Die Eye Tracker-Technologie der Chronos Vision GmbH aus Steglitz-Zehlendorf wird am 16. April in die Hall of Fame for Space Technology in Colorado Springs aufgenommen. Es ist das zweite deutsche Unternehmen, das mit dieser höchsten amerikanischen Auszeichnung für Technologie geehrt wird.
Der Preis, der von der Space Foundation verliehen wird, würdigt Technologien, die zunächst für die Raumfahrt entwickelt und dann in besonders nutzbringende Anwendungen für alle Menschen umgesetzt wurden.
Die Chronos Vision GmbH wurde 1998 von den Wissenschaftlern Professor Dr. Andrew H. Clarke und Dr. Friedrich-J. Baartz von der Charité Berlin gegründet, um für die Deutsche Agentur für Raumfahrtangelegenheiten (DARA) ein hochauflösendes und schnelles Bildverarbeitungssystem zur Messung und Datenerfassung von Augenbewegungen unter Weltraumbedingungen zu entwickeln. Bereits während der Entwicklungsphase zeigte sich, dass die hohen Anforderungen an das System auch eine medizintechnische Anwendung zulassen. Parallel zum ersten Einsatz auf der Internationalen Raumstation ISS im Jahr 2004 startete Chronos Vision auch die Vermarktung des Systems für medizintechnische Anwendungen, das inzwischen in mehr als 2.000 Laser-OP-Systeme integriert wurde.
„Für unser Unternehmen ist diese Würdigung eine hohe Anerkennung unserer gezielten Forschungen. Darauf sind wir alle sehr stolz“, so Dr. Friedrich-J. Baartz.
(sn)












Foto: Haus der Jugend Zehlendorf[/caption]
Jugendliche zwischen 15 und 27 Jahren können vom 19. Bis 23. Oktober an einer Fahrt nach Krakau und zu den Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau teilnehmen. Interessierte können sich bis zum 22. Juni anmelden.
In einem gemeinsamen Projekt wollen vier Steglitz-Zehlendorfer Jugendeinrichtungen ein „starkes Zeichen für die Stärkung der Erinnerungskultur und die Förderung der Gedenkstättenpädagogik“ setzen. Vom 19. Oktober bis 23. Oktober findet eine Bildungsfahrt nach Krakau statt, bei der die Teilnehmenden die historischen Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau besuchen sowie eine Stadtführung in Krakau erleben werden.
Zielgruppe sind Jugendliche im Alter von 15 bis 27 Jahren, die durch diese Reise nicht nur wertvolles Wissen über die Geschichte des Holocaust erlangen, sondern auch die Möglichkeit erhalten, sich aktiv mit den Themen Erinnerung, Verantwortung und Zivilcourage auseinanderzusetzen.
Geplant sind zwei Exkursionen mit fachkundigen Führungen in das Auschwitz Stammlager sowie Auschwitz-Birkenau mit der Chance auf tiefe Einblicke in die Geschichte und die Auswirkungen des Holocaust. In Krakau steht eine Stadtführung auf dem Programm, bei der die Teilnehmenden mehr über die kulturellen und historischen Hintergründe der Stadt und die jüdische Community erfahren.
Wichtig: die Anmeldefrist endet am 22. Juni. Alle Infos: