
Es ist vollbracht, die Genossenschaft für ein Gründerinnen- und Unternehmerinnenzentrum wurde gegründet: Archiv-Foto: GUZSZ
Die Genossenschaft des Gründerinnen- und Unternehmerinnenzentrums Steglitz-Zehlendorf (GUZSZ) wurde Mittwoch gegründet. Im Gutshaus Steglitz unterschrieben 28 Frauen die Satzung mit dem Ziel, die Stärkung weiblichen Unternehmertums und den Aufbau eines Gründerinnen- und Unternehmerinnenzentrums für die Frauen in Steglitz-Zehlendorf zu beschleunigen. In der anschließenden Generalversammlung wurden für den Vorstand als Vorsitzende Brigitte Märtens und als Stellvertreterin Dr. Iris Pfeiffer gewählt. In den Aufsichtsrat wurden Beate Roll als Vorsitzende und als Stellvertreterin Bärbel Keim-Meermann, Jacqueline Lorenz, Hildegard von Walther und Martina Borghoff-Kulas gewählt.
Beate Roll erklärt: „Der Bezirk plant und arbeitet an der Konsolidierung des Südwestens als Zukunfts- und Innovationsstandort. Dazu leisten wir über die Förderung der Genossenschaftsmitglieder unseren Beitrag, hin zu Mitbestimmung in Wirtschaftsförderung und -politik. Als Standort des GUZSZ favorisieren wir dabei das Gelände des ehemaligen US-Hospitals in direkter Nähe zum geplanten Technologie- und Gründungszentrum.“ Hildegard Josten, Frauenbeauftragte des Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf und Mitinitiatorin des Projektes, ergänzt: „Mit der Gründung der Genossenschaft wird der Unternehmerinnengeist der im Allgemeinen sehr gut qualifizierten Frauen aus allen Bereichen der Wirtschaft im Bezirk gefördert und unterstützt.“
Bereits im April sollte die Genossenschaft gegründet werden, wurde dann jedoch aufgrund offener Fragen verschoben.












Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Damit auch alles glatt läuft für die Radfahrer, wurde jetzt das Kopfsteinpflaster abgefräst.
Vor gut einem halben Jahr wurde auf dem Tietzenweg zwischen Unter den Eichen und Gardeschützenweg die Fahrradstraße fertiggestellt. Hier haben Radfahrer Vorrang, Kraftfahrzeuge werden als Anlieger weiterhin zugelassen. Radfahrerinnen und Radfahrer dürfen nebeneinander fahren, für alle gilt die Geschwindigkeitsbeschränkung auf maximal 30 km/h. Ausnahmen gelten für Müllfahrzeuge, Rettungswagen sowie für Polizei und Feuerwehr.
Eine Weiterführung der Vorrangstraße für Radfahrer ist ab dem Gardeschützenweg perspektivisch bis zum Hindenburgdamm vorgesehen. Damit Radfahrer in Richtung Augustastraße weiter komfortabel unterwegs sein können, wird derzeit das Kopfsteinpflaster geglättet. Zunächst hat sich die große Maschine durch den Tietzenweg zwischen Gardeschützenweg und Viktoriastraße gescheppert. Derzeit wird das nächste Teilstück bis zur Augustastraße fertiggestellt.
Im Zuge dessen wird die Kreuzung Tietzenweg/Sophienstraße/Viktoriastraße asphaltiert und barrierefrei ausgebaut. Gehwegvorstreckungen sollen die Wegebeziehungen verbessern und Übergänge sicherer machen.
Die Kosten für die bisherigen Maßnahmen liegen bei rund 800.000 Euro. Nach Angaben des zuständigen Stadtrats Urban Aykal (Grüne) wurden für den ersten Abschnitt 155.000 Euro ausgegeben. Für den zweiten Teil werden insgesamt 650.000 Euro fällig, davon alleine 300.000 Euro für das Abfräsen des Pflasters.
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Frisch gefrästes Kopfsteinpflaster: eben und mit kleinen Rillen. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
In einem dritten Abschnitt soll im nächsten Jahr der dritte Bauabschnitt bis zum Hindenburgdamm fertiggestellt werden. Das Ziel ist es, so Stadtrat Aykal, „eine sichere Radverbindung von Lankwitz und Lichterfelde zur FU und zur City West zu schaffen“. Auch vor dem Hintergrund, dass an der Drakestraße aufgrund der geringen Breite kein Radweg angelegt werden könne, sei das „sehr wichtig“.
Als Urban Aykal die Ideen im Juni vergangenen Jahres erstmals im Rahmen des Runden Tisches vorstellte, sprach er von einem „Campus Lichterfelde West“. Gemeint sind verkehrliche Maßnahmen für die dortigen 10 Schulen und zahlreichen Kitas mit ihren rund 10.000 Kindern und Jugendlichen.
Der Tietzenweg, der Teil des Berliner