Ab September 2016 wird die Inszenierung von René Heinersdorff auch in Braunschweig, Düsseldorf und Köln zu sehen sein sowie deutschlandweit auf Tournee gehen. –
Der Vorverkauf für die Berliner Vorstellungen läuft bereits.
(sn)













Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Die Hallenbäder öffnen, am Wannsee stehen wieder Faß-Saunen. Auch das Stadtbad Schöneberg geht wieder in Betrieb.
Derzeit öffnen nach und nach 25 Hallenbäder für die Öffentlichkeit. Das frisch sanierte Stadtbad Schöneberg steht ab dem 9. September wieder zur Verfügung. Da die Bäderbetriebe dieses Jahr ihr 30-jähriges Jubiläum feiern, erhält am Eröffnungstag jeder 30. Badegast an der Kasse vor Ort freien Eintritt.
Das Bad war zuvor seit Anfang 2024 teilsaniert worden: Die Technik wurde erneuert und die Heizungsanlage. Auch Teile der Fassade wurden saniert und die Becken neu gefliest. Die Arbeiten kosteten 14,5 Millionen Euro.
Da das Personal jetzt in den Hallenbädern benötigt wird, weil dort mit Schuljahresbeginn das Schulschwimmen startet, schließen nach und nach die 14 Sommerbäder. Das Strandbad Wannsee hat bis zum 13. September geöffnet, das Sommerbad am Insulaner bis zum 11. September.
Das Strandbad bleibt zum Sonnenbaden und Saunieren noch bis zum 04. Oktober geöffnet. Zwei Fass-Saunen mit 85°C und 95°C stehen hierfür zur Verfügung. Im regulären Eintrittspreis ist die Nutzung der Strandkörbe mit inbegriffen. Wer das Sauna-Angebot mit nutzen will, zahlt am Eingang für eine Sauna-Tageskarte 11,50 Euro. Öffnungszeiten: in der Woche von 12 bis 18 Uhr und am Wochenende von 10-18 Uhr. Die Tickets fürs Sonnenbaden und Saunieren sind direkt an der Kasse vor Ort erhältlich.
Einen Gesamtüberblick über alle offenen Bäder mit ihren jeweiligen Öffnungszeiten nach Tagen sortiert gibt es