
Das Spucki ist wegen technischer Mängel geschlossen, könnte aber 2024 zumindest provisorisch wieder öffnen. | Foto: Daniela von Treuenfels
Die Chancen auf eine zumindest provisorische Inbetriebnahme des Sommerbades Lichterfelde am Hindenburgdamm sind gestiegen.
Das bestätigte am Freitag der sportpolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, Stephan Standfuß. Wie berichtet, setzt sich Standfuß gemeinsam mit seiner Parteikollegin Cornelia Seibeld für die Sanierung des besonders bei Familien mit jüngeren Kindern beliebten Freibades ein. Das kleine Sommerbad ist das einzige Freibad des Bezirkes Steglitz-Zehlendorf.
Standfuß bestätigt die Zahlen, die die Bäderbetriebe eigenen Angaben zufolge dem Abgeordnetenhaus vorgelegt haben. Demnach hat das landeseigene Unternehmen für eine umfassende Sanierung des Spucki rund 5 Millionen Euro für den kommenden Berliner Doppelhaushalt 2024/2025 angemeldet. Geprüft wird auch die Variante zur Herstellung einer provisorischen Betriebsfähigkeit des Bades zum Sommer 2024 – allerdings ohne Instandsetzung der Sauna und der Gebäude. Die Kosten dafür bewegen sich in einem Rahmen von 700.000 bis 900.000 Euro.
Dass mindestens die provisorische Inbetriebnahme zum nächsten Sommer kommt, hält der Abgeordnete Standfuß für „realistisch“. Damit sei ein Badevergnügen für zwei bis drei Jahre gesichert. Eine grundhafte Sanierung ist damit jedoch noch nicht beschlossene Sache.
Verwundert zeigt sich der CDU-Politiker über die Verletzung der vereinbarten Vertraulichkeit durch die Bäderbetriebe. Über den Etat für die Bäderbetriebe sei in kleiner Runde gesprochen worden, unter anderem mit deren Vorstand Johannes Kleinsorg. Konkrete Zahlen sollten nicht an die Öffentlichkeit gelangen.
Wer Vertraulichkeitsvereinbarungen verletzt, hat in der Regel die schlechteren Karten und sucht Verbündete. Diese versteckte Botschaft findet sich auch in der offiziellen Stellungnahme der Bäderbetriebe: „Derzeit laufen die Haushaltsberatungen im Berliner Abgeordnetenhaus. Ohne eine Finanzierungszusage können die BBB keine Sanierungsmaßnahmen starten.“
Jetzt ist die Politik am Zug.
Daniela von Treuenfels












Foto: Haus der Jugend Zehlendorf[/caption]
Jugendliche zwischen 15 und 27 Jahren können vom 19. Bis 23. Oktober an einer Fahrt nach Krakau und zu den Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau teilnehmen. Interessierte können sich bis zum 22. Juni anmelden.
In einem gemeinsamen Projekt wollen vier Steglitz-Zehlendorfer Jugendeinrichtungen ein „starkes Zeichen für die Stärkung der Erinnerungskultur und die Förderung der Gedenkstättenpädagogik“ setzen. Vom 19. Oktober bis 23. Oktober findet eine Bildungsfahrt nach Krakau statt, bei der die Teilnehmenden die historischen Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau besuchen sowie eine Stadtführung in Krakau erleben werden.
Zielgruppe sind Jugendliche im Alter von 15 bis 27 Jahren, die durch diese Reise nicht nur wertvolles Wissen über die Geschichte des Holocaust erlangen, sondern auch die Möglichkeit erhalten, sich aktiv mit den Themen Erinnerung, Verantwortung und Zivilcourage auseinanderzusetzen.
Geplant sind zwei Exkursionen mit fachkundigen Führungen in das Auschwitz Stammlager sowie Auschwitz-Birkenau mit der Chance auf tiefe Einblicke in die Geschichte und die Auswirkungen des Holocaust. In Krakau steht eine Stadtführung auf dem Programm, bei der die Teilnehmenden mehr über die kulturellen und historischen Hintergründe der Stadt und die jüdische Community erfahren.
Wichtig: die Anmeldefrist endet am 22. Juni. Alle Infos: