
Am 19. Oktober wird der neu gemachte Spielplatz am Ahlener Weg in Lichterfelde wiedereröffnet. Foto: Baumann
Der Spielplatz Ahlener Weg Ecke Lippstädter Straße in Lichterfelde wird nach Umbauarbeiten am Freitag, den 19. Oktober wiedereröffnet. Die offizielle Eröffnung findet um 10.30 Uhr statt.
Der neue Spielplatz steht unter dem Motto „Weltall“. Unter anderem verfügt er über zwei Sandspielbereiche für die jüngeren und älteren Kinder, inklusive Schaukel, Kletterelemente und Rutsche samt Spielhäuschen in Raketen-Form. Auch ein Bereich zum Verweilen mit Tischtennisplatte und Sitzbänken für die Jugendlichen der benachbarten berufsbildenden Schule wurde geschaffen. Der Bolzplatz auf dem Spielplatz wurde bereits im letzten Jahr erneuert.
Die Ideen für den neuen Spielplatz steuerten unter anderem Schüler der Giesensdorfer Grundschule mit Unterstützung des Kinder- und Jugendbüros (KiJuB) Steglitz-Zehlendorf in der Planungsphase bei.
Ein Jahr lang haben die Bauarbeiten gedauert. Die Umgestaltung des Spielplatzes wurde mit den Auszubildenden des Garten- und Landschaftsbaus des Bezirks durchgeführt. Die Plangrundlage erstellten die Auszubildenden der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz. Die Gesamtkosten betrugen circa 275.000 Euro. Die Bauleitung hatte der Fachbereich Grünflächen als Eigentümer der 3.435 Quadratmeter großen Fläche.
„Dadurch, dass das vorhandene Verbundpflaster im äußeren Bereich wiederverwendet wurde und das für den inneren Bereich gekaufte neue Material teilweise aus günstigen Restbeständen der GaLa-Bau-Firmen stammte, ist mehr Geld für die Spielgeräte übrig geblieben“, freut sich die zuständige Bezirksstadträtin Maren Schellenberg (Grüne).
Ab nächsten Freitag kann der „Weltall-Spielplatz“ nun endlich wieder bespielt werden.
(eb)












Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Damit auch alles glatt läuft für die Radfahrer, wurde jetzt das Kopfsteinpflaster abgefräst.
Vor gut einem halben Jahr wurde auf dem Tietzenweg zwischen Unter den Eichen und Gardeschützenweg die Fahrradstraße fertiggestellt. Hier haben Radfahrer Vorrang, Kraftfahrzeuge werden als Anlieger weiterhin zugelassen. Radfahrerinnen und Radfahrer dürfen nebeneinander fahren, für alle gilt die Geschwindigkeitsbeschränkung auf maximal 30 km/h. Ausnahmen gelten für Müllfahrzeuge, Rettungswagen sowie für Polizei und Feuerwehr.
Eine Weiterführung der Vorrangstraße für Radfahrer ist ab dem Gardeschützenweg perspektivisch bis zum Hindenburgdamm vorgesehen. Damit Radfahrer in Richtung Augustastraße weiter komfortabel unterwegs sein können, wird derzeit das Kopfsteinpflaster geglättet. Zunächst hat sich die große Maschine durch den Tietzenweg zwischen Gardeschützenweg und Viktoriastraße gescheppert. Derzeit wird das nächste Teilstück bis zur Augustastraße fertiggestellt.
Im Zuge dessen wird die Kreuzung Tietzenweg/Sophienstraße/Viktoriastraße asphaltiert und barrierefrei ausgebaut. Gehwegvorstreckungen sollen die Wegebeziehungen verbessern und Übergänge sicherer machen.
Die Kosten für die bisherigen Maßnahmen liegen bei rund 800.000 Euro. Nach Angaben des zuständigen Stadtrats Urban Aykal (Grüne) wurden für den ersten Abschnitt 155.000 Euro ausgegeben. Für den zweiten Teil werden insgesamt 650.000 Euro fällig, davon alleine 300.000 Euro für das Abfräsen des Pflasters.
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Frisch gefrästes Kopfsteinpflaster: eben und mit kleinen Rillen. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
In einem dritten Abschnitt soll im nächsten Jahr der dritte Bauabschnitt bis zum Hindenburgdamm fertiggestellt werden. Das Ziel ist es, so Stadtrat Aykal, „eine sichere Radverbindung von Lankwitz und Lichterfelde zur FU und zur City West zu schaffen“. Auch vor dem Hintergrund, dass an der Drakestraße aufgrund der geringen Breite kein Radweg angelegt werden könne, sei das „sehr wichtig“.
Als Urban Aykal die Ideen im Juni vergangenen Jahres erstmals im Rahmen des Runden Tisches vorstellte, sprach er von einem „Campus Lichterfelde West“. Gemeint sind verkehrliche Maßnahmen für die dortigen 10 Schulen und zahlreichen Kitas mit ihren rund 10.000 Kindern und Jugendlichen.
Der Tietzenweg, der Teil des Berliner